Letztes Update: 28.11.20

 

Natürlich sind die Verdauung, die Darmflora und der Darm keine Themen, über die man tagtäglich spricht, liest oder hört. Doch es ist sehr wichtig, Verdauungsprobleme und andere Probleme im Darm nicht einfach zu hinzunehmen, denn beim Darm handelt es sich um ein lebenswichtiges Organ, das für viele Funktionen im Körper und die Gesundheit wesentlich mit verantwortlich ist.

Wenn die Darmflora gestört ist, gibt es über die Zufuhr von Probiotika eine einfache Möglichkeit, etwas für seine Gesundheit und vor allen Dingen das Wohlbefinden zu tun. Was Probiotika eigentlich sind, wie Sie dabei helfen, die Gesundheit zu fördern und worauf man beim Kauf achten sollte, haben wir in unserem ausführlichen Probiotika Test für Sie zusammengefasst.

Natürlich dürfen auch einige Empfehlungen für Hersteller und Produkte nicht fehlen, denn es gibt unterschiedliche probiotische Bakterien und probiotische Nahrungsergänzungsmittel, die lebendige Mikroorganismen enthalten.

 

Das Wichtigste in Kürze:

 

Eine gesunde Darmflora ist die Basis für ein gesundes Wohlbefinden.

Probiotika spielen in der Ernährung eine wichtige Rolle, denn im menschlichen Körper siedeln unzählige Bakterienkulturen, die für eine ausgeglichene Verdauung und eine gesunde Darmflora zuständig sind.

Probiotika sind probiotische Bakterien, die dabei helfen, Ihre Darmflora zu verbessern. Die Milliarden von Mikroorganismen unterstützen den menschlichen Körper beim Stoffwechsel und sorgen dadurch für ein besseres Wohlbefinden und fördern die Gesundheit.

Die Einnahme von Probiotika erfolgt in der Regel über Probiotika Kapseln mit Milliarden von probiotischen Organismen. Es gibt aber auch Tabletten oder probiotisches Pulver.

Kapseln und Tabletten machen die Einnahme von Probiotika besonders einfach, eine individuelle Dosierung der KbE (koloniebildende Einheiten) ist jedoch am besten mit Pulver möglich.

Probiotika helfen bei vielen Erkrankungen und können beispielsweise Durchfall nach der Einnahme von Antibiotika bekämpfen.

 

Probiotika Testberichte

 

Bevor wir Ihnen näher erklären, warum Sie durch ein Probiotikum eine gesunde Darmflora im menschlichen Körper unterstützen und eine positive Wirkung auf Ihr Wohlbefinden erzielen können, möchten wir Ihnen die besten Probiotika Kapseln vorstellen, die wir im Test ermittelt haben. Probiotische Nahrungsergänzungsmittel lassen sich sehr einfach einnehmen und sind gut verträglich.

 

Das beste hochdosierte Probiotikum

 

Nature Love Probiona PLUS Kulturenkomplex

 

Während klassische Probiotika üblicherweise zwischen 10 und 50 Milliarden KbE pro Tagesdosis bieten, handelt es sich bei dem Produkt vom Hersteller Nature Love um ein Präparat, das laut Hersteller bis zu 12-fach höher dosiert ist. Je Tagesdosis nimmt man hier 120 Milliarden Einheiten KbE zu sich. Dafür muss man allerdings vier Kapseln täglich einnehmen. Natürlich können Sie die Dosis auch reduzieren, wenn Sie täglich nur zwei Kapseln zu sich nehmen. Eine Kapsel enthält also 30 Milliarden Einheiten KbE. Neben 20 verschiedenen probiotischen Bakterien ist auch Bio Inulin enthalten. Zu den probiotischen Bakterien gehören unter anderem:

  •         Lactobacillus reuteri
  •         Bifidobacterium longum
  •         Lactobacillus salivarius
  •         Lactobacillus plantarum
  •         Bifidobacterium bifidum
  •         Lactobacillus casei
  •         Lactobacillus rhamnosus
  •         Lactobacillus acidophilus und mehr.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis der Kapseln ist insgesamt sehr gut, es ist gut verträglich und laut Hersteller wird das Produkt komplett in Deutschland aus gefriergetrockneten Kulturen aus kontrolliert biologischem Anbau gewonnen. Im Lieferumfang sind insgesamt 60 magensaftresistente Kapseln enthalten, was bei einer Einnahme von vier Kapseln pro Tag für knapp einen Monat reicht. Durch die hohe Dosierung ist das Probiotikum auch gut zum Entgegenwirken der Folgen von Antibiotika geeignet.

 

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Das beste vegane Probiotikum mit Bio-Inulin

 

Natural Elements Kulturen Komplex Flora – 21

 

Bei Flora 21 vom Hersteller Natural Elements handelt es sich um ein beliebtes veganes Probiotikum, das 21 Bakterienstämme und Bio Inulin enthält. Insgesamt nimmt man über zwei Kapseln täglich 10 Milliarden KbE pro Tagesdosis zu sich. Zu den 21 verschiedenen Einheiten KbE gehören unter anderem

  •         Lactobacillus reuteri
  •         Bifidobacterium longum
  •         Rhamnosus Lactobacillus
  •         Lactobacillus salivarius
  •         Lactobacillus plantarum
  •         Bifidobacterium bifidum
  •         Lactobacillus casei
  •         Lactobacillus rhamnosus
  •         Lactobacillus acidophilus und mehr.

Da laut Hersteller ausschließlich Inhaltsstoffe aus ökologischem Anbau sowie Bio Inulin zum Einsatz kommen, die gut verträglich sind und die veganen Kapseln laut Hersteller in Deutschland produziert werden, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis für die 180 Kapseln insgesamt sehr gut. Auch als Gegenmaßnahme gegen negative Folgen der Einnahme von Antibiotika sind die Kapseln sehr gut geeignet.

 

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Das beste Probiotikum mit 3 Monats-Vorrat

 

Nupure Probaflor plus Inulin

 

Bei Probaflor handelt es sich um ein Probiotikum, das für insgesamt drei Monate ausreicht, wenn Sie pro Tag eine Kapsel einnehmen. Es ist rein biologisch, vegan und wird in Dänemark hergestellt. Insgesamt enthält Probaflor 11 verschiedene Darmbakterien sowie Milchsäurebakterien und Inulin.

Insgesamt enthält Probaflor vom Hersteller Nupure 20 Milliarden Bakterien (Lebendkulturen) pro Kapsel, also auch 20 Mrd. KbE pro Dosis, da lediglich eine Kapsel am Tag eingenommen werden muss. Zu den Bakterienkulturen gehören beispielsweise:

  •         Rhamnosus Lactobacillus
  •         Lactobacillus salivarius
  •         Lactobacillus plantarum
  •         Bifidobacterium bifidum
  •         Lactobacillus casei
  •         Lactobacillus rhamnosus
  •         Lactobacillus acidophilus und mehr

Die 90 Kapseln überzeugen durch eine gute Wirkung, jede Kapsel Probaflor ist sicher verschweißt und laut Hersteller zudem mit einem Trockenmittel versehen, was zu einer langen Haltbarkeit beiträgt. Die Kapseln konnte im Test insgesamt gut abschneiden, das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt und durch die große Liefermenge müssen Sie weniger häufig Kapseln nachkaufen.

 

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Unser besonderer Tipp

 

AAVALABS Probiolac – Probiotikum mit 15 Darmbakterien

 

Beim Produkt von AAVALABS handelt es sich um ein Präparat, das 120 Mrd. KbE je Tagesdosis enthält, was 40 Milliarden Bakterien Lebendkulturen je Kapsel entspricht, denn es sollten drei Kapseln täglich eingenommen werden. Es kommen laut Hersteller 15 Bakterienstämme zum Einsatz und es werden 90 Kapseln geliefert. Das skandinavische Unternehmen fertigt die probiotischen Bakterien mit größter Sorgfalt, was zu einer hohen Produktqualität führt. Unter anderem sind folgende guten Bakterien enthalten:

  •         Lactobacillus reuteri LR08
  •         Bifidobacterium longum BL21
  •         Rhamnosus Lactobacillus
  •         Lactobacillus salivarius
  •         Lactobacillus plantarum N13 und CW006
  •         Bifidobacterium bifidum
  •         Saccharomyces boulardii SB01
  •         Lactobacillus casei LC89
  •         Lactobacillus rhamnosus CCFM0528
  •         Lactobacillus acidophilus LA85
  •         Saccharomyces boulardii und mehr

Der Stoffwechsel wird durch den Kulturenkomplex gut unterstützt, das Immunsystem wird gestärkt und die Verdauung wird verbessert. Es sind allerdings nicht nur lebende Mikroorganismen enthalten, sondern auch Zink. Dies macht das probiotische Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich wertvoll für Ihre Gesundheit und Darmflora, denn Zink unterstützt die Funktion des Immunsystems. Pro Tag sollen laut Hersteller drei Kapseln (morgens, mittags und abends) eingenommen werden, um die bestmögliche Wirkung zu erzielen.

Laut Hersteller ist das Haupt-Ziel, die nordischen Werte von Reinheit und Frische in die Welt zu tragen, was mit dem hervorragenden Produkt durchweg gut gelingt, denn alle Rohstoffe werden aus der Natur gewonnen. Auch wenn Sie Antibiotika eingenommen haben und negative Folgen bemerken, kann das Probiotikum gut eingenommen werden.

 

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Was sind Probiotika bzw. ein Probiotikum?

 

Auch Probiotika in Kapseln enthalten lebende Mikroorganismen für den Darm, wie beispielsweise Lactobacillus acidophilus und andere Bakterien und Mikroorganismen mit antimikrobieller Wirkung. Lactobacillus bzw. Laktobazillen sind dabei die Gattung von stäbchenförmigen Bakterien aus der Gattung der Milchsäurebakterien, die praktisch immer für probiotische Nahrungsergänzungsmittel genutzt werden. Auch über die normale Ernährung werden sie aufgenommen.

Probiotika greifen Krankheitserreger im Darm auf mehrere verschiedene Weisen an und besiedeln die Darmwand, wodurch die Einnahme von Probiotika eine positive Wirkung auf die Darmflora hat. Sie verhindern aktiv, dass krankmachende Bakterien und Gifte über die Darmwand in den Körper gelangen können.

Zudem wandeln sie Kohlenhydrate in kurzkettige Fettsäuren um. Dadurch wird vielen krankmachenden Bakterien die Nahrungsgrundlage entzogen. Probiotische Nahrungsergänzungsmittel erhalten Milliarden von probiotischen Bakterien, deren Menge in Milliarden KbE (koloniebildende Einheiten) je Einheit oder Tagesdosis angegeben wird.

Welche probiotischen Mikroorganismen in einem Präparat enthalten sind, ist immer angegeben, wobei es sich natürlich stets um die guten Bakterien handelt, die für eine gesunde Darmflora sorgen.

 

Welche Wirkungsweise hat ein Probiotikum?

Probiotische Bakterien verschiedener Hersteller können für verschiedene Anwendungsbereiche zum Einsatz kommen. Wer regelmäßig probiotische Nahrungsergänzungsmittel oder auch probiotische Kulturen über die Ernährung zu sich nimmt, tut seinem Körper aktiv etwas Gutes, stärkt das Immunsystem, verbessert die Darmflora und sorgt dadurch für ein besseres Wohlbefinden.

Eine positive Wirkung lässt sich mit probiotischen Bakterien sowohl in Form von Kapseln als auch Tabletten oder in Pulverform erzielen. Probiotika entfalten ihre Wirkung erst im Darm, denn sie sorgen dort für ein saures Milieu. Dadurch wird schlechten Bakterien das Überleben erschwert und sie können sich nicht so gut vermehren. Probiotika erhalten also das Gleichgewicht im Darm-Mikrobiom.

Allerdings siedeln sich nicht bei jedem Menschen probiotische Mikroorganismen im Darm an. Der Erfolg der Ansiedlung ist laut Studien von mehreren Faktoren wie der Zusammensetzung des Mikrobioms im Darm abhängig.

Wenn die Balance der Darmflora durch verschiedene Faktoren wie Antibiotika, Verhütungsmittel, eine schlechte Ernährung, Stress oder Schlafmangel einmal gestört ist, können probiotische Bakterien bzw. die Einnahme von Probiotika helfen, die Balance wieder herzustellen. So können verschiedene Krankheitssymptome aktiv bekämpft und verschiedene positive Effekte erzielt werden. Zu den wichtigsten Krankheitssymptomen, denen mit probiotischen Bakterien entgegengewirkt werden kann, gehören:

  •         Durchfall bei oder nach der Einnahme von Antibiotika
  •         Bakterielle Vaginose und Scheidenpilz
  •         Verstopfung
  •         Koliken
  •         Ekzeme oder atopische Dermatitis
  •         Magen-Darm-Erkrankungen aller Art
  •         Durchfall bei Infekten
  •         Heliobacter Pylori Infektionen
  •         Bauchbeschwerden
  •         Reizdarmsyndrom

Darüber hinaus können Probiotika auch bei der Bekämpfung von Erschöpfung, Morbos Crohn, Depression sowie Mundgeruch und Sodbrennen helfen.

Verschiedene Bakterien im Darm haben verschiedene Aufgaben

Es gibt eine Vielzahl von guten Bakterien, die im Darm für verschiedene Aufgaben zuständig sind. Im Darm können die verschiedenen Bakterienstämme, die in Probiotika enthalten sind, ihre volle Wirkung entfalten. Einige der wichtigsten Mikroorganismen bzw. Bakterienstämme, die in einem Probiotikum stecken, sind:

  • So gehört beispielsweise der Lactobacillus salivarius zu den natürlichen Bakterien im Darm, die dabei helfen, pathogene Bakterien zu unterdrücken und aktiv gegen Blähungen helfen sollen.
  • Der Lactobacillus rhamnosus hingegen gehört zwar ebenfalls zu den probiotischen Bakterien, seine genaue Wirkung ist aber bis heute nicht durch Studien belegt.
  • Bifidum Longum Bakterien gehören zu den am häufigsten im Darm vorkommenden Mikroorganismen. Sie schützen die Darmwand und fangen Zellgifte ab.
  • Der Lactobacillus fermentum hat einen positiven Einfluss auf Verdauungsprozesse.
  • Der Lactobacillus acidophlius ist ein Stamm von Laktobazillen, der die Dünndarmwand besiedelt. Er ist am Herausfiltern von Nährstoffen aus der Nahrung beteiligt und spielt auch bei der Verdauung von Milchprodukten eine große Rolle. Studien zeigen, dass durch die regelmäßige Einnahme eine Laktoseintoleranz gemildert werden kann. Auch Pilzinfektionen im Vaginalbereich kann mit ihm vorgebeugt werden, insbesondere, wenn sie durch Antibiotika verursacht wurde. Die meisten Probiotika erhalten diese probiotischen Organismen.

Da es so viele verschiedene Bakterienstämme und Milliarden probiotische Mikroorganismen gibt, die in Probiotika enthalten sind, gehen wir an dieser Stelle nicht auf alle Bakterien ein, die bei der Einnahme von Probiotika eine Wirkung entfalten.

 

Probiotika mit Escherchia Coli Bakterien

Wenn ein Probiotikum auf den E. Coli Nissle Bakterienstamm (Escherichia Coli Bakterien) zurückgeht, wird häufiger ein positiver Einfluss auf eine geschädigte Darmwand beobachtet, denn die E. Coli Nissle Bakterien können zu einer Linderung der Symptome eines Reizdarms beitragen. Auch E. Coli Bakterien sind für den Menschen und die Darmflora wichtig, auch wenn viele E. Coli Bakterien mit einem Krankheitserreger in Verbindung bringen.

 

Wie werden Probiotika angewendet?

Probiotika sind Milliarden gute Bakterien, die unserem Körper helfen, das Immunsystem zu stärken und das Wohlbefinden zu verbessern. Sie unterstützen uns im Kampf gegen Krankheitserreger und wirken sich darüber hinaus auch positiv auf den Blutdruck aus. Es ist wichtig, ausreichend viele probiotische Mikroorganismen zu sich zu nehmen. Hierbei helfen bei der Ernährung insbesondere fermentierte und kultivierte Lebensmittel. Mit ihnen kann man den Tagesbedarf an Probiotika decken.

Wenn es Ihnen jedoch nicht möglich ist, Ihren Tagesbedarf an Probiotika nur über die Ernährung zu decken, weil Sie zum Beispiel mehr Zucker und Getreide zu sich nehmen oder die Einnahme von Medikamenten oder Antibiotika die Darmflora geschädigt hat, ist ein Probiotikum empfehlenswert. Es dient dabei als Nahrungsergänzungsmittel und kann zum Beispiel auch bei Auslandsreisen dabei helfen, seine Ernährung besser im Griff zu haben.

Wenn Sie neben der Ernährung ein Probiotikum in Tabletten- oder Kapselform zu sich nehmen, müssen Sie sich einfach an die entsprechenden Hinweise auf der Verpackung halten. Eine Über- und Unterdosierung sollte möglichst vermieden werden, denn dies kann dazu führen, dass die gewünschte Wirkung nicht eintritt. Tabletten und Kapseln werden einfach mit viel Wasser unzerkaut geschluckt. Da sie magensäureresistent sind, wirken die Bakterien erst im Darm und sie sind zudem komplett geschmacksneutral.

 

Wo kann man ein Probiotikum kaufen?

 

Dm und andere Drogerieketten bieten Kapseln und Tabletten ebenso an wie Apotheken und Versandhändler. Auf diversen Internetportalen wie Amazon hat man eine große Produktvielfalt zur Auswahl und häufig sind die Preise günstiger als in der Apotheke oder ein Drogeriemarkt Probiotikum. Dm, Rossmann & Co. haben zudem nur eine sehr eingeschränkte Auswahl an Produkten, so dass man hier nicht unbedingt eine bestimmte Marke findet oder auswählen kann, welche Inhaltsstoffe man bevorzugt. Neben den Mikroorganismen enthalten viele Probiotika auch zusätzliche Inhaltsstoffe wie beispielsweise Präbiotika. Dm hat beispielsweise auch Milchsäurekulturen seiner Eigenmarke Mivolis im Sortiment, die zwar gut sind, aber keine Präbiotika enthalten. Studien haben jedoch gezeigt, dass Präbiotika wie Bio Inulin dazu beitragen können, die Ansiedlung der Bakterienstämme im Darm zu fördern. Bevor Sie sich für Probiotika von dm, Rossmann, Müller, in der Apotheke oder aus der Drogerieabteilung im Supermarkt entscheiden, sollten Sie daher beim Kauf auf jeden Fall die Preise vergleichen, überprüfen, welcher Hersteller hinter dem Produkt steckt und auch immer ein Auge auf die Inhaltsstoffe werfen.

 

Welche verschiedenen Arten von Probiotika gibt es?

 

Vor dem Kauf von Probiotika sollten Sie genau darauf achten, um welche Art Probiotikum es sich handelt, wer der Hersteller ist und wie es aufbereitet ist. Während Sie beispielsweise bei Kapseln und Tabletten einfach nur ein oder zwei Kapseln zu sich nehmen müssen, ist es bei Pulver erforderlich, die Bakterienstämme um den Lactobacillus vorher in Wasser aufzulösen. Dies macht die Dosierung zwar genauer, die Einnahme aber auch etwas aufwändiger.

Man unterscheidet bei einem Probiotikum in der Regel zwischen folgenden Darreichungsformen:

  • Probiotikum als Pulver
  • Probiotikum als Kapsel
  • Probiotikum als Tablette

Jede Darreichungsform hat ihre Vor- und Nachteile. Darüber hinaus unterscheiden sich die verschiedenen Hersteller auch in ihrer Zusammensetzung, der Größe der Kapseln und Tabletten sowie der Anzahl an Lebendkulturen je Kapsel, Tablette oder Tagesdosis. Was die jeweilige Darreichungsform ausmacht und welche Vor- und Nachteile sie hat, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

 

Pro und Contra von Probiotikum in Pulverform

Wenn es Ihnen nicht so wichtig, dass die Einnahme besonders komfortabel und einfach ist, können Sie auch auf einen Hersteller zurückgreifen, der Probiotikum in Pulverform herstellt. Dieses können Sie individuell so dosieren, wie Sie es brauchen.

Auch für Neueinsteiger kann ein Probiotikum in Pulverform empfehlenswert sein, denn man kann besser ausprobieren, wie der Körper die Mikroorganismen verträgt. Es gibt einem die Möglichkeit, die Dosierung des Lactobacillus schrittweise zu erhöhen und zu schauen, wie der Körper reagiert.

Die meisten Probiotika in Pulverform enthalten darüber hinaus noch Präbiotika wie Bio Inulin und/oder Zucker. Diese Inhaltsstoffe dienen den probiotischen Bakterien als Nahrungsquelle. Da ein Probiotikum in Pulverform nicht magensaftresistent ist, ist die Einnahme solcher Zusatzstoffe mit den Mikroorganismen unerlässlich, da sie sonst die saure Magensäure schlichtweg nicht überleben.

 

Vorteile von Probiotikum als Pulver

+ In Pulvern sind weniger Füllstoffe und Allergene enthalten.

+ Die Dosierung kann individuell und schrittweise erhöht werden.

+ Auch Kinder und Babies können Probiotika-Pulver nehmen.

+ Pulver lassen sich gut mit anderen Lebensmitteln vermischen.

 

Nachteile von Probiotikum als Pulver

Pulver ist nicht magensäureresistent.

Die Einnahme und Lagerung sind aufwändiger.

Der Geschmack kann als unangenehm empfunden werden.

Um die Effektivität zu steigern, ist die Einnahme von Sauermilchprodukten erforderlich.

 

Da bei Pulvern die Wirksamkeit stark schwanken kann und idealerweise zusätzlich Sauermilchprodukte eingenommen werden sollten, sind Pulver nicht für jeden interessant. Erkrankungen des Verdauungstraktes können sich durch die Einnahme dieser Zusätze sogar verschlechtern.

Darüber hinaus ist die Zubereitung etwas aufwändiger, denn nachdem Pulver und Wasser vermischt wurden, werden die Präbiotika sofort verstoffwechselt. Je länger man wartet, desto geringer wird die Chance, dass die Bakterien die  Magensäure überstehen.

 

Pro und Contra von Probiotikum in Kapselform

Am häufigsten werden Probiotika Kapseln gekauft, denn die Einnahme ist hier sehr einfach und es gibt zahlreiche Hersteller, die die Kapseln produzieren. Kurz zwischendurch ein oder zwei Kapseln einzunehmen, lässt sich gut in den Alltag integrieren und viele Kapseln müssen zudem nicht gekühlt werden, was die Lagerung sehr einfach macht.

Kapseln eignen sich darüber hinaus auch sehr gut für unterwegs, allerdings sollten Sie hier immer darauf achten, dass Sie ein Präparat bzw. Kapseln verwenden, die nicht gekühlt werden müssen. Generell sind probiotische Bakterienstämme empfindlich gegenüber Wärme und Feuchtigkeit. Durch gefriergetrocknete Bakterien und Mikroorganismen sowie zusätzliche Füllstoffe ist es möglich, eine lange Haltbarkeit zu erzielen. Auch eine Spezialversiegelung in Blisterpackungen trägt dazu bei, dass keine Kühlung nötig ist.

Die Lagerung ist bei Kapseln also sehr einfach, da das Lactobacillus gut vor Feuchtigkeit und Wärme geschützt ist. Um die Haltbarkeit zu verlängern, sollten aber auch Kapseln stets trocken und dunkel gelagert werden. Verschiedene andere Probiotika wie Bacillus coagulans oder auch probiotische Hefen sind hingegen gänzlich unempfindlich gegen Hitze oder Feuchtigkeit.

Veganer und Vegetarier sollten allerdings darauf achten, dass sie Kapseln verwenden, bei denen der Hersteller keine tierischen Produkte wie Gelatine in der Hülle verwendet. Häufig ist dies aber der Fall, da Kapseln durch die spezielle Ummantelung magensäureresistent sind und dadurch mit weniger präbiotischen Substanzen oder Zucker auskommen. Die Ummantelung sorgt dafür, dass die Organismen erst im Darm ihre Wirkung entfalten.

 

Vorteile von Probiotikum als Kapsel

+ Kapseln sind durch spezielle Ummantelungen magensäureresistent.

+ Sie sind in zahllosen Formen und von vielen Herstellern erhältlich.

+ Die Bakterien bleiben lange lebensfähig und wirken erst im Darm.

+ Die Einnahme ist unkompliziert und praktisch.

+ Mit Pulverkapseln ist durchaus auch eine eigene Dosierung möglich.

 

Nachteile von Probiotikum als Kapsel

Es kommen Füllstoffe in den Kapseln zum Einsatz.

Häufig enthalten die Hüllen der Kapseln tierische Produkte.

Im Vergleich zu Pulver sind Kapseln je Gramm teurer.

Manchen fällt das Schlucken von Kapseln schwer.

 

Es gibt zwei Arten: harte sowie weiche Kapseln (für Flüssigkeiten). Sind die Kapseln mit Pulver befüllt, lassen sie sich bei Bedarf individuell dosieren, was ein Vorteil sein kann, wenn Sie Kindern und Säuglingen ein Probiotikum geben möchten, für die eine oder zwei Kapseln zu hoch dosiert wären. Wer Probleme beim Schlucken von Kapseln hat, kann allerdings auch Minikapseln kaufen, die einige Hersteller anbieten.

 

Pro und Contra von Probiotikum in Tablettenform

Tabletten unterscheiden sich von Kapseln im Bereich der Probiotika deutlich stärker voneinander, als bei anderen Medikamenten. Denn bei einem Probiotikum spielt es eine entscheidende Rolle, dass die Bakterienkulturen lebend im Darm ankommen bzw. überhaupt lebensfähig sind.

Bei der Herstellung von Tabletten stehen die Hersteller daher einer deutlich größeren Herausforderung gegenüber als bei Kapseln, denn es ist aufwändiger, die Lebensfähigkeit der Bakterienstämme zu gewährleisten. Grundsätzlich lassen sich Tabletten zwar kostengünstiger herstellen als Kapseln, die Wirkung ist allerdings meist auch geringer, was auf den Herstellungsprozess, die Verdichtung der Inhaltsstoffe und die Beschichtung der Oberfläche zurückzuführen ist, die das Schlucken erleichtern soll. Damit dies gelingt, kommen Gleitmittel wie Talk oder Kieselsäure zum Einsatz. Häufig sind darüber hinaus auch Farbstoffe enthalten.

 

Vorteile von Probiotikum als Tablette

+ Tabletten sind kleiner und leichter zu schlucken.

+ Sie sind pro Stück günstiger als Kapseln.

+ Sie sind laut Herstellern deutlich länger haltbar.

+ Es ist keine Kühlung notwendig.

 

Nachteile von Probiotikum als Tablette

Die Bedingungen für das Überleben der Bakterien sind nicht ideal.

Es erfolgt keine vollständige Absorption der Mikroorganismen.

Es kann zu Verdauungsproblemen und Unverträglichkeiten kommen.

Sie enthalten bis zu 50% Füllmittel

 

Probiotische Bakterien sind für eine Komprimierung nicht gut geeignet, schließlich handelt es sich um lebendige Mikroorganismen. Um die Bindung er ermöglichen, müssen Tabletten daher deutlich mehr Füllstoffe beigemischt werden.

Diese Füllstoffe können allerdings vom Körper und auch den probiotischen Bakterien nicht verstoffwechselt werden, was zu Nebenwirkungen führen kann. Dadurch kommt es in der Folge häufiger zu Verdauungsproblemen als bei anderen Darreichungsformen, in denen koloniebildende Einheiten verarbeitet sind.

 

Welche Vor- und Nachteile haben Probiotika?

Die aktiven Bakterien, die Hersteller in einem probiotischen Präparat verarbeiten, können den Darm stärken, die Darmflora verbessern und dadurch die Abwehrfunktion des Körpers stärken. Dies ist nicht nur immer dann gut, wenn Sie ohnehin eine angeschlagene Darmgesundheit haben, sondern auch für alle, die ihre Verdauung regulieren oder Schäden durch die Einnahme von Antibiotika entgegenwirken möchten.

Allerdings haben Probiotika nicht nur Vorteile, sondern können auch Nachteile haben. Der deutlichste Nachteil ist sicherlich, dass sich bestimmte Krankheiten durch die Einnahme von Probiotika verschlimmern können.

 

Vorteile von Probiotika auf einen Blick

+ Sie lassen sich sehr einfach dosieren

+ Magenresistente Kapseln wirken direkt im Darm

+ Sie verbessern die Darmflore

+ Sie können Verdauungsprobleme mindern

+ Sie sind für Kinder und Erwachsene geeignet

+ Sie können beim Abnehmen unterstützend wirken

+ Sie können Nachteilen entgegenwirken, die nach der Einnahme von Antibiotika auftreten

 

Nachteile von Probiotika auf einen Blick

Eine ausgewogene Ernährung können sie nicht ersetzen

Die Einnahme muss immer mit einem Arzt besprochen werden

Es kann zu individuellen Unverträglichkeiten kommen

 

Welche Nebenwirkungen ein Probiotikum haben kann, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

 

 

Welche Nebenwirkungen kann ein Probiotikum haben?

 

Im Zusammenhang mit der Einnahme von Probiotikum können koloniebildende Einheiten zunächst zu einer Erstverschlimmerung der Symptome führen. Zudem können hin und wieder auch neue Symptome hinzukommen. Während eine Erstverschlimmerung normal ist, sollten Sie bei Auftreten von neuen Symptomen wie zum Beispiel Durchfall immer Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Eine Erstverschlimmerung zeigt, dass der Körper auf das Präparat reagiert. Durch die Neu- und Umbesiedelung tritt eine Veränderung des Mikrobioms ein, die für die Erstverschlimmerung verantwortlich ist. Dies sollte jedoch laut Studien innerhalb weniger Tagen vorbei sein und in eine Verbesserung umschlagen.

Immunsupprimierte Menschen sollten von der Einnahme eines probiotischen Präparats immer Rücksprache mit einem Arzt halten.

 

Probiotika kaufen: Worauf ist zu achten?

Bevor Sie einfach ein Probiotikum kaufen, sollten Sie sich neben dem Preis und dem Hersteller mit weiteren Kriterien befassen, die beim Kauf der Kapseln, Tabletten oder des Pulvers eine Rolle spielen. Worauf Sie besonders achten sollten, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

 

Lebendige Bakterienstämme:

Probiotika dürfen (auch laut Definition der WHO) nur als solche bezeichnet werden, wenn sie lebende Bakterienkulturen enthalten. Um die Wirksamkeit sicherzustellen, muss ein probiotisches Präparat also unbedingt lebendige Bakterien enthalten.

Die vollständigen Inhaltsangaben können Sie auf dem jeweiligen Etikett des Produkts finden, wobei dieser bei einem probiotischen Präparat nur dann vollständig sind, wenn Gattung, Art und Stamm mit angegeben sind. Beispielsweise reicht es nicht, nur den Lactobacillus reuteri anzugeben, denn dies beinhaltet nur Art und Gattung. Darüber hinaus muss aber auch der Stamm mit angegeben werden, zum Beispiel ATCC55730.

Denn während einige Garrungen primär im Menschen beheimatet sind, nutzen andere den Menschen nur als Zwischenwirt und sind eigentlich im Erdboden zuhause. Die meisten probiotischen Kapseln oder andere Präparate am Markt beinhalten eine Mischung verschiedenster Gattungen Lacto- und Bifidobakterien, die einige Hersteller zusätzlich mit Steptococus- und Enterococusbakterien ergänzen. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Produkten am Markt sind hier jedoch meist eher gering.

Die meisten Präparate wie Kapseln oder Tabletten beinhalten (unter anderem) folgende Mikroorganismen:

  •         L. acidophilus
  •         L. rhamnosus/L. fermentum
  •         Bifidobakterium
  •         Bifidum Longum
  •         Bifido Bifidum

 

Anzahl der Bakterienstämme:

Interessant wird es bei der Anzahl an enthaltenen Bakterienstämmen. Studien und Schätzungen zufolge befinden sich weit über 1000 verschiedene Bakterienstämme in unserem Darm. Jeder dieser Bakterienstämme übernimmt dabei eine ganz bestimmte Aufgabe im Körper.

Je weiter die Forschung hier voranschreitet, desto besser können in Zukunft bestimmte Bakterien gezielt zur Behandlung bestimmter Krankheiten eingesetzt werden. Gewisse Mikroorganismen sollten daher in jedem Probiotikum enthalten sein. Allerdings müssen Sie sich nicht in jedem Fall im Detail mit den verschiedenen Stämmen befassen.

Wenn es Ihnen beispielsweise darum geht, das natürliche Gleichgewicht Ihres Darms zu unterstützen oder einer Antibiotika-Therapie ein wenig entgegenzuwirken, müssen Sie nicht unbedingt alle Mikroorganismen genau kennen, die im Präparat enthalten sind.

Geht es aber um die Behandlung von Ekzemen, Migräne oder gar Angstzuständen, bei denen laut Studien nur ganz bestimmte Bakterienstämme eine Chance auf Linderung versprechen, sollten Sie entsprechend auch prüfen, dass diese Bakterienkulturen auch wirklich enthalten sind.

Gleiches gilt beispielsweise auch, wenn Sie unter einer Histaminintoleranz lindern. In diesem Fall sollten Sie auf alle Präparate verzichten, in denen der Lactobacillus casei enthalten ist, denn dieses Bakterium kann Histamin bilden. Wir raten auf jeden Fall von Kapseln und anderen Präparaten ab, auf denen nicht genau verzeichnet ist, welche Mikroorganismen, Inhaltsstoffe und Bakterienstämme enthalten sind.

 

Koloniebildende Einheiten:

Die Information, wie viele Milliarden KbE ein probiotisches Mittel hat, spiegelt die Wirksamkeit und Potenz wieder. Die Angabe gibt Aufschluss darüber, wie viele Milliarden Bakterien das Präparat pro Einheit oder pro Tagesdosis enthält. Achten Sie auf diesen feinen Unterschied, denn bei vielen Kapseln müssen Sie nicht nur eine, sondern zwei Kapseln oder mehr einnehmen, so dass die Menge an KbE pro Kapsel von der Tagesdosis abweicht.

Damit die Angabe auch einen Wert hat, müssen natürlich auch Angaben über die Haltbarkeit und die Lebensfähigkeit der Bakterien gemacht werden. Vergleicht man verschiedene Mittel unterschiedlicher Hersteller, wird man KbE-Angaben zwischen 5 und 50 Milliarden finden. Man geht aber davon aus, dass für die tägliche Nahrungsergänzung zwischen 5 und 15 Milliarden KbE völlig ausreichend sind. Mehr ist also nicht immer besser. Es kann bei einer Überdosierung sogar zu einer Störung der Darmflora kommen.

Wenn Sie konkrete Krankheitsbilder behandelt oder Ungleichgewichte der probiotischen Mikroorganismen ausgleichen möchten, können jedoch gegebenenfalls höhere kulturbildende Einheiten notwendig sein. Über 30 Milliarden KbEs sind jedoch nur sehr selten nötig.

Man muss dabei aber auch zwischen Nahrungsergänzung zur Unterstützung des Darms sowie Arzneimitteln unterscheiden, die gezielt die Darmflora verändern sollen. Zudem ist es von der Darreichungsform abhängig, wie viele KbEs wirklich benötigt werden, denn im Gegensatz zu Pulver kann man beispielsweise bei Kapseln davon ausgehen, dass ein Großteil der Mikroorganismen durch die Magensäureresistenz der Hülle auch im Darm ankommen. Hier entspricht die Anzahl an eingenommenen KbEs also auch etwa der Anzahl an KbEs, die im Darm ankommen. Ohne Magensäureresistenz kommen nicht alle Mikroorganismen im Darm an. Daher haben Pulver und Tabletten üblicherweise deutlich höhere KbE-Zahlen.

 

Präbiotika:

Neben Probiotika enthalten die meisten Produkte laut Hersteller auch Präbiotika. Hierbei handelt es sich um unverdauliche Lebensmittelbestandteile, die das Wachstum und die Aktivität der Darmbakterien fördern. Zu den am häufigsten eingesetzten Präbiotika gehören Bio Inulin und Oligofruktose. Sind diese Bestandteile im Probiotikum bereits enthalten, kann sich dies positiv auf die Vermehrung und Ansiedlung der Bakterienstämme im Darm auswirken.

Viele Hersteller setzen auf synthetische Präbiotika als Füllstoffe und/oder Nahrungsgrundlage für die probiotischen Mikroorganismen. Ob sich mit natürlichen Präbiotika wie Bio Inulin eine bessere Wirkung auf die Probiotika ergeben, ist allerdings nicht endgültig geklärt. Studien gehen aber davon aus, dass Präbiotika im Allgemeinen die Wirkung von Probiotika verbessern können. Hier können auch zum Beispiel Kartoffelstärke, Fructo-Oligosaccharide (FOS), Mannan-Oligosaccharide (MOS) und Isomalto-Oligosaccharide (ISO) zum Einsatz kommen.

Da ISOs auf Weizenbasis sind, können Probiotika bei Menschen mit Weizen- oder Gluten-Unverträglichkeiten zu Problemen führen. Achten Sie in diesem Fall daher genau auf die Füllstoffe.

Solche Präbiotika werden aber auch vom Darm gesunder Menschen nicht bedingungslos akzeptiert. Daher kann es auf Dauer zu Unverträglichkeiten oder Beschwerden kommen, denn auch die ungewünschten Mikroorganismen im Darm können sich von den Zusatzstoffen ernähren.

Wer über einen längeren Zeitraum hinweg synthetische Präbiotika zu sich nimmt, kann ein Ungleichgewicht der Darmflora riskieren und das Wachstum des Candida Pilzes begünstigen. Daher sollten Sie unbedingt jedes Präparat absetzen, das langfristig Verdauungsprobleme verursacht, auch wenn Sie es anfänglich gut vertragen haben.

 

Füll- und Zusatzstoffe:

Wir empfehlen zudem, darauf zu achten, dass keine mikrokristalline Zellulose als Füllstoff zum Einsatz kommt. Es handelt sich zwar um eine natürliche Zutat, sie ist für Menschen aber sehr schwer verdaulich und beispielsweise in Kinder- und Babynahrung verboten.

Wer keinerlei Darmprobleme hat, wird aber auch durch mikrokristalline Zellulose keine Verdauungsbeschwerden erleiden. Der Stoff wird einfach unverdaut ausgeschieden.

Viele Hersteller überziehen ihre Kapseln mit einem magensaftresistenten Überzug. Dieser soll die probiotischen Bakterien vor der Magensäure schützen, damit sie lebend durch den Magen und die saure Umgebung gelangen können.

Allerdings gibt es keine stichhaltigen Studien, die dem Probiotikum eine bessere Wirkung bescheinigen, wenn es über magensaftresistente Kapseln oder Tabletten aufgenommen wird. Ob Sie diese Variante bevorzugen, oder lieber auf die zusätzlichen künstlichen Inhaltsstoffe verzichten, die mit dem Überzug einhergehen, bleibt am Ende des Tages Ihnen überlassen.

Haltbarkeit:

Probiotische Mikroorganismen sind lebendig. Damit sie überleben können, müssen ganz bestimmte Bedingungen vorherrschen. Übermäßige Feuchtigkeit, UV-Bestrahlung und Hitze können dazu führen, dass sie deutlich schneller absterben.

Probiotische Kapseln und andere Präparate sollten daher an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt werden. Idealerweise ist der Behälter noch dunkel und lichtundurchlässig. Die Aufbewahrung im Kühlschrank ist allerdings bei den meisten Mitteln nicht erforderlich, da Raumtemperatur den meisten probiotischen Bakterien nichts anhaben kann. Wenn der Hersteller jedoch ausdrücklich darauf hinweist, das Mittel im Kühlschrank aufzubewahren, sollten Sie sich auch daran halten, denn manche Bakterienkulturen überleben länger, wenn sie gekühlt werden. Solche Mittel sind dann zum Beispiel für Reisen nicht ideal. Hierzu sollten Sie also das Etikett beachten.

Durch die Hitzeempfindlichkeit sollte ein Probiotikum nicht mit Heißgetränken zusammen eingenommen werden. Dies kann die Kulturen abtöten und sie unwirksam machen. Aktiviert werden die meist gefriergetrockneten Bakterien zwar erst beim Kontakt mit Wasser, heiße Getränke können sie aber abtöten, bevor sie mit Wasser überhaupt in Berührung kommen.

Beachten Sie im Rahmen der Haltbarkeit auch, wie lange die Zahl an KbE über die Haltbarkeitsdauer konstant bleibt oder nur leicht zurückgeht. Da es sich bei Probiotika um lebensfähige Mikroorganismen handelt, ist die Haltbarkeit eines solchen Präparats natürlicherweise begrenzt. Über die Haltbarkeitsdauer des Mittels selbst nimmt die Anzahl lebensfähiger Bakterien immer weiter ab. Die meisten Hersteller machen daher Angaben darüber.

 

Preis-Leistungs-Verhältnis:

Natürlich spielt auch das Preis-Leistungs-Verhältnis eine Rolle, wenn Sie Probiotika kaufen. Da verschiedene Kapseln oder Tabletten unterschiedlich viele Kulturen enthalten und auch die Dosierungsempfehlung stets anders ist, lohnt ein Vergleich des Preises je Tagesdosis. Denn während Sie manchmal nur eine Tablette oder Kapsel am Tag einnehmen müssen, gibt es andere Produkte, bei denen Sie zwei Kapseln oder mehr pro Tag einnehmen müssen, um die Tagesdosis zu erreichen. Dies wirkt sich natürlich indirekt auf den Preis des Präparats aus. So wird ein Produkt mit 60 Kapseln im Vergleich zu einem anderen Produkt mit ebenso vielen Kapseln schnell deutlich teurer, wenn Sie aber statt nur einer einzigen zwei Kapseln oder mehr täglich einnehmen müssen.

 

Hersteller:

Achten Sie beim Kauf auch auf den Hersteller. Insbesondere Hersteller aus China verarbeiten häufig synthetische Stoffe und Kulturen, deren Wirksamkeit ungeklärt ist. Sie sollten darauf achten, dass der Hersteller alle Inhaltsstoffe genau angibt, die Produkte idealerweise in Europa produziert werden und europäische Standards erfüllen. Handelt es sich beispielsweise um einen Hersteller, der sonst keine Produkte im Angebot hat und erst neu auf dem Markt ist, sollten Sie skeptisch sein und sich lieber an Testberichte und/oder Erfahrungswerte anderer Nutzer halten.

 

Gibt es einen Probiotika Test der Stiftung Warentest & Co.?

 

Die Stiftung Warentest hat bisher noch keinen Probiotika Test durchgeführt. Das bedeutet aber nicht, dass sich keine Experten mit den gesunden Darmbakterien auseinandergesetzt haben. Insbesondere im Bereich der Babynahrung setzen viele Hersteller Probiotika gegen potenzielle Allergien ein.

Lebende Mikroorganismen wie verschiedene Vertreter des Lactobacillus werden beispielsweise Babymilch beigemischt, um Babys von Eltern, die nicht stillen möchten oder können dennoch das Beste für die Entwicklung ihrer Darmflora zu bieten. Dies soll vor späteren Allgergien und anderen Erkrankungen wie Asthma oder Neurodermitis schützen.

Darüber hinaus empfiehlt die Stiftung Warentest, Kindern hypoallergene Milchnahrung zu geben. Solche hypoallergene Milch enthält Eiweiße, die in kleinste Bausteine aufgespalten sind. Zudem erhalten sie weniger Allergene. Die Annahme, man solle Allergene generell meiden, gilt mittlerweile allerdings als überholt, denn auch Fisch, Weizen und andere Lebensmittel sollten nach und nach eingeführt werden, auch wenn das Kind allergiegefährdet ist. Über eine abwechslungsreiche Nahrung kann die Immunabwehr der Kinder gestärkt werden, dies bestätigt auch der Test von Stiftung Warentest.

Auch Öko Test hat im Übrigen bisher keinen Testbericht zu probiotischen Kulturen, Kapseln oder anderen Probiotika-Präparaten verfasst. Allerdings hat das Portal im Jahr 2018 darauf hingewiesen, dass ein Probiotikum, das den Hefestamm Saccharomyces boulardii enthält, laut des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte in gewissen Fällen Pilzinfektionen auslösen kann.

 

Probiotikum Ratgeber – Wissenswertes rund um das Thema Probiotika

Alle weiteren wichtigen Informationen zur Einnahme, Dosierung und mehr zu den probiotischen Mikroorganismen haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.

 

Wie lange sollte man ein Probiotikum einnehmen?

Die Hersteller der verschiedenen Probiotika geben genaue Hinweise darüber, über welchen Zeitraum hinweg die Einnahme erfolgen soll. Da mit den meisten naturbelassenen Probiotika keinerlei Nebenwirkungen verbunden sind, können Sie sie auch bedenkenlos einnehmen. Dennoch empfehlen wir stets, mit einem Facharzt über die genaue Dosierung zu sprechen. Denn auch wenn der Hersteller beispielsweise empfiehlt, täglich zwei Kapseln einzunehmen, muss das für Ihre Zwecke nicht zwangsläufig die optimale Dosierung über einen längeren Zeitraum sein.

Gegebenenfalls lassen sich über die Dauer der Einnahme und die Reduzierung der Dosis Nebenwirkungen besser ausschließen. Üblicherweise stellt man die Einnahme ohnehin wieder ein, wenn die Mikroorganismen ihren Zweck erfüllt und beispielsweise die Verdauungsprobleme beseitigt wurden.

 

Ist ein Probiotikum mit Bacillus Bakterien gefährlich?

Bacillus subtilis sind Bakterien, die von Natur aus in einer sehr geringen Anzahl im menschlichen Darm vorkommen. Wenn Ihr Immunsystem geschwächt ist, kann es laut Experten sein, dass das Bacillus Bakterium Magen-Darm-Beschwerden hervorruft.

Daher sollten Sie stets vorher mit einem Arzt abwägen, ob die Einnahme eines probiotischen Nahrungsergänzungsmittels sinnvoll ist, wenn es diese Bakterien enthält. Wenn kein größerer Nutzen durch die Einnahme dieses Mikroorganismus zu erwarten ist, sollten Sie besser zu Produkten greifen, in denen andere Probiotika verarbeitet sind.

 

Darf man Probiotika während der Schwangerschaft und Stillzeit einnehmen?

Laut Experten ist erwiesen, dass die koloniebildende Einheiten in Probiotika-Präparaten nicht in den fötalen Blutkreislauf gelangen. Daher steht einer Einnahme in der Schwangerschaft grundsätzlich nichts im Wege. Allerdings sollten Sie die Einnahme stets mit Ihrem Gynäkologen absprechen.

Es gibt Hinweise darauf, dass es in vereinzelten Fällen zu einer Sepsis während der Schwangerschaft kommt, wenn gleichzeitig bestimmte probiotische Kulturen eingenommen wurden. Dieses Risiko wird allerdings als äußerst gering eingestuft. Der aktuelle medizinische Wissensstand ist allerdings, dass es unproblematisch und unbedenklich ist, während der Schwangerschaft und Stillzeit ein Probiotikum einzunehmen.

 

Dürfen Kinder Probiotika einnehmen?

Durch Probiotika entsteht dem Kleinkind oder Säugling kein Schaden, sofern es sich um natürliche Kulturen handelt. Die Nebenwirkungen sind im Prinzip auch bei Kindern unter zwei Jahren die gleichen, wie bei Erwachsenen und sie sind äußerst selten. Dennoch sollten Sie die Einnahme unbedingt vorher mit dem behandelnden Arzt absprechen, damit keine Begleiterscheinungen durch andere Erkrankungen oder Medikamente auftreten.

In Säuglingsnahrung kommen häufig Probiotika sowie Präbiotika zum Einsatz, da sie für die Gesundheit und eine gesunde Entwicklung des Säuglings wichtig sind. Bei gesunden Säuglingen entstehen daher auch keine Schäden, wenn Probiotika eingenommen werden. Über die Muttermilch nehmen Kinder, die gestillt werden, auch von Natur aus Milliarden probiotische Mikroorganismen auf – ohne Nebenwirkungen.

Es gibt einige klinische Untersuchungen mit Kleinkindern und Säuglingen, die bei Durchfall oder einem Magen-Darm-Infekt probiotischen Joghurt bekommen haben. Den Infekt wurden sie in der Folge im Durchschnitt einen Tag früher wieder los, als die Vergleichsgruppe, die keinen Joghurt bekommen hat. Auch bei Koliken sollen die Bakterien einen positiven Effekt erzeugen können, ähnlich der Wirkung bei durch Antibiotika bedingtem Durchfall.

 

Welche Alternativen zu Probiotika gibt es?

Neben der Aufnahme von Milliarden von probiotischen Kulturen über die Ernährung gibt es keine wirkliche Alternative in Form von Nahrungsergänzungsmitteln, da es sich im Prinzip um genau die Kulturen handelt, die man auch über die Nahrung aufnimmt. Es gibt aber viele probiotische Lebensmittel, die eine Darmsanierung unterstützen, die Gesundheit verbessern oder ebenfalls bei Problemen mit der Verdauung helfen können.

Im FAQ-Bereich weiter unten erfahren Sie etwas genauer, welche Lebensmittel generell geeignet sind und probiotische Mikroorganismen enthalten.

 

Kann man mithilfe von Probiotika abnehmen?

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass sich das Erscheinungsbild von Bifidobakterien bei übergewichtigen Menschen im Vergleich zu normalgewichtigen Personen verändert. Es soll daher bestimmte Bakterienstämme geben, die eine Gewichtsabnahme unterstützen können. Da aber Hunderte von verschiedenen Probiotika und Milliarden von Bakterien an der Verdauung beteiligt sind, gibt es geteilte Meinungen unter den Wissenschaftlern, inwiefern sich ein aktives Mitwirken beim Abnehmen durch Milchsäurebakterien oder Bacteroidaceae erreichen lässt.

Was jedoch zweifellos festgestellt werden kann, ist die Tatsache, dass es sich bei einer unausgeglichene Darmflora um einen Zustand handelt, der Übergewicht begünstigt. Zudem kann sich ein Austausch verschiedener Darmbakterien in einer Gewichtsveränderung äußern. Ein gewisser Zusammenhang zwischen Bakterien im Darm und dem Körpergewicht ist also vorhanden. Eine präventive Einnahme von probiotischen Bakterienstämmen kann also durchaus erfolgsversprechend sein, auch wenn es keine genauen Erkenntnisse oder Beweise für die Wirksamkeit gibt.

Einige nachgewiesene Wirkungen können den Einsatz zu diesem Zweck aber durchaus rechtfertigen:

  • Probiotika sättigen, da sie die Wirksamkeit von Sättigungshormonen unterstützen und dadurch den Appetit regulieren.
  • Die Fettabsorption wird gehemmt, da aufgenommene Fette im Darm aktiviert und besser ausgeschieden werden können. Dies kann die Energiebilanz verbessern.
  • Der ANGPTL-Spiegel steigt an. Dieses Protein sorgt dafür, dass Fettablagerungen im Bereich des Bauches reduziert werden und gleichzeitig der Eiweißspiegel ansteigt. 

Wenn bei Ihnen keine grundsätzliche Unverträglichkeit gegen probiotische Bakterien vorliegt, kann es sich auf jeden Fall lohnen, die Einnahme zu testen.

 

Was verstehen wir unter der Darmflora?

Häufig liest man von einer gesunden Flora im Darm und wie wichtig sie ist. Dabei muss man wissen, dass im Darm eines gesunden Menschen rund 100 Billionen Bakterien unterschiedlichster Art leben. Sie spielen bei der Immunabwehr sowie der Verdauung und dem Stoffwechsel eine entscheidende Rolle. Auch für die Vitaminproduktion sind sie unerlässlich. Mikroorganismen im Darm wirken sich auf verschiedenste Art und Weise auf das Wohlbefinden aus. Genaue Analysen belegen beispielsweise mittlerweile, dass durch die Einnahme von Antibiotika die Darmflora gestört werden kann, sodass Durchfall die Folge ist. Probiotika können diesem Effekt, der durch Antibiotika entstehen kann, effektiv entgegenwirken, da sie dazu beitragen können, der Darmflora wichtige Bakterien und Mikroorganismen zurückzugeben, die durch Antibiotika zurückgegangen sind.

Kurz gesagt handelt es sich bei der Darmflora um das Zusammenspiel von Milliarden von Organismen, Kulturen, Viren & Co., die im Darm für ein ausgewogenes Milieu verantwortlich sind.

 

Welche Bedeutung haben die Mikroorganismen im Darm?

Gute Bakterien im Darm haben eine positive Wirkung auf den Darm und die Darmflora. Hunderte verschiedene Mikroorganismen spielen hier zusammen und tragen insbesondere im Dickdarm dazu bei, dass die Verdauung geregelt abläuft. Auch Hefen und Viren sind daran beteiligt. Die metabolische Aktivität der Darmflora ähnelt in seiner Gesamtstruktur anderen Organen, denn auch hier laufen laut Ärzten elementar wichtige Funktionen ab, die für die Produktion von Vitaminen, Ballaststoffen und Fettsäuren für den Körper sehr wichtig sind.

Dabei muss man aber zwischen gesunden und ungesunden Bakteriengattungen im Darm unterscheiden. Da die menschliche Darmflora empfindlich gegenüber äußeren Einflüssen ist, gehen auch entsprechend viele Erkrankungen wie Alzheimer, Herzerkrankungen, Depressionen sowie Darmkrebs mit einer unausgeglichenen Darmflora einher.

 

 

FAQ

 

Wenn Sie ergänzende Fragen zu unserem Probiotika Test haben, können Sie uns jederzeit kontaktieren. Welche Fragen uns am häufigsten zu Probiotika Kapseln und anderen Probiotika erreichen, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

 

Welche Nahrungsmittel enthalten probiotische Mikroorganismen?

Insbesondere saure Milchprodukte wie Joghurt und Kefir, aber auch andere Lebensmittel wie Mango oder Kombucha enthalten Milliarden von probiotischen Bakterien und wirken sich positiv auf den Darm aus. Zudem enthalten auch fermentierte Lebensmittel wie beispielsweise Sauerkraut eine Vielzahl an Milchsäurebakterien, denn erst dadurch wird der Fermentierungsprozess in Gang gesetzt. Allerdings enthält nur frisches Sauerkraut als probiotisches Nahrungsmittel wirklich viele gute Bakterien und Vitamine.

Ein weiterer guter Lieferant ist Miso. Die Würzpaste aus Japan wird aus Sojabohnen und Getreide hergestellt und lange mit Milchsäurebakterien gegärt. Zusätzlich enthält die Paste Ballaststoffe und Proteine.

Welche Einnahmen können durch Probiotika gemindert werden?

Wir sind zwar nicht ganz sicher, wie diese Frage gemeint war, aber durch Probiotika lassen sich verschiedene Aufnahmen und Einnahmen reduzieren. So wird beispielsweise die Kalorienaufnahme reduziert, da das Sättigungsgefühl gesteigert wird. Auch kann die Einnahme von Medikamenten gegen Durchfall durch Probiotika-Zufuhr verringert werden.

Da das Immunsystem durch Probiotika gestärkt werden kann, kann auch die Einnahme von anderen Medikamenten zur Krankheitsbekämpfung indirekt gemindert werden, wie beispielsweise auch Anti-Allergie-Mittel. Dies kann zu einer insgesamt höheren Lebensqualität beitragen.

 

Wie sollte man Probiotika aufbewahren für eine lange Haltbarkeit?

Idealerweise sollten Probiotika dunkel, trocken und kühl gelagert werden, da sie feuchtigkeits- und hitzeempfindliche Inhaltsstoffe enthalten. Dies schafft ideale Bedingungen, damit die meisten Bakterien überlebensfähig bleiben. Dennoch ist die Haltbarkeit natürlich begrenzt, schließlich handelt es sich um lebende Mikroorganismen, die eine natürliche Lebenserwartung haben. Je nach Produkt und Hersteller kann es auch empfehlenswert sein, das Probiotikum im Kühlschrank aufzubewahren. In der Regel ist dies aber nicht erforderlich, denn die zwei Faktoren Trockenheit und Dunkelheit sind bei den meisten Präparaten die wichtigsten bei der Lagerung. Beachten Sie aber stets die Packungsbeilage.

 

Sind Probiotika für alle Körper gut verträglich?

Jein. Zwar können Probiotika grundsäzlich von jungen, alten, schwangeren und auch kranken Menschen eingenommen werden, es kann aber durchaus auch zu unerwünschten Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder bei vorhandenen Krankheiten kommen. Dies hängt aber von vielen Faktoren sowie davon ab, welche Bakterienstämme die Produkte enthalten. Es können Erstverschlimmerungen von Symptomen auftreten, es kann zu Blähungen sowie bei übermäßigem Gebrauch auch zu Fehlbesiedlungen kommen. Daher empfehlen wir stets, die Einnahme von Probiotika mit einem Arzt abzusprechen. Dies gilt besonders dann, wenn Sie Vorerkrankungen haben oder andere Medikamente einnehmen.

 

Welche Lebensmittel sind gut geeignet für einen gesunden Darm?

Neben probiotischen Lebensmitteln können auch andere Lebensmittel die Darmflora positiv beeinflussen und bei einer Darmsanierung unterstützend wirken. Insbesondere zählen kultivierte Lebensmittel, fermentierte Lebensmittel sowie präbiotische Lebensmittel dazu.

Kultivierte Lebensmittel

Ein sehr guter Lieferant für Milchsäurebakterien, die beim Aufbau der Darmflora helfen können, ist Joghurt. Er ist eine hervorragende Probiotika-Quelle. Mit Kefir aus Ziegenmilch oder Kuhmilch können Sie sogar ähnliche Resultate wie mit Probiotika-Kapseln erzielen. Aber auch saure Gurken, Sauerkraut, Apfelessig, Käse oder Miso enthalten wertvolle Probiotika für den Darm.

Kefir beispielsweise ist so reich an Bakterienkulturen, dass ein Liter davon mehr Probiotika enthält, als in allen Ergänzungsmitteln oder Kapseln. Natürlich ist es aber nicht für jeden eine echte Alternative, täglich einen Liter Kefir zu trinken, ganz zu schweigen von den deutlich höheren Kosten im Vergleich zu Kapseln. Zudem ist es für Menschen mit einer Lactoseintoleranz nochmal deutlich schwieriger, so viele Bakterienstämme über die Nahrung zu sich zu nehmen.

Fermentierte Lebensmittel

Mit fermentierten Lebensmitteln trägt man zu einem sauren Milieu im Darm bei und unterstützt dabei die guten Bakterien, die in diesem Milieu besser überleben und sich besser im Darm vermehren können.

Apfelessig und fermentiertes Gemüse aller Art wie Sauerkraut, Kimchi oder Essiggurken sind wertvolle fermentierte Lebensmittel. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass kein Salz zugesetzt ist, denn Salze heben die Wirkung auf den pH-Wert im Darm teilweise auf.

Präbiotische Lebensmittel

Präbiotische Lebensmittel sind solche, die hinter den Kulissen mit dazu beitragen, die Darmflora positiv zu beeinflussen. Bestandteile dieser Lebensmittel bleiben unverdaut und haben keinen direkten Effekt, dienen aber den probiotischen Bakterienkulturen als Nahrungsgrundlage.

Durch die Fütterung der Bakterien kann deren Wirkung verstärkt werden, da sie sich besser vermehren und zahlreicher überleben können. Zu den empfehlenswerten präbiotischen Lebensmitteln zählen beispielsweise Chicorée, Artischocken, Zwiebeln, Lauch, Knoblauch, Spargel, Pastinaken, grüne Bananen, Cashewnüsse oder auch kalter Reis und kalte Kartoffeln.

 

 

Letztes Update: 28.11.20

 

Eine Betäubungscreme ist ein Lokalanästhetikum, mit dem sich verschiedene Stellen der Haut betäuben lassen. Das Schmerzempfinden im Gehirn wird blockiert und Behandlungen wie Tätowieren, Microneedling, Waxing oder Piercings können schmerzfreier durchgeführt werden. Auch bei kleineren chirurgischen Eingriffen kann eine Betäubungscreme, ein Gel oder ein Spray zur Betäubung eingesetzt werden.

In unserem Betäubungscreme Test haben wir uns verschiedene Cremes, Sprays und Gels genauer angeschaut, unsere Favoriten für Sie zusammengestellt und weitere Informationen für Sie recherchiert, die Sie zur Auswahl, Anwendung und Wirkung einer solchen Creme beachten sollten.

 

Unsere Favoriten

Eine Betäubungscreme ist eine Creme, die auf die Haut aufgetragen wird, lokale Stellen betäubt und den Schmerzreiz für etwa 40 Minuten bis zu einigen Stunden reduzieren bzw. blocken kann. Neben Creme gibt es auch Gels und Sprays sowie spezielle Betäubungslösungen für verschiedene Einsatzbereiche. Während eine Betäubungscreme für die Haut und (je nach Produkt) auch für die Schleimhaut geeignet ist, gibt es für den Einsatz im Mund- und Rachenraum auch spezielle Gels und Sprays.

Welche Produkte für welchen Anwendungsbereich besonders empfehlenswert sind, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst. Bei allen empfohlenen Produkten können Sie sicher sein, dass die Betäubung zuverlässig funktioniert, lange anhält und die Verträglichkeit hoch ist.

 

Die beste Allround-Betäubungscreme 2020

 

Die Emla Betäubungscreme ist eine weiße Creme, die seit vielen Jahren zur örtlichen Betäubung verwendet wird. Sie kann sowohl für den Genitalbereich als auch für die Haut verwendet werden und wird vom deutschen Hersteller Aspen Germany hergestellt. Die Creme setzt sich aus 25mg Lipocain und Prilocain zusammen, so dass sie sowohl zum Tätowieren als auch für Anwendungen wie Microneedling, für Blutabnahmen, bei kleinen oberflächlichen Eingriffen an der Haut und im Genitalbereich (beispielsweise auch bei Piercings) oder auch im Mund sowie auf offenen Wunden geeignet. Damit kann sie universell verwendet werden und findet in vielen Bereichen für die Betäubung Anwendung.

Grundsätzlich zeigt sie sogar beim Verhindern des vorzeitigen Samenergusses bei Männern gute Wirkung. Natürlich sollten Sie aber bitte stets einen Arzt konsultieren, bevor Sie eine Betäubung mit der Creme durchführen. Neben den beiden Hauptwirkstoffen enthält die Betäubungscreme Poly(oxyethylen)-54-hydriertes-rizinusöl, Carbomer 974P, Natriumhydroxid und gereinigtes Wasser. Durch die Besonderheit, dass sie auch im Mund und im Genitalbereich hervorragend eingesetzt werden kann, ist sie entsprechend auch sehr verträglich und für viele weitere Anwendungsbereiche nutzbar. Im Vergleich zu anderen Cremes wirkt sie sehr zuverlässig und relativ lange, allerdings ist der Preis für die Emla Betäubungscreme auch recht hoch.

 

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Die beste Betäubungscreme für Microneedling

 

Bei der Betäubungscreme von Andesderm handelt es sich um ein Produkt, das von der Zusammensetzung her mit der bekannten Emla Creme identisch ist. Es besteht aus 25 mg/g Prilocain und 25mg/g Lidocain. Damit ist es eine typische Creme zur lokalen Betäubung der Haut. Damit kann die Betäubungscreme Tattoo- und Microneedling-Vorgänge deutlich angenehmer machen. Sie lässt sich einfach auf die entsprechende Stelle auftragen und wirkt sehr schnell. Im Gegensatz zu klassischen Cremes oder Make Up sollte die Creme aber stets ohne Fingerkontakt verteilt und die Stelle 15 bis 60 Minuten mit einem Pflaster abgedeckt werden, um eine bestmögliche Wirkung zu erzielen. Durch den fairen Preis kann das Preis-Leistungs-Verhältnis insgesamt überzeugen.

Vor der Anwendung sollten Sie bitte stets mit einem Arzt Rücksprache halten. Neben den beiden Hauptwirkstoffen enthält die Creme 20 mg/g Macrogolglycerolhydroxystearat, Carbomer 980, Macrogolglycerolhydroxystearat 40, Natriumhydroxid-Lösung 10 % sowie gereinigtes Wasser. Damit ist sie sehr verträglich und auch das Preis-Leistungs-Verhältnis kann überzeugen. Zum Tätowieren ist sie ebenso geeignet, wie eine Emla Salbe, denn sie betäubt die entsprechenden Hautstellen zuverlässig und insbesondere für Microneedling reicht die Wirkungsdauer in der Regel aus. Bei längerem Tätowieren kann es hingegen passieren, dass die Wirkung zu früh nachlässt.

 

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Das beste Betäubungsspray 2020

 

Das Xylocain Pumpspray dental konnte uns als bestes Betäubungsspray auf ganzer Linie überzeugen. Es lässt sich sehr einfach anwenden, betäubt die Schleimhaut in der Mundhöhle sehr zuverlässig und lässt sich besonders einfach anwenden. Zur Betäubung im Mund wird das aus Lidocain, Saccharin, Wasser, Levomenthol, Macrogol und Ethanol zusammengesetzte Spray einfach auf die entsprechende Stelle gesprüht. Da es ein Bananenaroma hat, schmeckt es nicht unangenehm und die Betäubung tritt darüber hinaus sehr schnell ein. Die Wirkungszeit beträgt etwa 10 bis 15 Minuten, so dass kleinere Eingriffe im Bereich der Mundhöhle kein Problem sind.

Natürlich sollten Sie auch bei diesem Spray vor der Nutzung immer einen Arzt konsultieren und sich nicht einfach selbst behandeln. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist durch den fairen Preis insgesamt sehr überzeugend und da man durch das Sprühen weniger verbraucht, hält eine Packung auch bei relativ häufiger Anwendung recht lange.

 

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Das beste Betäubungsgel 2020

 

Das Xylocain Gel setzt sich aus 2% Lidocainhydrochlorid sowie Hypromellose, Natronlauge, Salzsäure, Wasser, Methyl-4-hydroxybenzoat und Propyl-4-hydroxybenzoat zusammen. Ideal ist es für die oberflächliche Betäubung von Schleimhäuten sowie als medizinisches Gleitmittel geeignet. So kommt es beispielsweise für die Einführung eines Beatmungsrohres oder eines Katheters zum Einsatz. Da es sehr schnell zu wirken beginnt, ist es für Schleimhäute gut geeignet, sollte aber nicht direkt auf die  Haut aufgetragen werden. Der Preis ist im Verhältnis zu Zusammensetzung und Wirkung insgesamt fair, so dass das Preis-Leistungs-Verhältnis bei dem Produkt insgesamt überzeugen kann.

Vor der Anwendung sollte auf jeden Fall ein Arzt konsultiert werden. Sollten Sie ein Mittel zum Tätowieren suchen, empfehlen wir eine Betäubungscreme. Tattoos können schmerzhaft sein und wenn die Haut leicht betäubt ist, spürt man es deutlich weniger. Die Salbe ist dafür jedoch nicht geeignet.

 

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Was ist eine Betäubungscreme?

Wie eingangs schon erwähnt, handelt es sich bei einer Betäubungscreme um eine Creme, die als Lokalanästhetikum eingesetzt wird. Die Creme wird aufgetragen und nach der Einwirkzeit von meist etwa 20 Minuten zur örtlichen Betäubung über einen längeren Zeitraum eingesetzt. Die meisten Cremes sind weiß und homogen, so dass sie in der Anwendung einer klassischen Creme ähneln.

Es gibt Produkte, die eher für die Haut, eher für die Schleimhäute oder eher für den Mund- und Rachenraum geeignet sind. Aber auch Allround-Betäubungscremes sind am Markt erhältlich, die für verschiedene Einsatzbereiche genutzt werden können. Auch zum Tätowieren, beim Microneedling oder anderen Schönheitsanwendungen sowie beim Sex werden Betäubungscremes durchaus häufig verwendet. Die bekannteste Allround-Betäubungscreme in Deutschland ist sicherlich die Emla Betäubungscreme mit je 50% Anteil an Lidocain und Prilocain. Sie können die Creme sowohl online als auch in der Apotheke kaufen.

 

Ist eine Betäubungscreme rezeptfrei?

Die meisten Betäubungscremes können in Deutschland rezeptfrei erworben werden. Da die Wirkung eher mild ist und die Stellen nur oberflächlich betäubt werden, die Nebenwirkungen überschaubar ausfallen und die Anwendung einfach ist, kann Sie zuhause unkompliziert verwendet werden. Allerdings ist eine Betäubungscreme immer apothekenpflichtig, so dass Sie zwar online und in Apotheken, nicht aber im Supermarkt oder Drogeriemarkt kaufen können. Der Grund liegt darin, dass es durchaus auch Nebenwirkungen gibt und eine Beratung vor der Anwendung dringend zu empfehlen ist.

Beachten Sie, dass sich diese Angabe auf Deutschland bezieht. In Österreich oder in der Schweiz ist die Gesetzeslage eine andere. Daher sollten Sie sich vor dem Kauf außerhalb Deutschlands immer informieren.

 

Wie wirkt eine Betäubungscreme?

Die klassische Betäubungscreme enthält Lidocain und Prilocain in gleichen Teilen. Die Wirkstoffe dringen nach dem Einwirken von etwa 20 Minuten tief in die Zellen der Haut ein und blockieren die Rezeptoren, die dem Gehirn Schmerz signalisieren. Der Schmerzreiz wird als praktisch ausgeschaltet. Dies erleichtert die Durchführung von medizinischen oder Schönheitseingriffen. Da man kein Mittel zur Betäubung einnehmen, sondern lediglich eine Creme lokal aufgetragen werden muss, ist die Anwendung sehr einfach und man kann die Betäubung sehr genau und nur an der entsprechenden Hautstelle durchführen.

 

Wofür wird eine Betäubungscreme angewendet?

Es gibt viele verschiedene Einsatzbereiche für eine Betäubungscreme. Eine Creme zur lokalen Betäubung kann beispielsweise bei einer Schönheitsbehandlung (Microneedling), beim Tätowieren oder Piercen, bei Zahnbehandlungen oder auch bei  chirurgischen Eingriffen verwendet werden. Für den Einsatz in der Mundhöhle gibt es spezielle Betäubungsmittel, die meist als Salbe, Lösung oder Spray daherkommen. Nach der Behandlung der Haut mit einer solchen Creme ist der bevorstehende Eingriff mit deutlich weniger Schmerzen verbunden und daher auch für empfindlichere Personen viel erträglicher. Sie sollten vor der Verwendung jedoch immer mit einem Arzt oder Apotheker Rücksprache halten, denn es gibt auch Anwendungsbereiche, bei denen eine solche Creme nicht so empfehlenswert ist.

 

Wie lange hält eine Betäubungscreme?

Das hängt stark vom Produkt ab. Während eine leichte Creme nach dem Einsatz bereits nach etwa 15 Minuten an Wirkung verlieren kann, gibt es auch Cremes, die für längere Anwendungen genutzt werden kann, da die Wirkungsdauer bei 45 Minuten oder sogar mehrere Stunden liegen kann. Manche Cremes wirken bis zu fünf Stunden lang, müssen aber auch entsprechend höher dosiert sein bzw. länger einwirken.

Die klassische Betäubungscreme mit je 25mg/g Lidocain und Prilocain wirkt nach einer Einwirkzeit von etwa 20 Minuten je nach Alter, Menge und Art des Einwirkens bis zu 1,5 Stunden lang und verhindert die Weiterleitung von Schmerzen während dieser Zeit zuverlässig.

 

Welche Wirkstoffe enthält eine Betäubungscreme?

Es gibt verschiedene Wirkstoffe, die in Betäubungscremes oder einer Betäubungssalbe zum Einsatz kommen. Die drei wichtigsten Wirkstoffgruppen haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst:

Lidocain und Prilocain: In der Regel werden die beiden Stoffe zu gleichen Teilen in einer Betäubungscreme verarbeitet. Prilocain gehört zu den Lokalanästhetika, die vielfältig einsetzbar sind. Lediglich in einer Tattoo Betäubungscreme, die auf diese Wirkstoffe setzt, kann die Konzentration bzw. Wirkstoffzusammensetzung anders sein.

Lidocain: Lidocain kommt auch ohne die Kombination mit Prilocain zum Einsatz. Insbesondere in einem Betäubungsspray für die Zahnheilkunde, das mit einem Sprühstoß verteilt wird, ist der Wirkstoff beliebt. Er beginnt sehr schnell zu wirken und für die lokale Betäubung im Mund ist ein Spray ideal.

Lidocainhydrochlorid: Dieser Wirkstoff kommt häufig in Betäubungsgels oder speziellen Betäubungslösungen zum Einsatz. Hier kommt eine Wirkstoffkombination aus Lidocain und Hydrochlorid (Salz) zum Einsatz. Der Stoff ist besonders leicht in Wasser löslich und eignet sich daher insbesondere für die Betäubung im Genitalbereich sowie bei Schleimhäuten im Mund- und Rachenraum.

 

Welche Vor- und Nachteile hat eine Betäubungscreme gegenüber Spray und Gel?

Mit einer Betäubungscreme kann man die Haut örtlich sehr gezielt betäuben und daher gut auf verschiedene Anwendungen vorbereiten. Sie kommen sowohl vor Tattoos, vor Microblading- und Microneedling- und anderen Schönheitsanwendungen als auch im chirurgischen Bereich sowie beim Geschlechtsverkehr zum Einsatz. Die Einsatzmöglichkeiten einer solchen Creme sind also sehr umfangreich. Auch das Stechen vor Ohrlöchern und Piercings kann durch die gezielte Betäubung des jeweiligen Bereichs deutlich angenehmer gemacht werden. Darüber hinaus finden einige Produkte sogar im Mund Anwendung, hier ist allerdings üblicherweise eine Lösung oder ein Spray besser geeignet.

Die Vorteile und Nachteile einer Creme haben wir hier nochmals kurz für Sie zusammengefasst:

Vorteile Nachteile
+ Breites Einsatzspektrum zur Betäubung Längere Einwirkzeit (um die 20 Minuten)
+ Eignet sich besonders für die Behandlung der Haut Meist nicht für die Betäubung im Mund geeignet
+ Einfache Behandlung dank einfacher Anwendung
+ Lange Wirkungsdauer von meist über 45 Minuten
+ Online oder in der Apotheke zu bekommen

 

Welche Nebenwirkungen gibt es?

Zwar treten Nebenwirkungen mit einer Betäubungscreme weniger häufig auf, in Ausnahmefällen kann es aber zu Hautausschlag, Schwellungen, Juckreiz, Rötung oder Wasseransammlung im Gewebe kommen. Meist werden solche unerwünschten Begleiterscheinungen durch eine allergische Reaktion hervorgerufen. Häufiger werden ein Kribbeln und ein gesteigertes Wärmeempfinden an der behandelten Stelle beobachtet. Wenn Sie glauben, dass Sie die Creme nicht vertragen, sollten Sie sie unbedingt sofort abwaschen und nicht mehr verwenden. Neben Online-Informationen sollten Sie im Fall der Fälle unbedingt auch bei einem Fachmann Rat suchen.

 

Betäubungscreme kaufen: Darauf sollte man achten!

Bevor Sie einfach eine beliebige Creme an eine Stelle an Ihrem Körper verwenden, sollten Sie sich insbesondere mit dem Auftragen, dem Anwendungsbereich, der Einwirkzeit sowie der richtigen Menge befassen. Nur wenn die Creme für den jeweiligen Einsatzbereich auch geeignet und korrekt angewandt wird, kann man sicher sein, dass sie auch so wirkt, wie man es möchte.

Anwendungsbereich: Überlegen Sie genau, wofür die Betäubungscreme verwendet werden soll; Denn genau danach richtet sich die Form der Betäubung. Während für die oberflächliche Betäubung der Haut eine Betäubungscreme hervorragend geeignet ist, findet im Mund eher ein Betäubungsgel, eine flüssige Lösung oder ein Spray Anwendung. Für spezielle Einsatzbereiche kann man zudem spezielle Cremes oder Gels kaufen. So ist für den Harnröhrenbereich und die Schleimhäute insbesondere ein Xylocain Gel empfehlenswert und speziell für Tattoos gibt es Produkte wie eine TKTX Creme, die hierfür besonders ausgelegt ist.

Wirkstoff: Achten Sie genau darauf, welche Wirkstoffe in der Creme enthalten sind. Bei Allround-Cremes kommen in der Regel Lidocain und Prilocain in gleichen Teilen zum Einsatz. Aber auch Lidocain alleine sowie Lidocainhydrochlorid können in einer Creme enthalten sein.

Einwirkzeit: Die Einwirkzeit hängt stark von der Art des Produktes bzw. der Art der Creme ab. Achten Sie daher genau auf die Angaben in der Packungsbeilage und halten Sie sich daran, damit die Betäubung auch wie erwartet anhält. Eine Betäubungslösung beginnt meist bereits nach etwa 5 Minuten zu wirken, dafür hält sie aber auch meist nur etwa eine viertel Stunde lang an. Ein Betäubungsgel hingegen betäubt ebenfalls schnell, kann aber bis zu 20 Minuten andauern. Am schnellsten ziehen Betäubungssprays ein, wobei auch die Wirkungsdauer in der Regel nur bei etwa 10 bis 15 Minuten liegt.

Menge: In jeder Packungsbeilage ist genau angegeben, bei welchem Alter, Anwendungsbereich und Hautbereich wie viel der Creme verwendet werden sollte. Sie sollten sich genau an die angegebenen Inhaltsmengen halten und nicht zu viel verwenden, denn dadurch kann sich auch die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen erhöhen. Was die Packungsgröße angeht, sind bei Cremes zwischen 10 und 30 Gramm übliche Verpackungseinheiten. Bei Sprays findet man häufig auch 50 ml.

Wirkzeit: Achten Sie auch darauf, wie lange die Creme wirkt. Manche Betäubungscremes wirken bereits nach wenigen Minuten, halten dann aber auch nur kurz an. Meist geht eine längere Einwirkzeit auch mit einer längeren Wirkzeit einher. Deckt man die Stelle auf der Haut ab, auf der die Creme aufgetragen wurde, lässt sich die Wirkungsdauer häufig verlängern, so dass die Betäubung auch für länger andauernde Behandlungen ausreicht. Natürlich ist aber auch die Konzentration maßgeblich für die Wirkungsdauer mit verantwortlich.

Preis: Natürlich spielt auch der Preis eine große Rolle. Insbesondere, wenn Sie eine große Auswahl haben, wie es online der Fall ist, sollten Sie direkt die Preise je 100g oder 100ml vergleichen, damit der Preisvergleich auch Sinn macht.

 

Häusliche Alternativen zu der Betäubungscreme

Auch mit Hausmitteln lässt sich die Haut betäuben. Das wohl beliebteste Hausmittel statt Creme ist Kälte. Kältekompressen können bei Insektenstichen, Pickeln oder auch bei einem Stoß wahre Wunder wirken und die Anwendung ist sehr einfach. Die Haut wird stark heruntergekühlt und das Schmerzempfinden sinkt.

Bevor Sie ein Kältespray anwenden, sollten Sie aber stets darauf achten, dass Erfrierungen vorgebeugt wird. Dies ist auch der Grund, warum Kältekompressen nie direkt auf der Haut angewandt werden sollen. Die Haut ist ein empfindliches Organ. Daher sollten Sie sowohl mit einer Creme als auch bei der Betäubung durch Kälte immer Vorsicht walten lassen.

 

Fazit

Um sich auf eine Schönheitsbehandlung, ein Tattoo oder ein Piercing vorzubereiten, kann es hilfreich sein, schmerzlindernde Mittel einzusetzen. Ob es am Ende des Tages eine Betäubungscreme sein muss oder ob vielleicht einfach Kühlen hilft, bleibt natürlich Ihnen überlassen. Die heutigen Cremes sind sehr wirksam, rezeptfrei und sicher. Darüber hinaus gibt es auch viele Alternativen für bestimmte Einsatzbereiche und man kann die verschiedenen Produkte darüber hinaus rezeptfrei kaufen. Besonders im Internet kann man von deutlichen Preisvorteilen gegenüber Apotheken profitieren und erhält zudem ergänzende Erfahrungsberichte von anderen Käufern und Anwendern.

Achten Sie unbedingt auf die Angaben in der Packungsbeilage, wenden Sie die Produkte korrekt an und nutzen Sie Cremes, Gels, Sprays und Lösungen stets nur für die geeigneten Körperstellen. Wenn Sie sich an alles halten, ist die Nutzung ungefährlich und selbst kleinen Kindern kann man mit einem solchen lokalen Betäubungsmittel manchen Schmerz durch Stiche oder Beulen nehmen. Da das Angebot am Markt mittlerweile so groß ist, können Sie zwischen vielen verschiedenen Varianten wählen und es gibt außerdem mittlerweile gute und preiswerte Alternativen zu den eher teuren Markenprodukten bzw. traditionellen Betäubungscremes.

 

 

Meistgestellte Fragen (FAQs)

 

Wenn Sie ergänzende Fragen zur Betäubungscreme haben, der Wirkungsweise, der Dauer der Wirkung in Stunden oder Minuten oder der Dosierung haben, sollten Sie stets den Beipackzettel genau beachten. Die häufigsten Fragen, die uns zur Anwendung und Lagerung von Betäubungscremes erreichen, haben wir hier nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Wie dosiere ich eine Betäubungscreme?

Die Dosierung ist abhängig vom Ort des Eingriffs, dem Produkt und den Wirkstoffen sowie dem Alter des Anwenders. Für eine klassische Betäubungscreme mit 25mg/g Lidocain und 25mg/g Prilocain gilt, dass Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren etwa 1,5 Creme je 10cm² Hautfläche auftragen sollten. Nachdem sie 10 bis 20 Minuten lang eingewirkt ist (gegebenenfalls auch mit Unterstützung durch ein Pflaster) hält die Wirkung zwischen 45 und 60 Minuten lang an. Auch für Kleinkinder kann eine klassische Betäubungscreme nach Rücksprache mit Arzt und/oder Apotheker genutzt werden, jedoch sollte hier nur etwa 1 g Creme je 10m² Hautfläche verwendet werden, bzw. bei Babys bis zum 12. Monat nur 0,5g Creme je 10m² Hautfläche.

 

Wie bewahre ich eine Betäubungscreme auf?

Das hängt von der Creme, von der Verpackung und vom Hersteller ab. In der Regel wird eine Betäubungscreme trocken, dunkel und kühl gelagert, um die Haltbarkeit zu verlängern. Damit die Betäubung auch mit einem angebrochenen Produkt zuverlässig funktioniert, sollten Sie sich aber stets an die Angaben auf der Verpackung bzw. dem Beipackzettel halten. Hier steht genau beschrieben, wie lange die Creme nach dem ersten Öffnen noch haltbar ist. Ist das Haltbarkeitsdatum überschritten, sollte die Creme nicht mehr zur örtlichen Betäubung eingesetzt werden.

 

Welche Betäubungscreme für Microneedling?

Um die Schmerzen beim Microneedling oder auch beim Tätowieren zu verringern, eignet sich eine klassische Betäubungscreme wie beispielsweise die Creme von Emla. Die Wirkstoffkombination aus Lidocain und Prilocain in gleichen Teilen sorgt dafür, dass nur selten Nebenwirkungen auftreten und die Betäubung selbst setzt bereits nach 10 bis 20 Minuten ein. Beachten Sie aber, dass die Wirkungsdauer in der Regel nur bei etwa 45 bis 60 Minuten liegt. Wenn während des Microneedlings oder beim Tätowieren die Wirksamkeit nachlässt, kann sie nicht einfach neu verteilt werden.

 

Was ist EMLA Creme?

Emla Salbe bzw. Creme ist eine Creme des deutschen Herstellers Aspen Germany. Sie wird für die lokale Betäubung im Mund, an Schleimhäuten, im Genitalbereich oder auf der Haut eingesetzt und überzeugt durch eine gute Verträglichkeit und recht lange Wirkungsdauer. Es kommen Lidocain und Prilocain in gleichen Teilen zum Einsatz (25 mg/g) und sie ist insbesondere als Allround-Betäubungscreme sehr empfehlenswert. Da der Preis relativ hoch ist, gibt es mittlerweile auch weitere Anbieter, die auf die gleiche Wirkstoffkombination setzen und sich in der Anwendung nicht unterscheiden, dafür aber etwas günstiger sind.

 

Ist EMLA Creme rezeptfrei?

Ja, Emla Betäubungscreme mit Lidocain kann rezeptfrei gekauft und zur lokalen Betäubung der Schleimhäute, der Haut oder dem Genitalbereich eingesetzt werden. Sie ist jedoch apothekenpflichtig, da es – wie bei jeder Betäubungscreme – auch Nebenwirkungen geben kann. Sie beginnt bereits nach etwa 10 Minuten zu wirken, wobei die Wirkung mit einem Pflaster verstärkt werden kann, denn so kann die Creme tiefer eindringen. Wir empfehlen, trotz der Tatsache, dass die Creme rezeptfrei vertrieben wird, immer einen Arzt zu konsultieren, bevor die Creme verwendet wird.

 

 

Letztes Update: 28.11.20

 

Entwässerungskuren gibt es viele. Besonders entwässernde Tees bieten eine gute Möglichkeit, sanft und behutsam überschüssiges Wasser aus dem Körper zu bekommen, wenn Sie unter geschwollenen Knöcheln, Gelenken oder sonstigen Einlagerungen leiden.

Wenn Sie ohnehin gern Tee trinken, ist diese Methode ideal. Worauf Sie bei der Zubereitung achten sollten, wie solche heißen Aufgüsse wirken und welche Produkte besonders gut helfen, haben wir für Sie genau unter die Lupe genommen.

 

Welcher Entwässerungstee ist der Beste?

Tees zum Entwässern gibt es reichlich. Doch jeder Tee ist anders. Tees unterscheiden sich in den Inhaltsstoffen, der Wirkung, der Herstellungsart und natürlich auch in der Darreichungsform, der Dosierung und dem Preis. Nicht jeder Kräutertee kann gleichzeitig auch Wassereinlagerungen im Körper reduzieren und nicht jeder Entwässerungstee ist gleichzeitig auch gut als Unterstützung beim Abnehmen geeignet.

Wir haben uns viele verschiedene Entwässerungstees angeschaut und die besten Tees für Sie zusammengefasst. So finden Sie mit Sicherheit einen empfehlenswerten Tee, den Sie gut trinken können und bei dem die Inhaltsstoffe bei Ihnen gut entwässern.

 

Der beste vegane Entwässerungstee

 

Die meisten Entwässerungstees sind vegan. Besonders überzeugen konnte uns der basische Bio-Kräutertee von Teegeschwister, denn er überzeugt durch die sehr hochwertige Qualität der Inhaltsstoffe und dank Brennnessel, Lemongras und Minze schmeckt er nicht nur gut, sondern hilft dem Körper auch sehr gut bei der Entwässerung.

Natürlich ist er frei von Zusätzen, chemischen Zusätzen wie Pflanzenschutzmitteln & Co. Auch die Verpackung ist nachhaltig, so dass es sich insgesamt um ein sehr hochwertiges, ökologisches Produkt handelt, das man bedenkenlos verwenden kann. Der Tee ist lose, hat viele positive Eigenschaften auf den Körper und eignet sich zudem auch sehr gut für eine basische Ernährung. Auch der Preis der 80-Gramm-Packung ist insgesamt angemessen, so dass man einen rundum empfehlenswerten Tee bekommt.

 

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Der beste Entwässerungstee mit losen Kräutern

 

Beim Entwässerungstee von Herbs n Roots handelt es sich um einen in Deutschland produzierten losen Tee, dessen Mischung der von Schwedenkräutern ähnelt. Geschmacklich ist er aber (zum Glück) nicht ganz so intensiv, so dass er sich sehr gut als Tee genießen lässt.

Er enthält viele verschiedene Kräuter, zu denen auch Brennnessel gehört. Dadurch ist sie entwässernde Wirkung für den Körper sehr gut. Geliefert werden 200 Gramm im Paket, wobei Sie auch mehr Pakete in einer Lieferung bestellen können und dadurch Kosten sparen. Der Tee ist frei von Gentechnik, hilft sehr gut gegen Wassereinlagerungen und der Qualitätsstandard bei diesem Produkt ist sehr hoch. Mit dem 200 Gramm Beutel lassen sich jede Menge Entwässerungstees herstellen, die nicht nur gut harntreibend wirken, sondern auch die entschlacken, den Stoffwechsel anregen und Beschwerden durch Ödeme lindern können.

 

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Der beste Entwässerungstee aus dem Beutel

 

Der Entwässerungstee von Dr. Kottas aus Österreich beinhaltet viele verschiedene Kräuter, zu denen auch Buchkraut und Zinnkraut sowie Löwenzahn gehören. Letzterer sorgt für eine Erhöhung der Harnmenge, was nicht nur beim Abnehmen unterstützen kann, sondern auch Wassereinlagerungen reduziert. Dank Pfefferminze ist der Tee schmackhaft und lässt sich sehr gut trinken. Er kann zum Entwässern ebenso genutzt werden wie zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens.

Durch die Beutel lässt er sich sehr einfach dosieren und anwenden. Das Preis-Leistungs-Verhältnis der 30 Gramm-Packung ist gut und qualitativ ist der Entwässerungstee auf einem sehr hohen Niveau angesiedelt. Eine Packung reicht für die Zubereitung von insgesamt 20 Entwässerungstees.

 

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Der beste glutenfreie Entwässerungstee

 

Zwar sind die meisten Entwässerungstees glutenfrei, aber sollten Sie einen besonders reinen, naturbelassenen und guten Tee zur Entwässerung Ihres Körpers suchen, könnte ein Bio-Tee aus Brennnesseln das Richtige für Sie sein. Biotiva liefert einen 200 Gramm Beutel mit losem Brennnesseltee, der naturbelassen, gentechnikfrei, vegan und natürlich glutenfrei ist.

Das Produkt wird komplett in Deutschland hergestellt, kann den Körper gut entwässern, ist qualitativ sehr hochwertig und das Preis-Leistungs-Verhältnis für den 250-Gramm-Beutel kann ebenfalls überzeugen. Dank ZIP-Verschluss lassen sich die losen Kräuter sehr gut aufbewahren und bleibt trocken und dunkel, so dass das Aroma und auch die Wirkung lange erhalten bleiben.

 

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Was ist ein Entwässerungstee?

Tee zum Entwässern ist kein bestimmter Tee, sondern eine Teemischung, mit der sich überschüssiges Wasser im Körper sanft reduzieren lässt. Wassereinlagerungen können reduziert und das allgemeine Wohlbefinden verbessert werden.

Mit Wassereinlagerungen sind verschiedene Anteile an Wasser gemeint, die der Körper speichert. Dies kann unter bestimmten Umständen zu viel werden, woraus sich ein aufquellender Effekt ergibt. Mit einer erhöhten Flüssigkeitsaufnahme kann der Körper dieses überschüssige Wasser wieder abgeben. Daher sind besonders harntreibende Tees als Entwässerungstees geeignet, denn so kann mehr Flüssigkeit ausgeschieden werden, um die Wassereinlagerungen zu beseitigen.

 

Wie wirkt ein Entwässerungstee und wie viel sollte man trinken?

Harntreibender Tee ist in unterschiedlichen Zusammensetzungen erhältlich, denn es gibt viele Wirkstoffe, die einen harntreibenden Effekt haben und dadurch entwässernd wirken. Am häufigsten findet man in Entwässerungstees folgende Pflanzen und Kräuter, da diese den Stoffwechsel fördern und damit den Harndrang anregen:

Wacholderbeere: Die Beeren steigern den Harndrang und lindern darüber hinaus Krämpfe.

Löwenzahn: Auch Löwenzahn hat hervorragende Eigenschaften. Die Blüten helfen, die Nierenfunktion zu verbessern, wirken harntreibend und lindern zudem Verdauungsbeschwerden, was einen zusätzlichen entschlackenden Effekt verursacht.

Birkenblätter: Die Blätter der Birke regen die Nieren- und Blasenaktivität an und stärken dadurch den Harndrang.

Mate: Durch Mate wird der Stoffwechsel angeregt und der Wirkstoff heitert zudem auf und der Harntrieb wird gesteigert.

Petersilie: Petersilie wirkt sich positiv auf die Nieren aus, regt die Verdauung an und wirkt ebenfalls harntreibend.

Brennnessel: Brennnessel hat viele positive Eigenschaften. Die Galle und Leber werden entgiftet, der Stoffwechsel wird angeregt und durch die Flavonoide wirkt die Pflanze zudem schmerzlindernd.

Idealerweise trinkt man am Tag etwa zwei bis drei Tassen Entwässerungstee. Viel mehr sollte es nicht sein, denn der Körper verliert während der Zeit deutlich mehr Wasser als sonst, weshalb man neben dem Entwässerungstees auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten muss. Daher sollte man zusätzlich zum Entwässerungstee etwa zwei bis drei Liter Wasser zu sich nehmen.

Zum Abnehmen hilft ein Entwässerungstee leider nur kurzfristig, wenn Sie Entwässerungstee trinken, denn es wird kein Fett verbrannt. Für die Gewichtsreduzierung ist lediglich das ausgeschiedene Wasser verantwortlich, das sich aber in den Zellen wieder anreichert.

 

Was spricht für eine Entwässerung des Körpers?

Wer seinen Körper mit Tees entwässern möchte, kann von verschiedenen positiven Effekten profitieren. Flüssigkeit, die sich im Gewebe angesammelt hat und vom Körper nicht benötigt wird, kann Schwellungen verursachen. Dies wiederum führt zu einer zusätzlichen Belastung für Herz und Kreislauf. Wenn Gelenke, Finger oder Knöchel anschwellen und Sie zudem an Gewicht zulegen, ist dies ein deutliches Anzeichen dafür, dass die körpereigene Regulierung des Wasserhaushalts nicht korrekt funktioniert.

Besonders ältere Menschen neigen dazu, zusätzlich Wasser einzulagern. Schwangere kennen das Phänomen und auch Menschen mit einer Stoffwechselstörung neigen häufig dazu. Wenn sich medizinische Ursachen ausschließen lassen, ist eine sanfte Entwässerung mit einem guten Entwässerungstee eine sehr empfehlenswerte Methode, dem Effekt entgegenzuwirken.

Der Stoffwechsel wird angeregt, durch die zusätzliche Flüssigkeitsaufnahme werden zusätzlich Giftstoffe aus dem Körper geschwemmt, so dass sich eine entschlackende und reinigende Wirkung ergibt. Dadurch kann eine Steigerung des allgemeinen Gesundheitszustands erreicht werden.

 

Wer sollte keinen Entwässerungstee trinken?

Man sollte auf Entwässerungstee verzichten, wenn man stillt oder schwanger ist. Außerdem ist es nicht empfehlenswert, eine Entwässerung des Körpers durchzuführen, wenn man unter Nierenproblemen leidet, denn dann kann er sogar schaden.

Da jeder Entwässerungstee anders ist und anders vertragen wird, sollte man sich vor dem Kauf stets mit den genauen Inhaltsstoffen befassen. Natürlich sollten auch Kinder nicht unbedingt Entwässerungstee trinken, wenn sie es nicht nötig haben. Es geht hier nicht um den Genuss, sondern  man sollte den Tee eher als medizinische Maßnahme über einen vorübergehenden Zeitraum betrachten.

 

Entwässerungstee kaufen: Darauf sollte man achten!

Bevor Sie einfach blind einen Entwässerungstee kaufen, sollten Sie viele verschiedene Kriterien genauer betrachten. Insbesondere die Inhaltsstoffe, die Menge des Tees sowie dessen Qualität und Darreichungsform ist je nach Tee unterschiedlich. Worauf Sie diesbezüglich achten können, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

Inhaltsstoffe: Natürlich können Sie zur Entwässerung auch einen Produkt kaufen, der nur aus einem Kraut besteht. Wenn Sie sich jedoch für Mischung aus verschiedenen Kräutern enscheiden, sollten Sie zumindest darauf achten, dass eine oder mehrere der folgenden Pflanzen enthalten sind, damit er wirken kann:

* Brennnessel

* Löwenzahn

* Buchkraut

* Wacholder

Menge: Achten Sie auf jeden Fall auch auf die Menge an Tee, die effektiv enthalten ist. Packungen mit Teebeuteln oder Kapseln zum Auflösen sehen oft größer aus, enthalten aber nicht selten weniger Inhalt als in Packungen mit losem Tee. Daher ist es empfehlenswert, immer den Preis je 100 Gramm zu vergleichen.

Qualität: Natürlich gibt es bei Tees auch Qualitätsunterschiede. Ein besonders hochwertiger Entwässerungstee sollte komplett frei von Zusätzen oder Aromen sein und idealerweise über ein Bio-Siegel verfügen oder auf andere Weise durch qualitativ hochwertige Inhaltsstoffe gekennzeichnet sein.

Darreichungsform: Entwässerungstees sind in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich. Am häufigsten findet man losen Tee oder Teebeutel, es gibt ihn aber auch in Pulverform oder in Kapselform zum Auflösen oder Schlucken. Hier sollten Sie sich an Ihren persönlichen Vorlieben orientieren, damit Sie Ihre Gewohnheiten nicht im Rahmen der Entwässerung komplett umstellen müssen. Alle Formen wirken bei gleichen Inhaltsstoffen gleich. Ob Sie eher Beutel oder losen Tee bevorzugen, ist also Geschmackssache.

 

DIY: Entwässerungstee zubereiten

Wenn Sie selbst einen natürlichen und gesunden Entwässerungstee zubereiten möchten, sollten Sie die Eigenschaften der jeweiligen Pflanzen, Gewürze oder Kräuter kennen. Im Grunde können Sie auch einfach Brennnessel aus dem Garten sammeln, die Blätter und Stengel trocknen, zerkleinern und mit heißem Wasser aufgießen. So leicht kann man einen guten Tee zur Entwässerung herzustellen. Natürlich können Sie bei Bedarf auch weitere Pflanzen wie Wacholderbeeren oder Löwenzahn hinzugeben.

 

Alternativen zum Entwässerungstee

Es gibt auch andere Möglichkeiten, überschüssiges Wasser im Körper loszuwerden. Insbesondere, wenn Sie zusätzlich abnehmen wollen, sind Entwässerungstees nicht unbedingt die beste Wahl, denn man sollte sie nur kurzfristig einnehmen. Schüssler Salze sind eine gute Alternative, die gut verträglich sind. Auch Sport kann die Entwässerung unterstützen und hilft gleichzeitig, abzunehmen. Alternative Lebensmittel statt Tee sind auch Leinsamen oder Gerstengras. Auch damit kann man das Abnehmen gezielt unterstützen, denn sie wirken ebenfalls entschlackend und können eine entwässernde Wirkung hervorrufen.

Beachten Sie aber, dass viel nicht immer auch viel hilft. Jede Entwässerungskur sollte mit Bedacht durchgeführt und nicht übertrieben werden.

 

 

Meistgestellte Fragen (FAQs)

 

Wenn Sie weitere Fragen zur Entwässerung  haben, abnehmen möchten oder wissen wollen, welche anderen Produkte bei der Regulierung des Wasserhaushalts helfen können, können Sie uns gerne per E-Mail kontaktieren. Die Fragen, die uns am häufigsten per E-Mail zu Entwässerungstees erreichen, haben wir im Folgenden für Sie kurz zusammengefasst.

 

Welcher Tee ist zum Entwässern?

Verschiedene Tees eignen sich gut, um den Körper zu entwässern. Der Klassiker ist sicherlich der Tee aus der Brennnessel, aber auch andere Tees wie Matetee, Pfefferminztee oder Kräutertee können eine positive Wirkung auf den Wasserhaushalt des Körpers haben.

 

Welcher Tee entwässert schnell?

Brennnesseltee ist als Entwässerungstee ideal geeignet, denn er ist sehr gut verträglich, hat eine sehr gute entwässernde Wirkung und der Körper profitiert zudem von weiteren Wirkstoffen, die in der Pflanze enthalten sind. Dies kann helfen, den allgemeinen Gesundheitszustand zu verbessern.

 

Wie kann ich meinen Körper entwässern?

Neben Tee können auch Sport, eine Ernährungsumstellung, Schüssler Salze, Leinsamen und Gerstengras sind hervorragende Alternativen sowie Ergänzungen, um den Körper beim Verlust des überschüssigen Wassers zu unterstützen. Unabhängig von der Methode sollten Sie nie vergessen, deutlich mehr zu Flüssigkeit aufnehmen als normalerweise.  

 

Für was ist Entwässerungstee?

Wer zu viel Wasser im Körper einlagert, kann über die zusätzliche Aufnahme und das zusätzliche Ausscheiden von Wasser eine Entwässerung durchführen. Dies gelingt am besten, wenn man die Harnproduktion anregt und dadurch zusätzlich Flüssigkeit ausscheidet. Dadurch wird der Körper gewissermaßen entschlackt und gleichzeitig entwässert. Obwohl man zusätzlich viel trinkt, führt das gesteigerte Ausscheiden dazu, dass die Nieren angeregt und gereinigt werden, was zu einer Reduzierung der Wassereinlagerungen führt. Dieser Effekt ist aber natürlich nicht Tee alleine vorbehalten. Auch andere Stoffe wie Leinsamen oder Schüssler Salze haben einen ähnlichen Effekt.

 

 

Letztes Update: 28.11.20

 

Wenn Sie häufig unter Nackenschmerzen und Verspannungen leiden, könnte ein Nackenmassagegerät für Sie empfehlenswert sein. Das ein solches Massagegerät Nacken- und Schulterbereich gleichermaßen massiert, können sich verschiedene Arten von Verspannungen bequem und ohne Muskelkraft oder eine zweite Person lösen lassen.

Wie der Name schon vermuten lässt, wird ein Nacken-Massagegerät direkte auf den Nackenbereich aufgelegt. Bei den meisten Modellen können Sie dank Handschlaufen über leichten Zug nach unten den Druck auf Nacken, Schulter und den gesamten verspannten Bereich variieren. Manche Modelle eignen sich auch zum Mitnehmen und dank mehrerer Massageköpfe verschiedene Massagearten – am beliebtesten ist hier die Shiatsu Massage. Häufig bieten Sie zusätzlich eine Wärmefunktion, um Verspannungen an Nacken, Schulter und dem oberen Rücken noch besser lösen zu können.

Was die besten Nackenmassagegeräte ausmacht, welche Modelle in den verschiedenen Bereichen am empfehlenswertesten sind, welche Vor- und Nachteile die jeweiligen Modelle haben und worauf Sie sonst noch achten sollten, wenn Sie sich ein Nackenmassagegerät kaufen möchten, haben wir im folgenden Nackenmassagegerät Test für Sie zusammengefasst.

 

Die 5 besten Nackenmassagegeräte im Vergleich

Mit welchen Massagegeräten Nacken- und Schulterbereich am besten massiert werden können, um Verspannungen lösen und Schmerzen lindern zu können, haben wir in unserem Nackenmassagegerät Test genauer unter die Lupe genommen. Dabei haben wir im Test die jeweils besten Nackenmassagegeräte nach Massageart für Sie zusammengestellt und die Vorteile und Nachteile zusammengefasst.

Natürlich haben wir uns dabei nicht nur auf einen Hersteller fokussiert, sondern Massagegeräte verschiedener Anbieter im Test unter die Lupe genommen. Hierzu gehören beispielsweise Naipo, Triducna, Donnerberg, Atmoko oder Beurer.

 

Das beste Nackenmassagegerät mit Shiatsu-Massage

 

Naipo Shiatsu MGS-150DC-Nackenmassagegerät

 

Durch rotierende Massageköpfe wird eine Shiatsu Massage von den meisten Personen als besonders angenehm empfunden. Ein Shiatsu Massagegerät ist mit verschiedenen rotierenden Rollen bzw. tief knetenden Knoten ausgestattet, die sich ähnlich wie eine Massage von Menschenhand anfühlen. Diese Massageköpfe sind typisch für ein Shiatsu Nackenmassagegerät, so auch für das Gerät von Naipo.

Als bestes Shiatsu Massagegerät konnte sich im Test das Naipo Nackenmassagegerät durchsetzen. Es bietet nicht nur eine sehr gute Massage, sondern ist auch mit guten Zusatzfunktionen ausgestattet. Dank KFZ-Adapter ist es auch für unterwegs gut geeignet und durch die acht rotierenden Massageköpfe in Verbindung mit der Wärmefunktion und der dreifachen Einstellung der Geschwindigkeit, lässt sich die Massage gut auf die eigenen Bedürfnisse anpassen.

Durch die Gurtform ist das Gerät von Naipo nicht nur als Nackenmassagegerät geeignet, sondern bot im Test auch gute Resultate bei der Massage des Rückens oder der Oberschenkel, wo es ebenfalls sehr gut für Entspannung sorgen kann. Die Intensität lässt sich bei dem Gerät von Naipo über die Handschlaufen regulieren, was sehr leicht von der Hand geht. Naipo hat zwei Sicherungen verbaut, denn es schaltet sich nicht nur automatisch ab, sondern verfügt auch über einen Hitzeschutz, damit Sie die Wärmefunktion unbesorgt nutzen können. Durch den Lederüberzug lässt es sich zudem sehr einfach reinigen. Um die Reinigung zusätzlich zu vereinfachen, wird ein Tuch mit Klettverschluss mitgeliefert, damit das Gerät nicht verstaubt.

Unterm Strich gibt es an dem Gerät von Naipo nicht viel auszusetzen. Sie suchen ein kompaktes, solides, mobil einsetzbares und leicht zu reinigendes Nackenmassagegerät? Naipo hat das Richtige für Sie.

 

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Das beste Nackenmassagegerät für Unterwegs!

 

Triducna-Nackenmassagegerät

 

Ein Nackenmassagegerät, das Sie auch unterwegs nutzen können, sollte kompakt, leicht und unkompliziert zu bedienen sein. Viele Nackenmassagegeräte werden inklusive KFZ-Adapter geliefert, was sie auch praktisch bei der Nutzung im Auto macht. Das ideale Gerät für unterwegs sollte jedoch mit einem Akku ausgestattet sein, damit Sie auch ohne Stromquelle auskommen.

Als bestes mobiles Nackenmassagegerät konnte sich im Test das Modell von Triducna durchsetzen. Es ist nicht nur für zuhause oder im Büro empfehlenswert, sondern kann dank des integrierten Akkus auch unterwegs, im Auto, in der Bahn oder im Flugzeug problemlos genutzt werden. Durch das ordentliche Obermaterial aus Kunstleder lässt es sich einfach reinigen und fühlt sich angenehm auf der Haut an.

Über die Armschlaufen können Sie auch schwer erreichbare Körperstellen gut massieren und dank Wärmefunktion und der flexiblen Beweglichkeit der acht Massageköpfe in Verbindung mit drei Geschwindigkeitsstufen ist die Massage sehr angenehm und das Shiatsu Massagegerät schafft es sehr gut, Verspannungen zu lösen und gleichzeitig die Durchblutung zu fördern, da es über die Wärmefunktion auf 40°C aufheizt. Natürlich lässt sich die Heizfunktion bei diesem Massagegerät separat zuschalten, wenn Sie die Wärme benötigen.

Das Gerät schaltet sich nach 15 Minuten automatisch ab, wie man es auch von anderen Herstellern wie Naipo kennt, und verfügt über einen integrierten Überhitzungsschutz, ist also sehr sicher in der Anwendung. Durch die kompakte Bauweise und die praktische Tasche lässt es sich problemlos überall mitnehmen, auch im Handgepäck. Der Akku selbst ist innerhalb von drei Stunden aufgeladen, was dann für bis zu 1 Stunde Dauerbetrieb ausreicht. Die Bedienung ist ebenfalls sehr einfach, denn die Steuerelemente und Funktionen sind direkt vom seitlichen Gurt aus erreichbar. Hier können Drehrichtung, Geschwindigkeit und zusätzliche Funktionen gesteuert werden. Durch die Formgebung ist es zudem nicht nur für den Nacken oder Rücken sowie die Schultern nutzbar, sondern eignet sich auch sehr gut für die Oberschenkel und andere Körperbereiche wie die Taille.

 

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Das beste Nackenmassagegerät mit Infrarotwärme

 

Donnerberg Premium NM-089-Nackenmassagegerät

 

Eine Wärmefunktion durch Infrarotwärme sorgt bei der Massage für zusätzliche Wärme, was die Durchblutung anregt und die Massage noch intensiver macht. So gut die Entspannung aber auch für die Schultern ist, Sie sollten stets darauf achten, dass solche Geräte nicht nur über einen Überhitzungsschutz verfügen, sondern es auch erlauben, die Wärmefunktion separat zu- und abzuschalten.

Im Test konnte uns insbesondere das Donnerberg NM089 Nackenmassagegerät überzeugen, denn das Gerät ist hervorragend ausgestattet, bietet 4D rotierende und flache Massageköpfe und Infrarotwärme. Zwar ist das Original Donnerberg Nackenmassagegerät im Vergleich zu Modellen anderer Hersteller wie Naipo, Atmoko oder Beurer ein gutes Stück teurer, überzeugt aber durch eine sehr angenehme und natürliche Massage und darüber hinaus auch durch eine sehr hochwertige Verarbeitung sowie 7 Jahre Garantie. Die bekommt man bei Herstellern wie Napio oder Beurer nicht.

Mit dem Modell können Sie nicht nur den Nacken, die Schultern und den Rücken massieren, sondern auch Beine, Arme, Bauch oder andere Körperstellen. Die Wärme ist wohltuend und es gibt viele sinnvolle zusätzliche Funktionen. So bietet das Donnerberg NM890 zusätzlich auch eine Vibrationsfunktion, die für ein zusätzliches Lockern der Muskeln sorgt und zur Linderung bei Verspannungen beitragen kann. Die Intensität wird einfach über Ziehen an den Handschlaufen reguliert, was sehr einfach ist und bei den meisten Nackenmassagegeräten so gelöst ist. Es ist zudem auch möglich, die Massageköpfe komplett zu deaktivieren und nur die Wärmefunktion zu nutzen. Ebenso umgekehrt.

Im Lieferumfang sind neben dem Gerät auch zwei Ersatzbezüge enthalten, was besonders praktisch ist. Auch ein KFZ-Adapter liegt dem Modell bei, damit Sie das Nackenmassagegerät auch im Auto verwenden können, was besonders praktisch ist. Ein Schutzbeutel zum Schutz vor Staub liegt ebenfalls bei. Unterm Strich konnte das Nackenmassagegerät auf ganzer Linie überzeugen, denn es bietet eine hervorragende Massage, die sich besonders natürlich anfühlt und auch Funktionsumfang und Verarbeitung überzeugen.

 

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Das beste Nackenmassagegerät mit verstellbaren Geschwindigkeiten

 

Atmoko-Nackenmassagegerät

 

Wenn Sie die Geschwindigkeit für ein Nackenmassagegerät regulieren können, lässt sich die Massage im Nacken-, Schulter- und Rückenbereich besser individuell anpassen. Dies kommt in erster Linie empfindlicheren Menschen entgegen. Bei den meisten Modellen wird die Geschwindigkeit in mehreren Stufen einfach per Knopfdruck reguliert, wobei die Intensität mit Muskelkraft reguliert wird. Je stärker die Massageköpfe der Massagegeräte auf die Haut drücken, desto intensiver ist die Massage am Ende.

Da das Gerät von Atmoko acht Massageköpfe hat, ist es ein gutes Shiatsu Massagegerät, das sich angenehm auf der Haut anfühlt, einfach bedienen lässt und nicht nur gut für das Lösen von Verspannungen im Schulterbereich geeignet ist, sondern dank der Schalform auch den Rücken, die Taille oder den Oberschenkel gut massieren kann. Dank der automatischen Abschaltfunktion schaltet es sich nach 15 Minuten automatisch ab und es bietet darüber hinaus eine gute Wärmefunktion, um die Durchblutung zu fördern und Verspannungen zusätzlich lösen zu können.

Über ein gutes Bedienfeld lässt sich die Intensität der Massage in drei Stufen regulieren und auch eine Wärmefunktion kann zugeschaltet werden. Nicht alle Massagegeräte bieten eine so einfache und gute Bedienung. Außerdem ist es zusätzlich mit einer Vibrationsfunktion ausgestattet, die ebenfalls für das Anregen der Durchblutung sehr gut ist. Natürlich erfolgt die genaue Regulierung der Stärke auch hier über Gegendruck, so dass die Einstellung entsprechend auch die Geschwindigkeit der Massage reguliert.

Das Nackenmassagegerät von Atmoko überzeugte im Test auf ganzer Linie, denn es vereint gute Funktionen und Einstellungsmöglichkeiten mit einer ordentlichen Verarbeitung bei gleichzeitig geringem Gewicht, wodurch es transportabel und auch gut mobil einsetzbar ist. Ein KFZ-Adapter liegt hier allerdings nicht bei. Sicher bieten auch andere Geräte gute Funktionen, eine Wärmefunktion und eine gute Massage – die Kombination ist hier aber unterm Strich sehr gelungen.

 

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Das beste Nackenmassagegerät mit waschbarem Bezug

 

Beurer MG 145 Massagekissen

 

Die meisten Nackenmassagegeräte verfügen über waschbare Bezüge oder werden sogar mit Ersatzbezügen geliefert. Allerdings ist es bei den meisten Modellen relativ umständlich, den Bezug zu waschen oder zu wechseln. Nicht so bei dem Beurer MG 145 Massagekissen.

Das kompakte Beurer MG 145 Massagekissen strotzt zwar nicht vor Funktionen, ist aber dennoch sehr empfehlenswert und in der Lage, im Bereich der Schultern und dem Nacken sehr gut für Entspannung zu sorgen.

Im Vergleich zu einem schalenförmigen Massagegerät wie beispielsweise den Modellen von Naipo, Donnerberg & Co. ist das Gerät von Beurer als Kissen für den Nacken ausgelegt. Dadurch ist es sehr kompakt, handlich und leicht. Obwohl es nur vier Massageköpfe hat, liefert es eine gute Shiatsu Massage und muss sich als Massagegerät nicht hinter Geräte von Naipo, Atmoko & Co. einreihen.

Die Bauweise erschwert zwar die Regulierung der Intensität, indem man den Bezug abnimmt oder sich stärker zurücklehnt und den Schwerpunkt verlagert, lässt es sich aber dennoch gut regulieren. Neben der Shiatsu Massage für den Nacken und Rücken verfügt das Modell auch über eine Wärmefunktion (bis 40°C), die für zusätzliche Entspannung sorgt. Leider ist sie nicht separat zuschaltbar. Außerdem ist das Kissen für die Massage der Schultern nicht ganz so gut geeignet, wie andere Geräte. Die Bedienung erfolgt über nur einen einzigen Knopf, die Reinigung ist unkompliziert und der Bezug lässt sich sehr einfach abziehen. Eine automatische Abschaltung nach 15 Minuten sowie ein Überhitzungsschutz sind natürlich vorhanden.

Neben dem Beurer MG 145 gibt es auch noch größere Varianten in der MG (Massagegerät) Serie, wie beispielsweise die komplette Sitzauflage Beurer MG 300, die nach dem gleichen Massageprinzip aber nicht nur als reines Nackenmassagegerät arbeitet.

 

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Was ist ein Nackenmassagegerät?

Nackenmassagegeräte sind elektrische Geräte, die durch eine gezielte Massage im Nacken, an der Schulter sowie auf dem Rücken für Entspannung sorgen. Sie arbeiten häufig mit einer Shiatsu Massage, die durch eine zusätzliche Wärmefunktion unterstützt wird. Dabei werden die meisten Geräte einfach um den Hals gehängt und über Handschlaufen kann der Druck auf den Nacken verstärkt werden. So waren im Test die Mehrzahl der Geräte von Naipo, Donnerberg, Atmoko und Triducna aufgebaut. Es gibt aber auch das eine oder andere anders aufgebaute Gerät, das beispielsweise als Massagekissen oder Handmassagegerät aufgebaut ist.

 

Was bewirkt ein Nackenmassagegerät?

Ein Nackenmassagegerät kann Verspannungen im Rücken und an den Schultern sehr gut lösen, insbesondere, wenn die Massage durch eine Wärmefunktion und Vibrationsfunktion unterstützt wird, da dies die Durchblutung zusätzlich anregt. Wer unter verspannter Nackenmuskulatur leidet, für den lohnt es sich auf jeden Fall, ein solches Gerät auszuprobieren. Auch zur Vorbeugung eignen sich solche Geräte sehr gut, denn Wärme, sanfte Massage und gegebenenfalls eine leichte Vibration tun den Muskeln gut und halten die Muskulatur durchblutet und entspannt.

Am Ende ergänzen viele Massagegeräte die Wirkung eines Wärmepflasters oder eines heißen Bads mit der einer manuellen Massage, um Muskelverspannungen effektiv lösen und Schmerzen lindern zu können. Über die Massageköpfe kann das Massagegerät die Muskulatur lockern, für Entspannung sorgen und die Blutzirkulation anregen.

 

 

Vor- und Nachteile eines Nackenmassagegerätes

Es gibt viele verschiedene Massagegeräte. Das Angebot reicht von professionellen Massagesitzen für die Ganzkörpermassage über Massagekissen von Beurer & Co. bis hin zu Nackenmassagegeräten von Naipo, Donnerberg, Atmoko, Triducna und so weiter. Trotz der Vielfalt gibt es einige Vor- und Nachteile, die alle Nackenmassagegeräte bzw. generell ein Gerät zur Massage des Nackens gemeinsam haben. Welche das sind, haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst.

Vorteile Nachteile
  • Effektivität: Moderne Nackenmassagegeräte wie die von Naipo, Donnerberg & Co. bieten dank der guten Massageköpfe eine sehr gute Möglichkeit, Verspannungen und Verkrampfungen effektiv zu lösen.
  • Schmerzlinderung: Durch gute zusätzliche Funktionen wie eine Wärmefunktion oder Vibrationsmassage lassen sich Schmerzen gut lindern, denn Wärme und Vibration regen zusätzlich die Durchblutung an.
  • Flexibilität: Die meisten Nackenmassagegeräte wie die Geräte von Naipo, Donnerberg, Beurer oder Atmoko und Triducna sind sehr kompakt gebaut und dadurch transportabel und flexibel einsetzbar.
  • Entspannung: Nicht nur für muskuläre Verspannungen sondern auch zum allgemeinen Entspannen und zum Stressabbau sind Nackenmassagegeräte sehr gut.
  • Kein Ersatz für Profi-Massage: Ein Massagegerät kann nie eine professionelle ärztliche Behandlung oder Massage ersetzen. So gut die Massageköpfe auch sein mögen.
  • Preis-Leistung: Professionelle und hochwertig ausgestattete Modelle können recht preisintensiv sein, auch wenn es heute mit Naipo & Co. Hersteller im mittleren Preissegment gibt, die sehr empfehlenswert sind.
  • Regulierung der Intensität: Im Gegensatz zu beispielsweise Massagesesseln muss die Intensität bei einem Nackenmassagegerät manuell – über den Körperdruck bzw. Zugkraft – reguliert werden, da die Massageköpfe ohne Gegendruck das Gerät einfach vom Nacken wegdrücken würden.

 

Welche verschiedenen Massagearten für den Nacken gibt es?

Wie sich im Test gezeigt hat, arbeiten die meisten Nackenmassagegeräte entweder mit einer reinen Klopfmassage (Druckmassage), einer Shiatsu-Massage und/oder mit einer Vibrationsmassage.

Durch klopfende Bewegungen ist die Massage der Massageköpfe einer menschlichen Hand nachempfunden. Der Druckreiz sorgt für eine wohltuende Massage durch das Gerät und eine gute Entspannung der Muskulatur. Die Klopfgeschwindigkeit und die Intensität lassen sich regulieren, so dass die Massage auch gut an die persönlichen Empfindungen und Bedürfnisse angepasst werden kann.

Eine Vibrationsmassage dient weniger der muskulären Tiefenentspannung, sondern ähnlich wie die Wärmefunktion sorgt sie dafür, dass die Geräte die Durchblutung ankurbeln, was den Entspannungseffekt verstärkt. Die Vibrationsintensität lässt sich üblicherweise stufenlos regulieren. Neben dem durchblutungsfördernden Effekt werden die Muskeln auch gestärkt, da sie in Vibration bzw. Zittern versetzt werden.

Bei einer Shiatsu-Massage sind die Massageköpfe im Nackenmassagegerät so aufgebaut, dass sie der japanischen Körpertherapie Shiatsu nahe kommen. Dadurch soll ein energetischer Fluss aufgebaut und Störungen gezielt gelindert werden. Bei der Shiatsu Massage sind die Massageköpfe zusätzlich so gelagert, dass sie gegenläufig rotieren. Viele Hersteller sprechen hier von 3D Massageköpfen. Im Vergleich zu klassischen Nackenmassagegeräten lässt sich durch die Shiatsu-Technik eine nochmals bessere Lockerung der Muskulatur erzielen. Insbesondere bei verspannten Schultern und gereizten Nervenbahnen sowie bei steifem Hals sind Shiatsu-Massagegeräte eine hervorragende Wahl.

 

Welche verschiedenen Arten von Nackenmassagegeräten gibt es?

Neben der Unterscheidung nach der Massageart kann man auch verschiedene Bauarten der Geräte zur Nackenmassage unterscheiden. Hierbei unterscheidet man in erster Linie zwischen drei verschiedenen Typen:

Nackenmassagekissen: Bei Massagekissen (Beurer fertigt einige gute Massagekissen für die Nackenmassage) lehnt man sich im Gegensatz zu einem klassischen Nackenmassagegerät direkt an das Kissen an oder legt sich in schräger Sitz-/Liegeposition auf das Kissen. Durch eine ergonomische Form kann man sich gut mit dem Nacken auf das Kissen legen, das dann entweder mit einer Shiatsu-Massage, einer Klopfmassage oder Vibrationsmassage ausgestattet ist. Bei den meisten Modellen gibt es zusätzlich eine Wärmefunktion, um die Durchblutung zusätzlich anzuregen.

Universalmassagegeräte: Solche Modelle sind für verschiedene Körperbereiche wie Schultern, Rücken, Nacken oder auch Oberschenkel, Arme und Taille nutzbar. Das klassische Nackenmassagegerät von Naipo, Donnerberg & Co. in Schalform ist so ein Universalmassagegerät, denn es kann vielseitig eingesetzt werden. Auch hier können sich die Massagearten unterscheiden und häufig ist eine Wärmefunktion integriert.

Handmassagegerät: Hierunter versteht man entweder ein manuelles Massagegerät, das ohne Strom funktioniert, oder ein elektrisches Massagegerät, das mit der Hand geführt wird und häufig über verschiedene Aufsätze verfügt, um neben der Schulter und dem Nacken auch andere Bereiche des Körpers massieren zu können. Hier gibt es ebenfalls Geräte, die mit Wärme, Klopfen und/oder Vibration arbeiten.

Darüber hinaus unterscheidet man Nackenmassagegeräte auch nach der Art der Stromversorgung. Es gibt Nackenmassagegeräte mit Akku, die ohne Stromanschluss unterwegs genutzt werden können, sowie Geräte mit Stromanschluss und/oder zusätzlichem KFZ-Adapter für den 12 Volt Betrieb.

 

Nackenmassagegerät kaufen: Auf folgende Faktoren sollten Sie achten!

Ob für Sie eher ein Nackenmassagegerät von Naipo, Beurer, Donnerberg, Triducna oder einem anderen Hersteller in Frage kommt, können Sie anhand verschiedener Kriterien abwägen, auf die Sie beim Kauf achten sollten. Wie gut ein Gerät für Sie persönlich geeignet ist, hängt natürlich immer auch von den persönlichen Erwartungen und Anforderungen ab. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Kriterien, Funktionen und Ausstattungsmerkmale für Sie zusammengefasst, auf die Sie achten sollten. Jedes einzelne Gerät im Test haben wir ebenfalls hauptsächlich anhand dieser Kriterien bewertet.

Massageart: Natürlich sollten Sie genau überprüfen, mit welcher Massagetechnik das jeweilige Massagegerät arbeitet. In der Regel arbeiten Nackenmassagegeräte mit Klopf- und/oder Vibrationsmassage, wobei die Wirkung verstärkt wird, denn die Köpfe sich gegensätzlich bewegen und die Richtung verändern. Je umfangreicher die Massagearten sind, desto besser sollte auch die Bedienung gelöst sein. Hier hat im Test das eine oder andere Modell nicht ganz so gut abgeschnitten, wenn es beispielsweise an einer mehrstufigen Bedienung hapert.

Verarbeitung: Das Nackenmassagegerät sollte komfortabel sein. Hersteller wie Naipo, Donnerberg und Andere legen großen Wert auf einen ergonomischen Sitz am Nacken. Dies ist neben einem weichen Bezugsmaterial und einer sauberen Verarbeitung der Nähte sehr wichtig.

Gewicht und Größe: Im Test haben sich bei der Größe und dem Gewicht mitunter große Unterschiede gezeigt. Wenn es Ihnen wichtig ist, dass Sie das Nackenmassagegerät problemlos mitnehmen und leicht verstauen können, sollten Sie entsprechend Wert darauf legen, dass es nicht zu schwer ist. Auch das Anlegen um den Nacken fällt deutlich leichter, wenn das Nackenmassagegerät nicht sperrig oder unhandlich ist.

Lautstärke: Die Lautstärke ist ein Kriterium, das viele nicht im Kopf haben, wenn sie an ein Nackenmassagegerät denken. Da die Geräte aber direkt auf dem Nacken und damit neben den Ohren eingesetzt werden, kann die Qualität der Massage unter einer höheren Lautstärke durchaus leiden. Dies gilt sowohl für einen lauten Motor als auch durch raschelnde oder knarrende Geräusche, wenn sich im Inneren die Köpfe bewegen. Die Massagekugeln sollten leise und monoton rotieren, damit das Nackenmassagegerät im Betrieb nicht stört.

Komfort: Neben einer geringen Lautstärke spielten für uns im Test auch insbesondere komfortable, hochwertige und bequeme Materialien eine große Rolle. Dies ist sowohl für klassische schalförmige Modelle, die man um den Nacken legt wichtig, als auch für Kissen. Eine komfortable Bedienung gehört hier ebenfalls dazu, denn wenn sich das Nackenmassagegerät nur umständlich steuern und regulieren lässt, geht dies ebenfalls zu Lasten des Bedienkomforts.

Wärmefunktion: Der positive Effekt von Wärme ist bei Nacken, Schultern und Rücken besonders stark. Eine Wärmefunktion ist daher immer empfehlenswert. Idealerweise kann man sie separat zuschalten und abschalten, wenn man sie nicht möchte. Die durchblutungssteigernde Wirkung macht die Massage insgesamt effektiver und erhöht damit den Nutzen für jedes Nackenmassagegerät. Im Test waren viele der untersuchten Modelle zusätzlich mit einer Funktion für Wärme in Form von Infrarotwärme ausgestattet. Nicht jeder empfindet Wärme als angenehm oder gleichermaßen stark, so dass wir empfehlen, auf eine mindestens zweistufige Verstellung zu achten, wenn Sie wärmeempfindlich sind.

Bedienung: Im Test zeigte sich, dass sich fast jedes Nackenmassagegerät direkt über ein Bedienfeld am Gerät steuern lässt. Dies kann mitunter etwas gewöhnungsbedürftig sein, da man das Bedienelement nicht sieht, wenn das Nackenmassagegerät auf dem Nacken sitzt. Da die Bedienelemente sehr einfach sind, gewähnt man sich in der Regel aber schnell daran. Viele Geräte im Test boten darüber hinaus eine automatische Abschaltfunktion nach 15 oder 10 Minuten und – sofern eine Funktion für Wärme mit integriert war – auch über einen Überhitzungsschutz.

Stromversorgung: Nicht jedes Nackenmassagegerät muss an einer Steckdose angeschlossen sein, um in den Genuss der Massagefunktion zu kommen. So gibt es Varianten mit Akku, die auch unterwegs ohne Stromanschluss genutzt werden können sowie verschiedene Modelle von Herstellern wie Naipo oder Donnerberg, die zusätzlich zum Netzstecker auch über einen 12-Volt-Anschluss für die Nutzung im Auto verfügen. Dies ist ideal, wenn Sie das Nackenmassagegerät unterwegs im Auto nutzen möchten, wenn Sie eine Pause einlegen.

Reinigung: Ein Nackenmassagegerät liegt auf dem Nacken auf und kommt entsprechend direkt mit der Haut in Berührung. Daher sollte es sehr einfach zu reinigen sein. Dies traf auf fast alle Varianten im Test zu und insbesondere renommierte Hersteller wie Naipo, Beurer oder Donnerberg legen sehr großen Wert darauf, dass die Materialien einfach zu reinigen und die Bezüge abnehmbar und waschbar sind. Ist dies nicht der Fall, wird eine hygienische Nutzung auf lange Sicht unmöglich.

Darüber hinaus spielen bei einem Nackenmassagegerät von Naipo oder einem anderen Hersteller natürlich auch das Preis-Leistungs-Verhältnis und die Lebensdauer eine große Rolle. Was die Haltbarkeit angeht, empfehlen wir, immer auch einem Blick auf einen Test oder Bewertungen von anderen Käufern zu werfen, denn diesbezüglich lassen sich anhand der Produktbeschreibung, der Spezifikationen und den Fotos keine Aussagen treffen. Achten Sie zudem darauf, für welche Bereiche das Nackenmassagegerät geeignet ist. Können Sie es neben dem Nacken zum Beispiel auch für die Beine, den Rücken, die Taille oder andere Bereiche nutzen? Falls Ihnen dies wichtig ist, sollten Sie im Testbericht bzw. der Beschreibung des Herstellers auf die Einsatzbereiche achten.

 

Welche Alternativen zu einem Nackenmassagegerät gibt es?

Alternativen zu einem Massagegerät von Naipo & Co. gibt es viele, von denen die meisten allerdings manuell – also mit der Hand und Muskelkraft – durchgeführt werden müssen. Solche Alternativen kommen also im Gegensatz zu einem Nackenmassagegerät ohne Strom aus.

Welche Alternativen es gibt, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst:

Massagesessel und Sitzauflagen: Hierbei handelt es sich um komplette Sessel oder Auflagen für einen Sessel oder den Autositz. Auch hier können verschiedene Massagetechniken zum Einsatz kommen und manche Modelle können ebenfalls zusätzlich den Nacken massieren. Im Preisvergleich schneiden sie im Vergleich zu klassischen Varianten, die nur eine Nackenmassage durchführen, aber deutlich schlechter ab, da sie umfangreicher ausgestattet und eher für den Rücken und die Lenden konzipiert sind.

Hot Stone Nackensteine: Nackensteine sind ebenfalls eine gute Möglichkeit, die Durchblutung anzuregen. Sie werden einfach auf den Nacken gelegt, wo sie ihre Wirkung (Durchblutungsförderung) entfalten. Anschließend muss aber trotzdem noch eine Handmassage durchgeführt werden.

Massageball: Massagebälle ähneln Hundespielzeug, denn es sind Gummibälle mit Noppen, die einfach über den Nackenbereich gerollt werden können. Alleine ist dies aber etwas umständlich.

Massageroller: Auch hier ist die Anwendung alleine etwas schwieriger. Statt eines Balls hat man hier eine Walze, die mit Noppen ausgestattet ist. Es gibt sie aus Holz, Gummi und anderen Materialien.

Massagekäfer: Diese kleinen Helferlein sind meist aus Holz gefertigt. Am Ende der Beine sind hölzerne Kugeln angebracht, die über den Rücken bewegt werden können und hier über Druck die Muskeln entspannen. Zur Nutzung ist allerdings eine zweite Person unverzichtbar.

Manuelle Massage: Sowohl eine professionelle als auch eine Partnermassage sind sehr angenehm und natürlich die wahrscheinlich beste Alternative zu einem Nackenmassagegerät.

 

 

Gibt es einen Nackenmassagegeräte-Test von Stiftung Warentest oder Öko Test?

Weder Öko Test noch Stiftung Warentest haben bisher explizit Nackenmassagegeräte getestet. Lediglich Massagekissen (Test von Stiftung Warentest aus 2017) bzw. Faszienrollen (Öko Test 2016) wurden genau unter die Lupe genommen. Zwar können auch diese Varianten dabei helfen, Nackenverspannungen zu lösen, im Vergleich zu speziellen Geräten zur Nackenmassage schneiden sie aber deutlich schlechter ab und können auch mit einer Handmassage keinesfalls mithalten.

Sie müssen sich bezüglich Nackenmassagegeräten also auf andere Testergebnisse und Meinungen und Erfahrungen von Nutzern verlassen, wenn Sie die beste Variante für Ihre Anforderungen finden möchten. Wenn Sie die Kaufkriterien beachten und sorgfältig auswählen, können Sie einen Fehlkauf aber zuverlässig vermeiden.

 

Nackenmassagegerät Vergleich 2020: Unser Fazit!

Nackenmassagegeräte bieten eine gute Alternative zur manuellen Rückenmassage, für die man eine zweite Person benötigt oder – neben medizinischen Anwendungen auf Rezept – viel Geld bezahlen muss. Die Kosten können sich bei regelmäßiger Anwendung schnell amortisieren und moderne Geräte bieten eine effektive und gute Nackenmassage, die Schmerzen und Verspannungen zuverlässig lindern können.

Achten Sie aber darauf, dass Sie nicht einfach blind ein Modell von Naipo, Beurer, Donnerberg oder einem anderen Hersteller kaufen, denn sie unterscheiden sich mitunter sowohl im Preis als auch im Funktionsumfang, dem Anwendungsbereich und der Verarbeitung deutlich voneinander. Zwar reicht die Wirkung nicht an die einer professionellen Anwendung heran, wenn Sie es im Hausgebrauch täglich anwenden, können Sie Schmerzen und Muskelverspannungen aber durchaus gut den Garaus machen.

Besonders vorteilhaft an den klassischen Varianten ist sicherlich, dass sie nicht nur für den Nackenbereich geeignet sind, sondern zum Großteil auch für andere Körperbereiche wie die Rückenpartie, die Taille oder auch die Beine und Arme genutzt werden können. Damit sind sie universell einsetzbar und nicht nur auf einen Bereich beschränkt. Mobil nutzbare Massagegeräte können zudem auch im Büro, auf Reisen oder unterwegs für eine wohltuende Auszeit sorgen und erweitern den Einsatzbereich zusätzlich.

 

 

Letztes Update: 28.11.20

 

Wenn Sie mit manuellen oder elektrischen Reinigungsbürsten Gesicht und Halsansatz reinigen, sind Sie deutlich effektiver als mit dem Waschlappen und können zudem mit den meisten Modellen in deutlich unter einer Minute sehr gute Ergebnisse erzielen. Da das Angebot am Markt jedoch sehr groß ist und nicht jedes Produkt für jeden Hauttyp gleichermaßen gut für die Reinigung geeignet ist, haben wir in unserem Test zu Gesichtsreinigungsbürsten nicht nur die besten Produkte für Sie zusammengefasst, sondern uns auch genau damit befasst, für welchen Einsatzbereich eine Gesichtsreinigungsbürste wie häufig empfehlenswert ist, wie man sie am besten anwendet und worauf man beim Kauf einer Gesichtsreinigungsbürste besonders achten sollte.

 

Das Wichtigste kurz zusammengefasst:

  • * Eine Gesichtsreinigungsbürste soll die Reinigung im Gesicht effektiver und angenehmer machen. Es geht meist um einen besseren Reinigungseffekt, das effektivere Entfernen von Make-Up sowie die bessere Aufnahmefähigkeit der Haut für andere Wirkstoffe.
  • * Man unterscheidet zwischen drei Typen: Manuelle Gesichtsreinigungsbürste, oszillierende (ultraschallbetriebene) Gesichtsreinigungsbürste und rotierende Gesichtsreinigungsbürste. Am Markt gibt es aber auch Modelle, die verschiedene Techniken verbinden.
  • * Eine Gesichtsreinigungsbürste gibt es mit diversen Funktionen wie Timer, verschiedenen Programmen sowie wasserfestem Gehäuse. Daneben gibt es sowohl batteriebetriebene als auch mit Akku betriebene Modelle sowie die bereits erwähnte manuelle Gesichtsreinigungsbürste.

 

Was ist die beste Gesichtsreinigungsbürste?

Bevor Sie sich selbst fragen, was gute elektrische Gesichtsreinigungsbürsten ausmacht und welche elektrischen Gesichtsbürsten besonders empfehlenswert sind, sollten Sie einen Blick auf unsere Testsieger werfen. Dabei stellen wir Ihnen jeweils die Modelle vor, die für sensible Haut, normale Haut oder innerhalb einer bestimmten Art von Gesichtsbürsten am besten abgeschnitten haben.

Generell sollte eine gute Gesichtsreinigungsbürste, die elektrisch betrieben wird, über einen austauschbaren Kopf verfügen, wasserdicht sein und eine intensive und zugleich sanfte Reinigung ermöglichen. Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Modellen für verschiedene Einsatzbereiche am Markt, aber nicht jede Gesichtsreinigungsbürste ist für jeden gleichermaßen geeignet. Beachten Sie, dass wir uns im Test ausschließlich elektrisch betriebene Modelle angeschaut haben. Eine manuelle Gesichtsreinigungsbürste werden Sie unter unseren Testsiegern daher nicht finden.

 

 

Beste elektrische Gesichtsreinigungsbürste

 

Olaz Regenerist

 

Die beste elektrische Gesichtsreinigungsbürste sollte nicht nur gute Ergebnisse bringen, sondern auch durch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugen. Was das betrifft, konnte uns im Test insbesondere die Regenerist von Olaz überzeugen, denn die 3 Zonen Gesichtsreinigungsbürste verfügt nicht nur über einen guten Bürstenkopf, der sanft arbeitet und sich gut den Gesichtskonturen anpasst, sondern sie lässt sich auch komfortabel handhaben und bietet zwei Rotationsstufen.

Sie eignet sich gut zur Entfernung von Hautunreinheiten, kann aber auch sehr gut für Schmutz und das Entfernen von Make-Up-Resten – selbst in der T-Zone – verwendet werden. Durch den günstigen Preis in Verbindung mit einer guten Ausstattung konnte die Bürste im Test auf ganzer Linie überzeugen und andere Produkte im Preis-Leistungs-Bereich ausstechen.

 

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Beste Gesichtsreinigungsbürste für empfindliche Haut

 

Philips VisaPure Mini BSC111/06

 

Im Vergleich zur Handreinigung arbeitet die Gesichtsbürste von Philips laut Herstellerangaben bei nur 60 Sekunden Anwendung bis zu sechs Mal effektiver. Dennoch ist die Bürste dank der weichen Borsten sehr sanft zur Haut, wodurch sie sich sehr gut für empfindliche Haut eignet. Das Gerät ist komplett wasserdicht und kann daher auch in der Wanne oder unter der Dusche verwendet werden. Mit einer vollen Ladung hält die Bürste bis zu 20 Waschgänge durch.

Die Handhabung der Bürste ist unkompliziert, allerdings ist sie im Vergleich zu manch anderer Gesichtsreinigungsbürste etwas preisintensiver, was etwas zu Lasten des Preis-Leistungs-Verhältnisses geht. Wenn Sie aber eine elektrische Gesichtsbürste suchen, die besonders für sensible Haut geeignet ist, kommen Sie hier voll auf Ihre Kosten. Natürlich ist das Modell auch für normale Haut und Mischhaut absolut empfehlenswert, hier können Sie sie auch bedenkenlos zwei Mal täglich einsetzen, denn durch die kurze Reinigungsdauer von nur 60 Sekunden in Verbindung mit den sanften, kreisenden Bewegungen wird die Haut kaum beansprucht.

 

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Die beste rotierende Gesichtsreinigungsbürste

 

Beurer FC 45

 

Die Gesichtsreinigungsbürste von Beurer überzeugt durch sanfte kreisende Bewegungen, die Sie in zwei Stufen regulieren können. Im Vergleich zu vielen anderen elektrischen Gesichtsbürsten ist sie recht günstig und zudem einfach in der Handhabung. Zudem verfügt sie über eine Timer-Funktion und ist wasserfest, so dass Sie Ihre Haut besonders auch in der Dusche oder Badewanne hervorragend pflegen können.

Zwar gibt es Bürsten, die über mehr Stufen verfügen oder innerhalb von 60 Sekunden etwas intensiver reinigen, das Gesamtpaket stimmt hier aber, denn das Preis-Leistungs-Verhältnis überzeugt und Sie können mit der Bürste das Gesicht nicht nur porentief reinigen, sondern auch Make-Up-Reste effektiv beseitigen. Gleichzeitig wird die Durchblutung angeregt. Unterm Strich ist es schlichtweg eine gute Reinigungsbürste. Gesicht und Hals lassen sich mit dem Modell zum fairen Preis gut reinigen, so dass sie definitiv zu den besten Gesichtsbürsten im Test gehört. Beachten Sie aber, dass das Modell über keinen Akku verfügt, sondern mit Batterien betrieben wird.

 

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Die beste Gesichtsreinigungsbürste aus Silikon

 

Sunmay Leaf

 

Als beste Gesichtsreinigungsbürste aus Silikon konnte sich das Modell von Sunmay durchsetzen. Die kabellose Gesichtsbürste reinigt die Haut dank Vibration sehr gut. Mit ihr lässt sich eine sehr gute Tiefenreinigung der Haut erreichen, wobei sie gleichzeitig sehr sanft arbeitet und daher auch für sensible Haut durchaus gut geeignet ist.

Durch das Silikon ist sie für die Haut besonders angenehm und da die elektrische Gesichtsbürste komplett wasserdicht ist, können Sie sie praktisch überall einsetzen.

Insgesamt können Sie 15 verschiedene Gesichtsreinigungsstufen einstellen, womit sie sich deutlich besser an den persönlichen Bedarf anpassen lässt, als Produkte, die lediglich eine, zwei oder drei Geschwindigkeitsstufen bieten. Sowohl zur Reinigung im Gesicht als auch zum Entfernen von Make-Up oder auch, um abgestorbene Hautschüppchen zu entfernen, ist die Bürste sehr empfehlenswert. Sowohl für normale Haut als auch sensible Haut und Mischhaut kann sie hervorragend genutzt werden.

 

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Kaufratgeber Gesichtsreinigungsbürste – Darauf sollten Sie achten!

 

Bevor Sie sich für eine unserer vorgeschlagenen Bürsten entscheiden, sollten Sie sich ein wenig intensiver mit dem Thema manuelle und elektrische Gesichtsreinigungsbürsten befassen. Im Folgenden haben wir weitere Informationen für Sie zusammengefasst und erklären Ihnen, wie Gesichtsbürsten funktionieren, welche Arten von Gesichtsreinigungsbürsten es gibt und auf welche Kriterien Sie achten sollten, wenn Sie eine Bürste für Ihr Gesicht zur Reinigung nutzen möchten.

 

Was ist eine Gesichtsreinigungsbürste und wie wirkt sie?

Es gibt verschiedene Arten von Gesichtsbürsten, die für unterschiedliche Hauttypen und unterschiedliche Einsatzbereiche geeignet sind. Generell soll eine Gesichtsbürste – ob elektrisch oder manuell – die Gesichtsreinigung erleichtern und intensivieren. Die Haut kann porentief gereinigt, Make-Up-Reste und abgestorbene Hautschuppen können effektiv entfernt und das Gesicht kann gleichzeitig leicht massiert und aufnahmefähiger für Pflegeprodukte gemacht werden. Auf Dauer kann eine Bürste für Ihr Gesicht also dazu beitragen, das Hautbild zu klären und die Haut besser zu reinigen und zu pflegen, als es beispielsweise mit einem einfachen Waschlappen und einer Kombination aus Reinigungstüchern, Make-Up-Entferner und Seife möglich wäre.

Insbesondere elektrisch betriebene Gesichtsbürsten erreichen einen deutlich stärkeren Reinigungseffekt, da sie die Reinigung mit schnellen Rotationen, Vibrationen, Ultraschall oder besonderen Borsten im Bürstenkopf unterstützen. Es gibt aber auch manuelle Produkte, mit denen Sie das Gesicht effektiv und gut reinigen können.

 

Für wen ist eine Gesichtsreinigungsbürste geeignet?

Grundsätzlich ist eine Bürste für jeden geeignet, der sich die Gesichtsreinigung erleichtern möchte. Allerdings sollten Menschen mit sensibler oder besonders trockener Haut ausschließlich weiche Bürsten verwenden, denn Bürsten, die starre Borsten haben und auf eine intensive Reinigungswirkung ausgelegt sind, können zu Rötungen und einer unnötigen Belastung führen.

Wer normale, Mischhaut oder fettige Haut hat, kann aber im Prinzip jede Art von Bürstenkopf verwenden. Man unterscheidet dabei zwischen normalem Bürstenkopf, sensitivem Bürstenkopf, Massage-Bürstenkopf und Peeling-Bürstenkopf. Manche Modelle bieten die Möglichkeit, den Bürstenkopf je nach Bedarf zu wechseln.

 

Manuelle vs. Elektrische Gesichtsreinigungsbürste

Manuelle Gesichtsreinigungsbürsten sind mit einem Korpus aus Holz oder Kunststoff ausgestattet, auf dem Silikon-Noppen oder Borsten angebracht sind. Bei der elektrischen Variante müssen Batterien eingelegt oder ein Akku aufgeladen werden, bevor man sie nutzen kann. Der Vorteil von elektrischen Modellen ist die Effizienz, denn während man eine manuelle Bürste nur mit der Hand recht langsam bewegen kann, ist eine elektrische Gesichtsbürste deutlich schneller und vielseitiger. Sie kann mit einem rotierenden, vibrierenden oder in verschiedenen Bewegungsformen einstellbaren Bürstenkopf ausgestattet sein. Außerdem bieten viele elektrische Modelle die Möglichkeit, den Bürstenkopf zu wechseln. Darauf sollten Sie nicht nur aus hygienischen Gesichtspunkten Wert legen, sondern auch, um den Bürstenkopf besser an Ihren Hauttyp und den jeweiligen Bedarf anpassen zu können. Manche Modelle arbeiten zusätzlich mit Ultraschall, was die Reinigung sehr schonend und sanft macht, denn die kleinen Mikro-Bewegungen führen in der Regel nicht zu Hautirritationen.

Generell ist es für Personen mit sehr trockener oder zu Irritationen neigender Haut empfehlenswert, zunächst eine manuelle Gesichtsreinigungsbürste zu kaufen und zu testen, wie gut die Borsten oder die Noppen vertragen werden. Kommt man damit gut klar, kann man dann bei Bedarf auf eine elektrische Gesichtsreinigungsbürste umsteigen, die für empfindliche Menschen geeignet und mit weichen Borsten ausgestattet ist.

 

Welches Mittel sollte man für eine Gesichtsreinigungsbürste verwenden?

Wenn Sie eine elektrische Gesichtsbürste im Einsatz haben, sollten Sie Reinigungsmittel verwenden, das nicht zu stark schäumt. Durch die schnelle Bewegung, die der Bürstenkopf hat, können bestimmte Seifen sehr stark schäumen, was nicht jeder als angenehm empfindet. Grundsätzlich können Sie flüssige Seifen sowie leichte Peelings oder auch Make-Up-Entferner sehr gut nutzen, um sie mit einer Gesichtsreinigungsbürste in die Haut einzumassieren. Wie stark Reinigungsmittel schäumen und wie gut Mittel bei der Anwendung wirken, hängt aber auch von der Härte und Art der Borsten ab, die im Bürstenkopf eingelassen sind. Probieren geht hier über Studieren. Bei manuellen Gesichtsreinigungsbürsten können Sie im Prinzip alle Pflegeprodukte und Mittel verwenden, die Sie auch sonst verwendet haben. Wenn Sie auf eine elektrische Gesichtsbürste umsteigen, kann es aber durchaus vorkommen, dass Sie das eine oder andere Mittel austauschen werden. Hier muss jeder seine persönliche Vorliebe entwickeln und entdecken.

 

Welche Vor-und Nachteile hat eine Gesichtsreinigungsbürste?

Eine Gesichtsreinigungsbürste eignet sich sehr gut, wenn Sie die Reinigung per Hand als zu mühsam empfinden. Im Vergleich zur klassischen Reinigung empfinden die meisten Anwender die Reinigung per Bürste im Gesicht nicht nur als angenehmer, sondern es geht auch schneller und man kann die Haut effizienter reinigen. Auf lange Sicht wird darüber hinaus auch besonders die Aufnahme von Pflegeprodukten verbessert. Wer empfindliche Haut im Gesicht hat, kann mit der richtigen Gesichtsreinigungsbürste ebenfalls Vorteile erreichen, denn die Haut kann sanft und dennoch effektiv von Hautschuppen befreit werden. Allerdings kann die falsche Gesichtsreinigungsbürste empfindlicher Haut auch schaden. Daher ist es nicht empfehlenswert, elektrische Produkte zu verwenden, wenn Sie unter Akne oder Rosacea leiden, denn eine Bürste kann – selbst wenn sie zwei oder drei Geschwindigkeitsstufen hat – zu Rötung und Reizung der Haut führen.

Man sollte ebenfalls beachten, dass eine Gesichtsreinigungsbürste im Gegensatz zum Waschlappen nicht in der Waschmaschine gereinigt werden kann. Die Gefahr, dass sich Bakterien festsetzen, wenn man die Bürsten nicht ordentlich reinigt, ist daher höher als bei klassischen Reinigungsmethoden. Man sollte bei Bürsten daher insbesondere darauf achten, dass man sie regelmäßig vor dem Einsatz gründlich reinigt.

Im Folgenden haben wir die jeweiligen Vor- und Nachteile für eine rotierende Gesichtsreinigungsbürste, eine manuelle Gesichtsreinigungsbürste sowie eine oszillierende Gesichtsreinigungsbürste nochmals übersichtlich zusammengefasst.

 

Vorteile und Nachteile einer manuellen Gesichtsreinigungsbürste:

+ Sie sind preisgünstig;

+ Sie funktionieren ohne Batterie und kommen ohne Technik aus;

+ Die Handhabung ist unkompliziert;

+ Unzählige Varianten;

Die Reinigung des Gesichts ist aufwändiger;

Man muss die Bewegungen selbst per Hand durchführen;

Im Vergleich zu einer elektrischen Gesichtsreinigungsbürste ist die Reinigung nicht so effizient;

Sie sollte nach etwa drei Monaten komplett ausgetauscht werden.

 

Vorteile und Nachteile einer rotierenden Gesichtsreinigungsbürste:

+ Die Handhabung ist sehr einfach;

+ Die Haut wird auf die Wirkstoffaufnahme von Pflegeprodukten vorbereitet;

+ Ein leicht peelender Effekt kann erzielt werden;

+ Die meisten Modelle sind wasserdicht;

Für sehr anspruchsvolle und trockene Haut nicht immer geeignet;

Kann ein leichtes Ziehen an der Haut verursachen;

Sehr günstige Modelle bieten kaum Features.

 

Vorteile und Nachteile einer oszillierenden Gesichtsreinigungsbürste:

+ Ist sehr schonend zur Haut;

+ Vibriert sehr schnell;

+ Reinigt effizient;

+ Die meisten Modelle sind umfangreich ausgestattet;

Der Einstandspreis ist häufig recht hoch;

Durch den Akku muss auf den Ladestand geachtet werden;

Für Massage- und Peeling-Anwendungen nicht immer effektiv nutzbar.

 

 

Kaufkriterien beim Kauf einer Gesichtsreinigungsbürste

Worauf Sie bei Bürsten für die Gesichtsreinigung besonders achten sollten, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst. So können Sie besser abwägen, mit welchem Modell Sie Ihre Haut besser reinigen können und wo die größten Unterschiede zwischen günstigen und hochwertigen Modellen liegen.

Anwendungsbereich: Achten Sie beim Kauf unbedingt darauf, für welche Art der Anwendung die Bürste konzipiert ist. Nicht jede Gesichtsbürste ist beispielsweise für das Einarbeiten von Peelings, für sehr trockene Haut oder für die intensive Gesichtsreinigung und Make-Up-Entfernung geeignet. Entscheidend ist häufig der Bürstenkopf, der mit der Bürste geliefert wird. Darüber hinaus kann man besondere stimulierende Aufsätze oder eine Gesichtsreinigungsbürste kaufen, die spezielle für Männer nach der Rasur konzipiert ist.

Hauttyp: Wenn Sie eine Gesichtsbürste kaufen, sollten Sie stets darauf achten, dass die Bürste auch für Ihre Haut geeignet ist. Viele Hersteller legen einer elektrischen Bürste bis zu drei verschiedene Aufsätze bei, damit Sie je nach persönlichem Bedarf wählen können, welche Bürste zu Ihnen am besten passt.

Geschwindigkeitsstufen: Nicht alle Gesichtsreinigungsbürsten können in der Geschwindigkeit variiert werden. Dies ist aber von Vorteil, denn hierüber kann eine bessere Anpassung an das persönliche Empfinden und die eigene Haut vorgenommen werden. Insbesondere, wenn Sie keine unempfindliche Haut haben, sollten Sie darauf achten, dass sich die Intensität bzw. die Geschwindigkeit der Bürste mindestens in zwei oder drei Stufen einstellen lässt.

Bürstenaufsätze: Bei der Nutzung einer Bürste im Gesicht sollte der Bürstenkopf zu Ihrem Hauttyp und dem Einsatzbereich passen. In der Regel unterscheidet man hier zwischen drei verschiedenen Standardvarianten. Nach dem Bürstenkopf richtet es sich, wofür die Bürste am besten geeignet ist:

Sensitiver Bürstenaufsatz: Für sensible Haut und für eine besonders sanfte Reinigung sind solche Aufsätze ideal. Die Borsten im Bürstenkopf sind besonders weich und führen kaum zu Hautirritationen.

Normaler Bürstenaufsatz: Dieser Reinigungsaufsatz ist für eher unempfindliche Haut oder auch fettige Haut geeignet. Die Borsten sind nicht zu fest, geben gleichzeitig aber auch nicht zu stark nach, was die Gesichtsreinigung besonders intensiv und effektiv macht.

Harter Bürstenaufsatz: Harte Borsten nehmen die wenigsten für das tägliche Reinigen, sondern eher dann, wenn zusätzlich ein Massage- oder Peeling-Effekt erzielt werden soll.

Massage- und Peelingknopf: Für Peeling- und Massageanwendung im Gesicht sind spezielle Aufsätze erhältlich, die entweder mit der Bürste mitgeliefert oder separat zugekauft werden können.

Massage-Bürstenkopf: Solche Aufsätze sollten nur bei unempfindlicher Haut genutzt werden. Es kann sich hier um einen Kugelaufsatz oder eine relativ starre Bürste handeln. Die Durchblutung im Gesicht wird dadurch besonders stark angeregt. Sie sollten einen solchen Aufsatz auch mit normaler Haut nur etwa einmal wöchentlich einsetzen, um die Haut nicht zu stark zu reizen. Für die normale Gesichtsreinigung braucht man einen solchen Aufsatz in der Regel nicht.

Peeling-Aufsatz: Hierbei handelt es sich um einen Aufsatz mit besonders festen Borsten, die abgestorbene Haut besonders effektiv beseitigen können. Er ist ausschließlich für unempfindliche Haut geeignet und sollte nicht zu häufig angewandt werden.

Timer: Wenn die Bürste mit einem Timer ausgestattet ist, schaltet sie sich automatisch ab und es stellt zudem sicher, dass Sie das Gesicht nicht zu lange und nicht zu kurz reinigen, sondern so, wie es der Hersteller für seine Bürste empfiehlt. Je nachdem, wie lange Sie üblicherweise die Gesichtsreinigung durchführen, können Sie sich ein Modell mit unterschiedlichen Timern auswählen. Die meisten Timer schalten die Bürste nach einer Minute ab, es können aber auch Timer vorhanden sein, die nur 20 Sekunden laufen und dann gegebenenfalls zweimal oder länger durchlaufen gelassen werden.

Stromversorgung: Eine elektrische Bürste für das Gesicht kann entweder mit Batterien bzw. Akku oder per Stromkabel betrieben werden. Gesichtsreinigungsbürsten mit Kabel sind heute aber eher selten zu finden, denn eine kabellose Bürste ist deutlich praktischer. Die meisten Gesichtsreinigungsbürsten sind heute wasserdicht, so dass Sie Ihr Gesicht auch unter der Dusche oder in der Badewanne mit der Bürste reinigen können. Das macht die Anwendung deutlich entspannter, effektiver und praktischer.

Wasserfest: Die Anwendung ist deutlich effektiver und einfacher, wenn die Gesichtsbürste wasserfest ist, denn dadurch können Sie sie auch hervorragend unter der Dusche oder in der Badewanne verwenden. Der Vorteil ist hier, dass die Haut bereits weich und die Poren geöffnet sind. Dies macht die Reinigung effektiver, Pflegeprodukte können besser in die Haut eindringen und die Gesichtsreinigung wird entspannter.

 

 

Gesichtsreinigungsbürste kaufen: Online vs. Fachhandel

Gesichtsbürsten finden Sie sowohl online als auch im Drogeriemarkt und in vielen gut sortierten Supermärkten. Die Auswahl ist dabei im Internet sicherlich am größten und man genießt bei vielen Versandhändlern zudem einen leichten Preisvorteil im Vergleich zum stationären Hauttyp.

Insbesondere, wenn Sie sich aber unsicher sind, welchen Typ Haut Sie haben, kann es empfehlenswert sein, eine Gesichtsbürste im Fachhandel wie einem Drogeriemarkt oder sogar einer Apotheke zu kaufen, denn hier kann man Ihnen Tipps geben und Sie intensiver beraten, als es online möglich ist. Wenn Sie jedoch eher auf der Suche nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis sind, Ihre Haut kennen und sich zudem selbst über verschiedene Produkte und Möglichkeiten informieren können, sind Sie online besser beraten. Generell werden heute elektrische Gesichtsbürsten häufiger online als offline gekauft. Manuelle Gesichtsbürsten hingegen kaufen die meisten Menschen nach wie vor eher im stationären Einzelhandel, denn hier existiert ebenfalls eine gute Auswahl und die Unterschiede zwischen den Modellen fallen nicht so groß aus.

 

 

FAQ

 

Wenn Sie zur Reinigung mit der Gesichtsbürste noch weitere Fragen haben, kann Ihnen unser FAQ-Bereich vielleicht weiterhelfen. Die häufigsten Fragen, die uns zum Thema Gesichtsreinigungsbürsten erreichen, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

 

Wie reinige ich eine Gesichtsreinigungsbürste?

Gesichtsreinigungsbürsten sind pflegeleicht, denn die Aufsätze einer elektrischen Gesichtsbürste lassen sich einfach abnehmen und reinigen. Dadurch sind sie auch leicht auszutauschen, was ein großer Vorteil gegenüber einer manuellen Gesichtsbürste ist, denn hier sind die Aufsätze meist fest und können nicht einfach getauscht werden. Für die tägliche Reinigung reicht in der Regel warmes Wasser aus, eine Intensivreinigung können Sie mit Essigwasser unterstützen, achten Sie aber darauf, dass Sie es später gut auswaschen.

 

Wie oft sollte man eine Gesichtsreinigungsbürste verwenden?

Eine sanfte Gesichtsbürste können Sie täglich verwenden, denn sie kann immer dann genutzt werden, wenn Sie das Gesicht waschen. Spezielle Gesichtsreinigungsbürsten, die dem Peeling oder der Massage dienen, sollte man hingegen nicht täglich nutzen, denn dies kann die Haut reizen. Meist reicht hier eine wöchentliche Anwendung völlig aus. Grundsätzlich sind Gesichtsreinigungsbürsten aber für die Unterstützung der täglichen Gesichtspflege ausgelegt.

Wie oft sollte man die Bürstenaufsätze wechseln?

Die meisten Hersteller von Gesichtsreinigungsbürsten empfehlen, denn Aufsatz – unabhängig vom Verschleiß – etwa alle drei Monate zu wechseln, um einer vermehrten Keimbildung vorzubeugen. Dies gilt insbesondere für eine Gesichtsbürste, die Sie täglich nutzen.

 

Kann ich die Bürstenaufsätze separat kaufen?

Für fast alle Gesichtsreinigungsbürsten sind separate Bürstenaufsätze zu haben. Diese können den vorhandenen Aufsatz ersetzen oder die Gesichtsbürste um zusätzliche Funktionen erweitern. So können Sie sie neben der täglichen Gesichtsreinigung mit einem entsprechenden Aufsatz auch für eine Gesichtsmassage oder ein Peeling verwenden.

 

Gibt es eine Gesichtsreinigungsbürste für Männer?

Jede Gesichtsreinigungsbürste ist sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet, denn es handelt sich um ein Pflegeprodukt für Gesicht und Hals. Über verschiedene Aufsätze können Sie die Gesichtsbürste an Ihren persönlichen Bedarf anpassen und sie so zu Ihrer persönlichen Gesichtsreinigungsbürste machen.

 

Wie sinnvoll ist die Anwendung einer Gesichtsreinigungsbürste?

Wir empfehlen eine Gesichtsreinigungsbürste nur für gesunde Haut. Nutzt man sie einmal täglich zur Gesichtsreinigung, kann ein frischeres und besseres Hautbild erreicht werden. Ist die Gesichtsreinigungsbürste für die eigene Haut geeignet, empfehlen sogar Dermatologen unter bestimmten Bedingungen, eine solche Bürste zu verwenden. Zwar wird häufig behauptet, dass Poren effektiv verkleinert werden können, medizinische Belege dafür, dass eine Gesichtsreinigungsbürste dazu tatsächlich in der Lage ist, gibt es aber nicht.

 

Was kostet eine Gesichtsreinigungsbürste?

Dies hängt ganz von der Art der Gesichtsreinigungsbürste ab. Grob kann man sich al folgenden Preislagen orientieren:

Manuelle Gesichtsreinigungsbürste: Unter 20 Euro

Drehende Gesichtsreinigungsbürste: Zwischen 10 und 150 Euro

Oszillierende Schall-Gesichtsreinigungsbürste: Zwischen 60 und 200 Euro

Nach oben ist bei einer Gesichtsreinigungsbürste natürlich preislich alles offen. So existieren auch professionelle Modelle, die auch durchaus bis zu 1.000 Euro kosten können. Diese machen für den Privatgebrauch aber kaum Sinn.

 

 

Unser Fazit: Gesichtsreinigungsbürste im Test 2020

Eine Gesichtsbürste kann die Reinigung, Pflege, Make-Up-Entfernung oder auch Massage im Gesicht erleichtern und intensivieren. Moderne Geräte sind meist wasserdicht, einfach zu bedienen und bieten häufig zwei oder drei Geschwindigkeitsstufen und eine Timer-Funktion. Damit sind sie im Vergleich zu einer manuellen Gesichtsbürste praktischer und auf lange Sicht besser sauber zu halten, da Sie für fast jede elektrische Gesichtsbürste separate Aufsätze erhalten, die Sie entsprechend Ihres Hauttyps auswählen können.

Was die Preise angeht, kann man eine Gesichtsbürste bereits für kleines Geld bekommen. Eine umfangreich ausgestattete Gesichtsbürste mit Akku und verschiedenen Funktionen sowie gutem Zubehör kann aber durchaus auch deutlich preisintensiver sein. Was die Reinigungswirkung einer Gesichtsbürste angeht, lässt sich zwischen sehr teuren und eher günstigen aber dennoch guten Modellen jedoch kaum ein nennenswerter Unterschied ausmachen. Eine sehr teure Gesichtsbürste muss also nicht zwangsläufig die für Ihre Zwecke beste Gesichtsreinigungsbürste sein. Das Preis-Leistungs-Verhältnis muss aber stimmen. Hier helfen Tests und Bewertungen von Käufern weiter, die Erfahrungen mit Gesichtsreinigungsbürsten gesammelt haben.

Wenn Ihre Haut sehr empfindlich ist und Sie unsicher sind, ob eine Gesichtsbürste für Sie sinnvoll bzw. empfehlenswert ist, kann es besser sein, zunächst mit einer manuellen Gesichtsbürste mit weichen Borsten auszuprobieren, wie das Hautgefühl ist. Erst wenn Sie damit gut zurechtkommen, empfehlen wir, eine elektrische Gesichtsreinigungsbürste zu testen.

 

 

Letztes Update: 28.11.20

 

In unserem Fußmassagegeräte Test 2020 haben wir uns eine Vielzahl von verschiedenen Massagegeräten für die Füße genauer angeschaut und die besten Modelle für Sie zusammengefasst. Unabhängig davon, für welche Zwecke Sie das Fußmassagegerät genau nutzen möchten und welche Massageart Sie bevorzugen, werden Sie hier mit Sicherheit ein empfehlenswertes Modell mit der richtigen Massageart finden.

 

Was ist das beste Fußmassagegerät? – Unsere Empfehlungen

 

Das beste Fußmassagegerät für jeden gibt es nicht, denn jeder Mensch empfindet eine Massage anders. Grundsätzlich sorgt eine Fußmassage sowohl für Entspannung und Revitalisierung als auch für eine Linderung von Schmerzen und kann sogar Einschlafprobleme lindern. Es gibt verschiedene Arten von Fußmassagegeräten, die unterschiedliche Massagetechniken und Zusatzfunktionen bieten. Entsprechend sind auch die Preislagen unterschiedlich und je nach Anforderungen und Gesundheitszustand eigenen sich einige Geräte für Ihre Zwecke besser oder eben weniger gut.

Um Ihnen bei der Kaufentscheidung zu helfen, haben wir nicht nur die besten Produkte für Sie zusammengestellt, sondern erklären Ihnen auch genau, worauf Sie beim Kauf achten sollten und was das beste Fußmassagegerät für einen bestimmten Einsatzbereich ausmacht. Zunächst präsentieren wir Ihnen die Modelle, die im Fußmassagegerät Test am besten in der jeweiligen Kategorie abschneiden konnten, bevor wir Ihnen nähere Informationen zu Fußmassagegeräten im Allgemeinen mit auf den Weg geben.

 

Bestes Fußmassagegerät (Allrounder)

Das beste Fußmassagegerät sollte nicht nur durch eine angenehme Massage überzeugen, sondern darüber hinaus auch zusätzliche Funktionen bieten, gut verarbeitet und leicht zu bedienen sein. Zwar gibt es viele verschiedene Massagearten von Fußmassagegeräten für verschiedene Einsatzbereiche, die meisten Menschen empfinden aber eine Knet- und Rollmassage durch Luftkompression als die angenehmste Variante für ein Fußmassagegerät. Welches Modell im Test am besten abschneiden konnte, sehen Sie hier:

 

Renpho Allround Massagegerät

 

Im Fußmassage Test fiel besonders das Modell von Renpho sehr positiv auf. Durch die verschiedenen Massagearten, die Sie bei der Massage der Füße einstellen können, wird es von den meisten Personen als sehr angenehm empfunden. Es bietet nicht nur Shiatsu Fußmassage, sondern auch eine Wärmefunktion, Knetmassage und Rollenmassage sowie Luftkompression.

Die Bedienung ist dank Fernbedienung sehr unkompliziert, das Gerät bietet eine Timer-Funktion und selbst mit Schuhgröße 46 können Sie es noch problemlos nutzen. Das Fußmassagegerät bringt sehr gut Resultate, denn es wird die Durchblutung angeregt, die Massage ist einstellbar, sehr wohltuend bei Verspannungen und auch in Sachen Verarbeitung und Reinigung gibt es nichts zu meckern. Trotz der Größe sowie der umfangreichen Funktionen wiegt das Modell unter 4 kg. Das Modell lässt sich daher also einfach transportieren.

 

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Bestes Fußbadmassagegerät

Wenn Sie ein Fußmassagegerät mit Wasserbad suchen, das Sie gleichzeitig auch für ein wohltuend warmes Wasserbad nutzen können, können Sie zu einem Kombigerät greifen, das beide Funktionen vereint. Dies ist insbesondere für die Personen interessant, die gerne mal unter kalten Füßen leiden und sich Linderung und warme Füße nach einem langen Tag auf den Beinen verschaffen möchten. 

 

Beurer FB 50 Sprudelmassage

 

Bei dem Fußmassagegerät von Beurer handelt es sich um eine Sprudelmassage, die durch eine Reflexzonenmassage unterstützt wird. Das Gerät kann auch für warme Fußbäder genutzt werden, denn bei dem Modell gibt es Infrarot-Lichtpunkte sowie eine Wasserheizung, um das Wasser auf eine Temperatur zwischen 35 und 48 °C zu bringen. Dies wirkt sehr entspannend. Insbesondere für müde Füße nach einem langen Tag ist dies sehr erholsam.

Darüber hinaus enthält das Fußmassagegerät einen austauschbaren Pediküre-Aufsatz, der die Fußpflege zusätzlich vereinfacht. Durch die kompakten Maße in Verbindung mit dem geringen Gewicht von fünf Kilogramm lässt sich das Modell zudem leicht verstauen und transportieren.

 

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Bestes durchblutungsförderndes Fußmassagegerät

Durchblutungsförderung für die Füße geht am besten über Wärme und eine gezielte Fußreflexzonenmassage. Bei der Massage sollten Sie darauf achten, dass die Intensität einstellbar ist. Die Wärme sollte als wohltuend empfunden werden, um eine bestmögliche durchblutungsfördernde Wirkung zu entfalten. Dies entspannt nicht nur, sondern durch die Massage können auch Schmerzen und andere Beschwerden gezielt gelindert werden.

 

Beurer FM 60 Shiatsu Massage

 

Zu den besten Modellen im Fußmassagegerät Test gehört zweifelsfrei auch das recht einfach aufgebaute FM 60 von Beurer, denn es bietet durch die 18 rotierenden Massageköpfe nicht nur eine gute durchblutungsfördernde Wirkung, sondern auch eine Aktivierung der Fußreflexzonen. Die Intensität der Massage ist in zwei Stufen einstellbar und neben der wohltuenden Massage wärmt das Gerät die Füße zusätzlich durch integrierte Infrarot-Lichtpunkte auf, was für eine zusätzliche Entspannung sorgt.

Das Fußmassagegerät lässt sich einfach bedienen, ist mit 37×5 x 43 x 11 cm sehr kompakt gebaut und lässt sich mit einem Gewicht von rund 3 kg einfach transportieren und verstauen. Wenn Sie ein Fußmassagegerät suchen, das nicht nur eine gute Shiatsu Massage bietet, sondern auch durch eine einfache Bedienung, einen günstigen Preis sowie eine durchblutungsfördernde Wirkung überzeugt, kommen Sie mit dem FM 60 von Beurer voll auf Ihre Kosten. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist also sehr gut.

 

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Bestes Fußmassagegerät in Sachen Preis-Leistung

Sicherlich ist für viele auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wichtig, denn im Test hat sich auch gezeigt, dass ein hoher Preis für ein bestimmtes Fußmassagegerät nicht immer auch ein Indikator für Qualität ist. Wir verraten Ihnen, welches Modell im Fußmassagegerät Test durch einen günstigen Preis in Verbindung mit einem hervorragenden Funktionsumfang besonders punkten konnte.

 

Triducna elektrisches Fußmassagegerät

 

Das Gerät von Triducna überzeugt bei der Massageauswahl durch eine gute Vielfalt, denn es bietet eine Shiatsu Fußsmassage in Verbindung mit einer guten Knetmassage, Rollenmassage und Kompressionsmassage durch Luftkompression. Zudem verfügt das Gerät über eine Wärmefunktion, die für eine bessere Durchblutung sorgt und zusätzlich gegen kalte Füße hilft. Die Temperatur kann auf bis zu 50°C eingestellt werden, die Bedienung am Gerät ist unkompliziert und da sich das Fußmassagegerät einfach reinigen lässt, ist es besonders pflegeleicht sowie komfortabel zu handhaben.

Ein Timer ist ebenfalls vorhanden und es kann von Personen mit einer Schuhgröße von bis zu 45 problemlos verwendet werden. Natürlich kann die Wärmefunktion bei Bedarf abgeschaltet werden. Unterm Strich ist das rund 4,5 kg schwere und 46 x 28 x 43 cm große Modell ordentlich verarbeitet. Es bietet – trotz des nicht ganz günstigen Preises – ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis.

 

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Unser Kaufratgeber für Fußmassagegeräte: Darauf sollten Sie achten!

 

Bevor Sie sich näher mit einem bestimmten Fußmassagegerät befassen, sollten Sie sich etwas intensiver mit dem gesamten Thema befassen und unseren Fußmassagegerät Test durchlesen, denn die Unterschiede zwischen den Modellen sind mitunter sehr groß. Ob Sie letztendlich ein Fußmassagerät mit Shiatsu Massage, das klassische Allround-Massagegerät oder ein Fußbad-Massagegerät suchen, spielt dabei keine Rolle; es macht Sinn, sich vorab mit den Vor- und Nachteilen für die jeweilige Art von Fußmassagegerät zu befassen.

 

Was ist ein Fußmassagegerät?

Ein Fußmassagegerät ist ein Wellness-Massagegerät, das eine revitalisierende und entspannende Wirkung auf die Füße entfaltet und sie automatisch massiert. Dies unterscheidet sie von manuellen Fußmassage-Werkzeugen aus Holz oder Kunststoff. Denn ein Fußmassagegerät, das elektrisch funktioniert, arbeitet automatisch, so dass Sie sich voll und ganz entspannen können. Für eine gute Fußmassage können Sie zwischen mehreren verschiedenen Varianten wählen, die im Handel erhältlich sind.

 

Wie funktioniert ein Fußmassagegerät? – die richtige Anwendung!

Fußmassagegeräte sind praktisch für jeden geeignet, sofern man unter keinen bestimmten Krankheiten an den Füßen leidet. Das hat unser Fußmassagegerät Test gezeigt. Bei chronischen Beschwerden an den Füßen kann sich die Massage durch ein solches Gerät  negativ auswirken, da die Mechaniken auf die Füße einwirken und massieren. Wenn Sie Warzen, Fußpilz, Verletzungen oder Wunden sowie Thrombose, Krampfadern bzw. Entzündungen am Fuß haben, sollten Sie jedoch kein Fußmassagegerät verwenden. Darüber hinaus raten wir auch Schwangeren und allen, die an chronischen Krankheiten wie Diabetes, Arthrose oder Arthritis leiden, nicht einfach solches Gerät zu verwenden, sondern die Anwendung vorher mit einem Arzt zu besprechen.

Wenn Sie jedoch gesunde Füße haben und sehr lange auf den Beinen waren, enge Schuhe getragen haben oder häufig Sport treiben, kann eine Fußmassage ein sehr effektives Mittel sein, um Schmerzen zu lindern bzw. sich Entspannung zu verschaffen. Manche Modelle arbeiten zudem mit Wärme, um die Durchblutung zu steigern oder für ein angenehmeres Gefühl während der Anwendung zu sorgen.

Entweder werden die Füße in das Fußmassagegerät gesteckt oder einfach aufgelegt. Die Anwendung selbst ist also sehr einfach. Meist stehen verschiedene Massagearten oder Programme zur Auswahl.

Welche verschiedenen Arten eines Fußmassagegerätes gibt es?

Neben klassischen Fußmassagemodellen aus Holz oder Kunststoff, die sehr günstig sind und manuell funktionieren, unterscheidet man bei einem elektrischen Fußmassagegerät zwischen verschiedenen Modellen.

Ein Fußmassagerät ist heute technisch sehr ausgereift und bietet eine sehr gute Massage, ohne dass Sie selbst aktiv werden müssen. Viele Geräte aus unserem Fußmassagegerät Test führen die Massage automatisch und auf einem hohen Niveau durch. Die Massage selbst kann über sprudelndes Wasser, Walzen, Rollen, Luftkissen oder Vibration erzeugt werden. Die gängigsten Varianten von elektrischen Modellen für die Füße stellen wir Ihnen hier kurz vor.

 

Shiatsu Fußmassagegerät

 Ein Modell, das die japanische Massagetechnik anwendet, arbeitet mit rotierenden Massagekugeln, die die Fußsohle massieren. Das stimuliert die Füße und aktiviert Reflexzonenpunkte. Die Intensität kann meist genau eingestellt werden, es gibt verschiedene Programme und häufig kommt das Infrarotlicht ergänzend zum Einsatz, um Wärme zu erzeugen. Das Fußmassagegerät mit Shiatsu Massage kann jedoch mitunter recht preisintensiv sein und wird nicht von jedem als angenehm empfunden, wie sich im Fußmassagerät Test gezeigt hat.

 

Fußbad mit elektrischer Massagefunkion

Hierbei handelt es sich um ein Fußmassagegerät, das als Fußbad und Massage kombiniert. Durch die Massagefunktion in warmem Sprudelwasser wird die Durchblutung gefördert, die Füße werden entspannt, so dass man auch kalten Füßen sehr gut entgegenwirken kann. Manche Modelle arbeiten lediglich mit Luftblasen, während andere Varianten mit verschiedenen Massagearten arbeiten. Die Anwendung ist durch das Befüllen mit Wasser jedoch etwas aufwändiger als bei einem Fußmassagegerät, das ohne Wasser arbeitet.

 

Magnet-Fußmassage

Fußmassagegeräte, die mit einem Magnetfeld arbeiten, gibt es ebenfalls. Dies ist jedoch keine direkte Massage im eigentlichen Sinne, sondern soll lediglich den Zellstoffwechsel anregen und die Blutzirkulation stimulieren.

 

Infrarot-Massagegerät

Viele Massagegeräte arbeiten zusätzlich mit Infrarotlicht, um die Füße zusätzlich zu erwärmen. Allerdings bietet Infrarotlicht selbst keine Massagewirkung, es handelt sich hierbei also um ein Massagegerät, das mit Wärme für einen zusätzliche positive Wirkung zur Lockerung der Muskulatur beiträgt.

 

Welche Wirkung hat eine Fußmassage und für wen ist diese geeignet?

Eine gute Fußmassage entfaltet eine positive Wirkung bei vielen Menschen. Sie dient der Erholung von schmerzenden Füßen, kann Stress abbauen und sogar andere Beschwerden wie Müdigkeit reduzieren. Viele empfinden zudem eine Reflexzonenmassage als sehr angenehm, da sie sich zusätzlich positiv auf innere Organe auswirkt.

Darüber hinaus kann eine Fußmassage auch den Zellstoffwechsel anregen und zur Entspannung der Haut und des Körpergewebes beitragen. Ein Fußmassagegerät kann sich also in vielerlei Hinsicht positiv auf Sie, die Füße und den gesamten Körper auswirken. Insbesondere gehören folgende Wirkungen zu den Hauptfunktionen eines Fußmassagegeräts:

  • * Lindert Schmerzen / entfaltet eine wohltuende Wirkung
  • * Entspannt / lockert die Muskulatur
  • * Sorgt für mentale Entspannung
  • * Verbessert die Durchblutung in den Füßen
  • * Wirkt blutdrucksenkend / reduziert den Puls
  • * Wirkt sich stresslindernd aus
  • * Löst Gewebeverklebungen / kann die Wundheilung verbessern
  • * Kann sich positiv auf die Funktion der inneren Organe auswirken
  • * Regt den Zellstoffwechsel an / entspannt Haut & Gewebe

 

Vor- und Nachteile eines Fußmassagegeräts

Zunächst zu den Nachteilen:

Ein Fußmassagegerät ist im Vergleich zu einem manuellen Massagegerät deutlich teurer, gehört aber unterm Strich zu den günstigeren automatischen Massagegeräten für den Körper. Zudem ist es sperriger als Hand-Massagegeräte und kann nur zuhause genutzt werden. Mit auf Reisen lässt es sich nicht nehmen. Manche Modelle müssen erst mit Wasser befüllt, aufgewärmt oder aufgestellt werden, bevor man sie nutzen kann. Darüber hinaus müssen Sie beachten, dass Sie im Falle von Erkrankungen oder bestimmten Beschwerden kein Fußmassagegerät benutzen können.

Ist das Fußmassagegerät aber erst einmal im Betrieb, bietet es viele Vorteile, entspannt die Füße, wirkt beruhigend und wohltuend und kann verschiedene Beschwerden lindern, wirkt sich also nicht nur für die Füße positiv aus, sondern für den gesamten Körper und die Seele.

Im Vergleich zu einer echten Handmassage sind die Massagetechniken bei einem Fußmassagegerät zwar stets begrenzt, unser Fußmassagegerät Test hat aber gezeigt, dass es heute bereits viele Modelle am Markt gibt, die viele verschiedene Massagetechniken auf Knopfdruck ermöglichen.

Worauf sollte man beim Kauf achten?

Bevor Sie ein Fußmassagegerät kaufen, sollten Sie sich mit den wichtigsten Kriterien befassen, wie sich verschiedene Modelle unterscheiden. Die wichtigsten Kriterien, auf die Sie achten sollten, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

 

Massagezone

Sie können – wie bereits im Fußmassagegerät Test erwähnt – zwischen verschiedenen Arten von Fußmassagegeräten wählen, die mit unterschiedlichen Massagetechniken arbeiten. Entsprechend werden auch unterschiedliche Bereiche bzw. Zonen des Fußes massiert. Vor dem Kauf sollten Sie genau prüfen, welche Zonen massiert werden und sicherstellen, dass eine Massage an dieser Stelle für Sie angenehm ist.

 

Massagetechniken

Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie die verschiedenen Massagetechniken kennen und sich überlegen, welche Massage Sie für die Füße bevorzugen. Mögen Sie eher eine Trockenmassage oder bevorzugen Sie es, gleichzeitig ein Fußbad zu genießen? Manche mögen mehr Druck bei der Massage als andere. Insbesondere, wenn Sie eine druckvolle Massage mögen, kann ein Shiatsu Fußmassagegerät oder ein Kombi-Fußmassagegerät für Sie interessant sein, das mit Rollen, Walzen oder Druckmassage arbeitet.

 

Garantie

Manche Hersteller bieten eine über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehende Gewährleistung oder Garantie auf die Funktionalität. Dies kann insbesondere bei einem etwas teureren Modell für zusätzliche Sicherheit sorgen, dass das Gerät nicht innerhalb kurzer Zeit einen Defekt erleitdet.

 

Intensität

 Achten Sie darauf, dass Sie die Intensität beim Fußmassagegerät einstellen und an Ihren Bedarf anpassen können. Manche Shiatsu Massagegeräte arbeiten mit großem Druck und lassen sich nicht anpassen. Dies kann für empfindliche Personen unangenehm sein.

 

Zusatzfunktionen

Insbesondere Allround-Fußmassagegeräte bieten häufig sehr viele verschiedene Funktionen und Massageeinstellungen. Hierzu kann beispielsweise eine Wärmefunktion durch Infrarotlicht, eine Druckmassage über Luftkissen oder verschiedene automatische Massageprogramme sowie Timer sein.

 

Benutzerfreundlichkeit

Eine Fußmassage soll entspannend sein. Eine einfache Bedienung des Fußmassagegeräts spielt dabei ebenfalls eine Rolle. Zu viele Knöpfe bzw. eine umständliche Bedienung am Gerät direkt können die Bedienung erschweren, wohingegen eine Fernbedienung und gute Automatikprogramme die Handhabung deutlich vereinfachen können.

 

Fußmassagegerät kaufen: Online vs. Fachhandel

Fußmassagegeräte bekommt man sowohl online, als auch in verschiedenen Geschäften und Fachmärkten. Insbesondere Elektrofachmärkte wie Saturn oder Mediamarkt bieten Fußmassagegeräte im Einzelhandel an. Man findet sie mitunter aber auch in der Apotheke oder in Drogeriemärkten wie dm oder Rossmann. Online haben Sie bei ebay und Amazon die beste Auswahl an verschiedenen Fußmassagegeräten und haben insbesondere bei Amazon den großen Vorteil, dass Sie genau sehen können, wie andere Käufer das Gerät bewerten. Außerdem hat sich im Fußmassagegerät Test gezeigt, dass die Preislage im Schnitt bei Onlinehändlern wie Amazon etwas besser ist als im stationären Einzelhandel.

Gerade aber wenn Sie online kaufen, sollten Sie sich vor dem Kauf etwas intensiver mit den verschiedenen Geräten befassen, denn eine persönliche Fachberatung, wie man sie im stationären Handel bekommen kann, gibt es online nicht.

 

Welche Alternativen zu Fußmassagegeräten gibt es?

Statt ein Fußmassagegerät zu kaufen, können Sie natürlich auch eine persönliche, direkte Massage von einem professionellen Masseur bzw. einer professionellen Masseuse durchführen lassen. Dies ist allerdings insbesondere auf Dauer deutlich teurer als ein Fußmassagegerät. Allerdings haben Sie bei einer direkten Massage auch den großen Vorteil, dass Sie zwischen vielen weiteren Massagearten wählen können, die gegebenenfalls auch den gesamten Körper abdecken. Hierzu gehören beispielsweise Akkupressur, Thai-Massage oder bestimmte Bindegewebemassagen oder Warmsteinmassagen.

Daneben können Sie auch manuelle Massagewerkzeuge aus Holz oder Kunststoff verwenden, die ebenfalls – richtig angewandt – für einen sehr positiven Effekt sorgen können. Die Anwendung will jedoch geübt sein und meist benötigt man auch hier eine helfende Hand, denn eine Selbstmassage ist meist nicht so angenehm, wie von einer fremden Hand oder durch ein Massagegerät massiert zu werden.

 

DIY: Fußmassage selber machen?

 

Natürlich können Sie eine Fußmassage auch selbst durchführen, ohne ein Gerät dafür zu verwenden. Allerdings können Sie eine Fußmassage nicht gut bei sich selbst durchführen und es erfordert zudem Übung, bis man die richtigen Griffe und die optimale Massagemethode gefunden hat. Selbst eine Fußmassage über wenige Minuten bedeutet für den Masseur – insbesondere, wenn er oder sie ungeübt ist – eine gewisse Anstrengung in den Fingern. Ein Fußmassagegerät mit Elektromotor muss nicht mit Muskelkraft betrieben werden und wird im Vergleich zu einer Eigenmassage an den Füßen wird sie in der Regel als deutlich entspannender empfunden.

 

 

FAQ

 

Wie reinige ich ein Fußmassagegerät?

Ein Fußmassagegerät mit Wasserbad muss nach jeder Anwendung gereinigt werden. Andere Fußmassagegeräte, die mit Kunststoffen oder Stoff bespannt sind, müssen nicht nach jeder Anwendung gereinigt werden, sollten aber dennoch regelmäßig gesäubert werden. Ideal ist es, wenn der Stoff abnehmbar und waschbar ist. Ein Massagegerät, auf dem Sie die Füße nur auflegen, kann einfach mit einem feuchten Tuch abgewaschen werden.

 

Was ist eine Shiatsu Massage?

Shiatsu ist eine in Japan entwickelte Massagetherapie, die eigentlich manuell durchgeführt wird. Dank moderner Technik gibt es heute Geräte, die Shiatsu Massage auf einem hervorragenden und hohen Niveau automatisch durchführen können. Die Shiatsu Massage regt die Durchblutung von Muskeln, Haut und Bindegewebe an und sie stimuliert darüber hinaus das autonome Nervensystem, was sich ausgleichend auf Körper und Geist auswirkt.

 

Eignen sich die Geräte auch für empfindliche Füße?

Wenn Sie an den Füßen sehr empfindlich sind, sollten Sie bei der Ausstattung des Gerätes darauf achten, dass die Intensität einstellbar ist. Grundsätzlich hat unser Fußmassagerät Test gezeigt, dass die meisten Geräte auch für empfindliche Füße geeignet sind, solange sie nicht unter chronischen Krankheiten oder Wunden an den Füßen leiden. Wenn Sie unsicher sind, ob ein bestimmtes Fußmassagegerät für Sie angenehm oder geeignet ist, können Sie auch mit Ihrem Arzt Rücksprache halten.

Fußmassagegeräte im Vergleich 2020: Unser Fazit!

Unser Fußmassagegerät Test hat gezeigt, dass es heute viele Modelle am Markt gibt, die technisch sehr weit entwickelt sind und gute bis sehr gute Massageergebnisse liefern. Die positive Wirkung auf die Füße und teilweise den gesamten Körper ist bei vielen Geräten durchaus mit einer manuellen Massage vergleichbar. Sie können einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, den stressigen Alltag zu vergessen, die Füße zu entlasten und zu entspannen.

Die Handhabung ist sehr einfach, denn die Füße werden einfach darauf oder darin platziert und auf Knopfdruck beginnt das Fußmassagegerät mit der Massage. Achten Sie darauf, dass Sie sich für die richtige Massageart entscheiden, die bei Ihnen für Entspannung sorgt. Außerdem sollten Sie auf eine einfache Bedienung, einen fairen Preis und gute Funktionen Wert legen. Dann steht einer schmerzlindernden, durchblutungsanregenden und angenehmen Fußmassage, die Sie jederzeit zuhause genießen können, nichts mehr im Wege.

 

 

Letztes Update: 28.11.20

 

In unserem Schlafmaske Test haben wir uns eine Vielzahl von verschiedenen Schlafmasken genauer angeschaut, um Ihnen die besten Varianten für gesunden Schlaf präsentieren zu können. Darüber hinaus finden Sie in unserem Schlafmaske Test auch eine Vielzahl von Hintergrundinformationen zu Schlafmasken im Allgemeinen, damit Sie schnell die beste Schlafmaske für Ihre Zwecke ausfindig machen und das Angebot besser eingrenzen können.

 

Was ist die beste Schlafmaske? – Unsere Empfehlungen

 

Egal, wie teuer oder günstig die Schlafmaske ist oder wie gut eine bestimmte Schlafmaske Test- und Vergleichskriterien erfüllt – letztendlich muss sie nur einen einzigen Zweck erfüllen: Sie soll komplette Dunkelheit um den Träger simulieren, damit durch die Augenlider kein Umgebungslicht ins Auge dringt. Dies sorgt für einen besseren Schlaf. Idealerweise ist die Schlafmaske natürlich bequem, hautfreundlich und schützt die Augen auch vor anderen Einflüssen. Welche Schlafmaske für Sie die beste ist, hängt letztendlich aber nicht von Testergebnissen, sondern von Ihren persönlichen Anforderungen und Erwartungen ab. So gibt es Schlafmasken, die zusätzlich mit einem Kühlkissen ausgestattet sind, um gegen Migräne zu helfen oder Varianten, die zusätzlich auch Geräusche dämmen oder bei Schlafapnoe besonders empfehlenswert sind.

Welche Schlafmasken im Test in den wichtigsten Kriterien am besten abgeschnitten haben und Ihnen zu einem tieferen und besseren Schlaf verhelfen, können Sie der folgenden Zusammenfassung entnehmen.

 

Beste Schlafmaske mit gewölbter Form

Eine gewölbte Schlafmaske ist besonders angenehm zu tragen, denn es entsteht kein Druck auf den Augen. Dadurch finden besonders empfindliche Menschen, dass dies die angenehmste Form für eine Schlafmaske ist. Die meisten Modelle lassen sich sehr einfach anlegen, allerdings gibt es Unterschiede in der Verarbeitungsqualität. Durch die etwas starre Form kann es bei einigen Schlafmasken vorkommen, dass seitlich noch Licht hindurchkommt. Hierauf sollten Sie bei der Wahl der Maske unbedingt achten. Folgendes Modell ist besonders empfehlenswert, sorgt für völlige Dunkelheit und konnte sich dadurch als Testsieger durchsetzen.

 

 

Kelana Schlafmaske 100% Polyester

 

Die Schlafmaske in Schalenform von Kelana überzeugt durch einen komfortablen Sitz, sie macht auch Blinzeln unter der Maske möglich und sie ist aus pflegeleichtem Polyester gefertigt, wobei sie innen aus 100% Polyurethan besteht, was sich auf der Haut angenehm anfühlt. Das Material ist ordentlich verarbeitet und es ist noch ausreichend flexibel, um sich der Gesichtsform gut anpassen zu können.

Auch die Reinigung ist unkompliziert, denn es reicht, sie mit lauwarmem Wasser abzuwaschen. Druckstellen nach dem Aufwachen verursacht das Modell nicht, obwohl die gewölbte Form etwas steifer ist. Da sie sich einfach per Klettverschluss verschließen lässt, ist das An- und Ablegen ebenfalls kein Problem. Unterm Strich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis hervorragend.

 

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Beste Schlafmaske mit Kühlkissen

Insbesondere für Menschen, die von Allergien geplagt sind und deshalb häufig nicht schlafen können, ist eine Schlafmaske mit einem Kühlkissen sehr angenehm. Dabei beschränkt sich der Nutzen natürlich nicht nur auf Allergiker. Auch an heißen Sommertagen ist es sehr angenehm, eine kühle Maske zu tragen und besonders auch Kopfschmerzen lassen sich sehr gut mit einer kühlenden Maske lindern. Das folgende Modell konnte beim direkten Vergleich am besten abschneiden:

 

 

Daydream B1002K 65% Polyester 25% Baumwolle 10% Viskose

 

Die Schlafmaske von Daydream besteht zu 25% aus Baumwolle, zu 65% aus Polyester und zu 10% aus Viskose. Ein kleines Kühlkissen, das im Gefrier- oder Kühlschrank heruntergekühlt werden kann, ist bereits im Lieferumfang enthalten und kann in eine kleine Tasche in der Maske eingeschoben werden. Natürlich kann die Schlafmaske auch ohne Kühlkissen als klassische Schlafmaske verwendet werden.

Die Reinigung ist besonders einfach, denn sie kann bei 30°C in der Waschmaschine gewaschen werden. Sie sitzt insgesamt sehr gut und lässt sich durch den Gummi einfach anziehen. Ein Klettverschluss ist nicht nötig, da das Gummiband verstellbar ist. Das Material ist insgesamt ordentlich verarbeitet, sie verrutscht nicht, lässt kein Licht durch, da sie sich gut anpasst und das Preis-Leistungs-Verhältnis ist hervorragend.

 

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Beste klassische Schlafmaske

Eine klassische Schlafmaske ist günstig, kommt ohne viel Schnickschnack aus und lässt sich komfortabel auch auf Reisen mitnehmen. Achten Sie auf eine hochwertige Verarbeitung und eine gute Passgenauigkeit bzw. Anpassungsfähigkeit, damit sie sich angenehm anschmiegt und kein Umgebungslicht zu den Augen durchlässt. Wenn Sie ein gutes klassisches Modell zum günstigen Preis suchen, können wir die folgende Schlafmaske uneingeschränkt empfehlen.

 

 

Gritin 23290 100% Baumwolle

 

Die klassische Schlafmaske von Gritin besteht zu 100% aus hautfreundlicher Baumwollfüllung, die mit Seide ummantelt ist. Sie ist atmungsaktiv, preiswert und wird inklusive Ohrstöpseln geliefert, so dass auch ein Gehörschutz vorhanden ist, was insbesondere auf Reisen in der Bahn oder im Flugzeug sehr vorteilhaft sein kann.

Der weiche und verstellbare Gummiriemen sorgt für einen guten Sitz und da die Schlafmaske groß ist, dringt auch seitlich kein Licht ein. Das Material ist insgesamt sauber verarbeitet und auch die Kanten sind ordentlich vernäht. Bei 30°C im Schongang kann die Maske sogar in der Waschmaschine gereinigt werden. Unterm Strich ist das Preis-Leistungs-Verhältnis daher sehr gut, denn Nachteile hat das Modell im Prinzip keine, so dass man nicht viel falsch machen kann.

 

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Beste Schlafmaske bei Schlafapnoe

Bei Schlafapnoe müssen Sie eine spezielle Atemmaske tragen, denn es handelt sich dabei um Atemaussetzer im Schlaf, denen entgegengewirkt werden muss. Klassische Schlafmasken, die lediglich eine verdunkelnde oder auch eine kühlende Wirkung haben, können hier nicht entgegenwirken, denn nur eine medizinische Schlafmaske, die den Körper zusätzlich mit Sauerstoff versorgt, verspricht hier Linderung. In unserem Test haben wir uns jedoch lediglich mit klassischen Schlafmasken und nicht mit medizinischen Schlafmasken gegen Schlafapnoe befasst. Um ein empfehlenswertes Modell zu finden, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Hausarzt halten und sich gegebenenfalls einer Untersuchung im Schlaflabor unterziehen.

 

 

Unser Kaufratgeber: Folgende Aspekte sollten Sie wissen!

 

Im Folgenden haben wir alle wichtigen Aspekte nochmals für Sie zusammengefasst, auf die Sie beim Kauf einer Schlafmaske besonders achten sollten. Außerdem geben wir Ihnen zusätzliche Details mit auf den Weg, die es beim Thema Schlafmasken zu beachten gibt.

Am Ende muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, welche Schlafmaske als bestes Modell in Frage kommt. Jedoch existieren auch einige Nachteile, die man vermeiden kann, wenn man die wichtigsten Dinge beim Kauf beachtet.

Was ist eine Schlafmaske und wie funktioniert sie?

Nicht nur, wer nachts arbeitet und tagsüber schlafen muss, profitiert von einer Schlafmaske. Es gibt viele, die es schlichtweg stört, wenn Licht ans Auge kommt. Dies kann auch im Flugzeug, in der Bahn oder einfach bei heller Straßenbeleuchtung vor dem Fenster wahre Wunder wirken. Es finden sich eine ganze Reihe verschiedener Modelle am Markt, die grundsätzlich aber alle nach dem gleichen Prinzip arbeiten, denn sie schützen vor Lichtquellen und sorgen auch dann für komplette Dunkelheit, wenn noch Licht im Raum vorhanden ist. Dadurch kann man besser schlafen.

Die meisten Schlafmasken liegen eng am Auge an, so dass man nicht blinzeln kann. Wen das jedoch stört, der kann auch zu einer Schlafmaske mit gewölbter Form greifen. Darüber hinaus gibt es weitere Varianten mit unterschiedlichen Zusatzfunktionen wie beispielsweise integrierbaren Kühlakkus bzw. Wärmekissen oder Schlafmasken, die gleichzeitig bis über die Ohren gehen und so Geräusche dämpfen.

Darüber hinaus sorgt auch eine Schlafbrille für eine Abdunklung, meist geht es bei einer Schlafbrille aber eher darum, die Augen noch besser vor Licht und auch der umliegenden Luft zu schützen. Dies ist insbesondere für Allergiker interessant, denn sie können sich mit einer Schlafbrille beispielsweise vor Pollen oder Hausstaubmilben schützen. Im Vergleich zu klassischen Schlafmasken ist eine Schlafbrille in der Regel aber deutlich teurer und auch nicht so komfortabel, da sie starr ist.

 

Für wen ist eine Schlafmaske geeignet?

Eine Schlafmaske ist für jeden geeignet, der sich durch Licht beim Schlafen gestört fühlt. Es ist die einfachste Möglichkeit, vollständige Dunkelheit zu erzeugen, ohne dabei nachträglich einen Rollladen verbauen oder Licht anderweitig aussperren zu müssen. Auch auf Reisen sind Schlafmasken ein gutes Utensil, um den Schlaf zu verbessern und erholter anzukommen.

Nicht jeder fühlt sich durch Licht gestört. Der Grund, warum dieses Phänomen jedoch viele Menschen kennen, liegt darin, dass die Produktion des Hormons Melatonin gestört wird. Dies ist für einen gesunden Schlaf aber sehr wichtig. Daher fällt es vielen Menschen auch schwer einzuschlafen, wenn Sie kurz vor dem Zubettgehen Smartphone, Tablet oder weitere elektronische Geräte mit Display nutzen.

Eine Schlafbrille ist nicht für jeden empfehlenswert, denn hier steckt eher ein medizinischer Nutzen dahinter. Wer die Vorteile einer Schlafmaske und dem Schutz vor Allergenen und Staub nutzen möchte, bzw. starke Beschwerden in der Pollenzeit hat, der sollte eine Schlafbrille aber auf jeden Fall ausprobieren.

 

Welche verschiedenen Arten von Schlafmasken gibt es?

Man kann Schlafmasken neben den bereits ausgeführten Varianten (Schlafbrille, Schlafmaske mit gewölbter Form oder mit integriertem Geräuschschutz sowie Schlafmasken mit Kühlfunktion oder auch Schlafmasken mit Wärmekissen) auch nach dem Material unterscheiden. So gibt es Schlafmasken aus Seide und Baumwolle ebenso wie Schlafmasken aus Polyester, anderen Stoffen oder sogar Leder. Die gängigsten Materialien sind aber Baumwolle, Satin, Polyester oder Seide.

Auch im Verschluss unterscheiden sich Schlafmasken. Während die meisten Modelle von einem Gummiband gehalten werden, findet man auch Varianten, die sich mit einem Klettverschluss verschließen lassen. Wichtig ist in jedem Fall, darauf zu achten, dass die Länge des Verschlusses genau einstellbar ist.

 

Was sind die Vor- und Nachteile einer Schlafmaske?

Schlafmasken haben viele Vorteile, insbesondere für alle, die Schwierigkeiten haben, mit Licht einzuschlafen. Je nach Modell kann es aber auch Nachteile geben, die man nicht außer Acht lassen sollte.

Vorteile: Nachteile:
  • Schlafmasken sorgen für einen tieferen Schlaf;
  • Sie sind sehr leicht zu transportieren und ideal auf Reisen;
  • Es gibt Modelle, die zusätzlich kühlen, wärmen oder Geräusche dämpfen;
  • Sie lassen sich sehr einfach handhaben;
  • Klassische Schlafmasken sind bereits für wenige Euro zu bekommen.
  • Manche Masken verursachen leicht Druck im Schlaf und hinterlassen Spuren;
  • Der Druck auf den Augen wird nicht von jedem als angenehm empfunden;
  • Modelle mit Zusatzfunktion sind gegebenenfalls nicht für unterwegs geeignet;
  • Natürliches Aufwachen durch das Sonnenlicht wird unterbunden.

 

Auf welche Eigenschaften sollten Sie bei einer Schlafmaske achten?

Durch die Vielzahl an Modellen, die es am Markt gibt, sollte man beim Kauf einige Dinge beachten, bevor man sich entscheidet.

Nicht jedes Modell ist für jeden Einsatzbereich ideal. Besonders bei Masken mit Zusatzfunktion lohnt ein genauerer Blick, wenn Sie die beste Schlafmaske ausfindig machen wollen. Worauf Sie besonders achten sollten, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

Maskentyp

Wie gut die Maske beim Schlafen oder bei der Linderung von Schmerzen oder anderen Beschwerden hilft, hängt in erster Linie vom Maskentyp ab. Daher unterscheidet man zwischen verschiedenen Arten von Schlafmasken nach Form, Funktion und Einsatzbereich.

o Schlafbrille: Auch eine Brille für gesunden Schlaf ist im Prinzip eine Schlafmaske, die jedoch aus festem Material besteht. Schlafbrillen können gegebenenfalls die Augen im Schlaf komplett vor Luft und damit auch Pollen oder Hausstaub schützen. Daher sind Schlafbrillen insbesondere für Allergiker interessant.

o Schalenförmige Masken: Diese etwas festeren Modelle bestehen aus einem ähnlichen Material wie klassische Masken, sind aber etwas starrer und bieten dadurch den Augen mehr Platz. So können Sie blinzeln und die Maske drückt beim Schlafen durch die gewölbte Form nicht direkt auf die Augen.

o Klassische Schlafmaske: Das klassische Modell ist leicht, angenehm auf der Haut und lässt sich auch hervorragend unterwegs nutzen. Im Vergleich zur Schlafbrille ist sie deutlich weicher und auch deutlich günstiger. Sie werden üblicherweise mit einem Gummiband oder einem Klettverschluss verschlossen und können angepasst werden.

o Großmaske: Wer mit der Schlafmaske den Bereich um die Augen großzügig abdecken möchte, der kann zu einer Großmaske greifen, die sich in ihrer Funktion von der klassischen Maske nicht unterscheidet, aber ein gutes Stück großflächiger ist. Großmasken werden meist mit einem Klettverschluss verschlossen.

o Kühl- und Wärmemasken: Im Gegensatz zu einer Schlafbrille kann man in eine Schlafmaske weitere Funktionen wie beispielsweise ein kühlendes Gel-Pad oder einen Inhalt einfügen, der in der Mikrowelle erwärmt werden kann. Schlafmasken mit Kirsch- oder Traubenkernen sind hier interessant.

 

Form

Bei der Form gibt es im Prinzip nur drei Varianten:

o Schlafbrille: Die Schlafbrille ist mit einer Schwimmbrille vergleichbar, die rund um die Augen ganz abschließt und gleichzeitig verdunkelt. Blinzeln und das Öffnen der Augen ist problemlos möglich, durch die festere Form empfinden sie manche im Schlaf aber als störend.

o Klassische Schlafmaske: Sie liegt direkt auf den Augenlidern auf, die unter der Maske nicht geöffnet werden können.

o Gewölbte Schlafmaske: Solche Masken sind etwas starrer und damit ein Mittelweg zwischen Schlafbrille und Maske. Sie berühren die Augenlider nicht oder nur ganz wenig, so dass man noch problemlos blinzeln oder die Augen darunter öffnen kann.

 

Material

Was das Material betrifft, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die gleichermaßen gut für eine Maske geeignet sind. Überwiegend kommen Materialien wie Nylon, Baumwolle, Polyester, Velours sowie Viskose und Seide zum Einsatz. Wichtig ist, dass das Material atmungsaktiv ist, sich auf der Haut gut anfühlt und keine Druckstellen um die Augen hinterlässt. Eine Schlafbrille besteht hingegen häufig auch aus Kunststoff, was für viele sicherlich nicht so angenehm ist. Auch bei Polyester sollte man vorsichtig sein, denn das Material lässt zwar kein Licht durch, kann aber Allergien und gegebenenfalls auch Schwitzen begünstigen. Bei Satin und Seide sollten Sie beachten, dass die Masken im Schlaf leichter verrutschen können. Als Obermaterial ist Seide ideal, allerdings ist der Stoff auch besonders teuer im Vergleich zu einfacheren Stoffen.

 

Fixierung

Die meisten Schlafmasken werden mit einem verstellbaren Gummiband fixiert. Häufig findet man auch Modelle mit einem Klettverschluss, der ebenfalls ein leichtes Anpassen an die Kopfgröße ermöglicht. Bei einer Schlafbrille kann gegebenenfalls auch eine Schnalle oder eine andere Art der Fixierung angebracht sein.

 

Reinigung

Die Schlafmaske sollte leicht zu reinigen sein. Die meisten Modelle überstehen auch einen schonenden Waschgang bei 30°C in der Maschine, jedoch sollte man den Trockner stets vermeiden, denn er kann die Füllung, den Stoff selbst oder auch Klettverschluss und Gummiband auf Dauer beschädigen. Wichtig ist auf jeden Fall, die Schlafmaske regelmäßig zu reinigen, um Infektionen am Auge vorzubeugen, die durch verunreinigte Masken verursacht werden könnten.

 

Farbe und Muster

Zu guter Letzt spielen beim Kauf neben der Art, Form und Ausstattung natürlich auch die Farbe bzw. das Design eine Rolle – wenn auch für viele eine untergeordnete, denn am Ende geht es um Dunkelheit. Entsprechend sind mit Abstand die meisten Schlafmasken unifarben, besonders häufig Schwarz oder Grau. Ob Sie dabei ein Muster oder einen bestimmten Druck bevorzugen, ist am Ende natürlich reine Geschmackssache.

 

Schlafmaske kaufen: Online vs. Fachhandel

Sowohl online als auch im gut sortierten Supermarkt sowie in einer Drogerie bekommt man eine Schlafmaske. DM, Rossman und einige Supermarktketten führen einzelne Schlafmasken, die Auswahl ist dabei jedoch ganz klein. In der Regel gibt es nur eine oder zwei Masken zur Auswahl. Entsprechend kann man nicht sicher sein, dass es eine gute Maske für den eigenen Bedarf im Einzelhandel gibt. Online ist die Auswahl natürlich deutlich größer und man hat stets die Wahl zwischen verschiedenen Varianten, Arten und Ausführungen. Dabei kommt es aber natürlich darauf an, was genau Sie suchen. Mit etwas Glück finden Sie auch im Einzelhandel oder in der Drogerieabteilung beim Stöbern eine gute Schlafmaske. Wenn Sie spezielle Anforderungen haben oder sich nach Bewertungen, einem Test oder Erfahrungswerten orientieren möchten, empfehlen wir, sich zunächst online umzuschauen.

 

DIY: Schlafmaske selber herstellen

Eine Schlafmaske kann man recht leicht selbst nähen. Wer ein wenig Fingerfertigkeit mitbringt, kann einfach online nach Schnittmustern suchen, die häufig kostenlos zu finden sind. Zur Herstellung reichen dann ein Stück eines passenden Stoffs, etwas Vlies für die Füllung sowie eine Stoffschere und Nähzeug oder eine Nähmaschine aus.

 

FAQs

 

Aus welchem Material bestehen Schlafmasken?

Schlafmasken gibt es aus unterschiedlichen Materialien. Häufig findet man Baumwolle, Seide, Satin oder Polyester. Nicht jeder empfindet jeden Stoff auf der Haut als angenehm. Wenn sich eine Schlafmaske nicht gut anfühlt, sollte man ruhig andere Materialien ausprobieren. Empfehlenswert ist dabei, Kleidungsstücke aus verschiedenen Stoffen in die Hand zu nehmen und ruhig auch auf der Haut auszuprobieren. Dies erleichtert die Entscheidung bei der Suche nach der idealen Maske. 

 

Wie reinige ich eine Schlafmaske?

Die meisten Schlafmasken können einfach bei 30°C mit der Hand oder dem Schonwaschgang in der Waschmaschine gereinigt werden. In den Trockner sollte man eine Schlafmaske nicht stecken, denn dies kann dem Material schaden. Eine Schlafbrille sollten Sie stets mit der Hand waschen und auch Modelle, die aus einem empfindlichen Material bestehen, müssen behutsam gereinigt werden.

 

Gibt es Schlafmasken für Kinder?

Viele klassische Schlafmasken – mit Ausnahme sehr großer Masken – sind auch für Kinder passend. Darüber hinaus gibt es auch spezielle Schlafmasken für kleinere Kinder, die besser anpassbar sind und sich einfach an- und ausziehen lassen. Viele Kinder stört Licht beim Schlaf jedoch nicht, so dass Sie in der Regel auf eine Schlafmaske für Kinder verzichten können.

 

Hilft eine Schlafmaske gegen Schnarchen?

Spezielle Gesichtsmasken können gegen Schnarchen helfen. Sie verbessern die Sauerstoffversorgung und erleichtern das Atmen durch die Nase. Man spricht hier aber eher von Schnarchmasken oder speziellen Atemmasken. Unter einer Schlafmaske wird in der Regel eine reine Augenmaske verstanden, die für Dunkelheit im Bereich der Augen sorgt, auch wenn rundherum der Raum hell erleuchtet ist.

 

Was ist die beste Schlafmaske?

Die eine beste Maske für jeden gibt es nicht. Jeder Mensch hat andere Anforderungen und Erwartungen und auch die Einsatzbereiche können sich unterscheiden. Sie sollten sich daher vorab einen Überblick über die verschiedenen Arten, Materialien und Einsatzbereiche verschaffen, bevor Sie eine Kaufentscheidung treffen.

 

Sind Schlafmasken gut?

Viele Menschen erreichen mit Schlafmasken einen tieferen und gesünderen Schlaf. Dies trifft aber nicht auf jeden zu und nicht jeder empfindet eine Schlafmaske auf den Augen als angenehm. Kühlende oder wärmende Varianten können für einen zusätzlichen Nutzen sorgen und auch auf Reisen leisten sie mitunter gute Dienste. Ob Sie der Typ für eine Schlafmaske sind, müssen Sie selbst herausfinden, denn vielen Menschen macht Licht im Schlaf nichts aus. In diesem Fall werden Sie von einer Schlafmaske nur wenig profitieren.

 

Wie funktioniert die Schlafmaske?

Man zieht sie über die Augen und ein Gummi oder Klettverschluss hält sie so stramm, dass die Augen vor Lichteinfall geschützt sind. Dadurch kann man bei völliger Dunkelheit schlafen, auch wenn die Umgebung hell ist. Bevor Sie sich für ein Produkt entscheiden, sollten Sie aber prüfen, ob Sie eher zu einer klassischen Variante, einer gewölbten Schlafmaske oder einer Maske mit weiteren Funktionen wie Kühlen oder Wärmen tendieren.

 

 

Schlafmasken im Vergleich 2020: Unser Fazit!

Man bekommt sowohl online als auch in Drogeriemärkten oder gut sortierten Supermärkten empfehlenswerte Schlafmasken; dm, Rossmann und Co. haben jedoch stets nur eine eingeschränkte Auswahl und mitunter nur eine einzige klassische Schlafmaske im Angebot.

Wenn Sie eine spezielle Schlafmaske suchen oder Sie lieber auf Nummer sicher gehen wollen, dass die Schlafmaske auch wirklich hält, was sie verspricht, ist es empfehlenswert, online zu suchen, denn hier ist die Auswahl deutlich größer.

Nicht jede gute Schlafmaske muss jedoch für Sie die Richtige sein. Stoffe werden auf der Haut unterschiedlich angenehm empfunden und manche bevorzugen eine Schlafmaske, die die Augenlider nicht berührt oder die zusätzlich kühlend oder wärmend wirkt. Damit Sie Ihre Augen vor der Dunkelheit optimal schützen und Ihren Schlaf verbessern können, muss die Schlafmaske gut sitzen, einen angenehmen Tragekomfort bieten und natürlich vor Lichteinfall schützen. Der Großteil der Varianten, die wir im Test untersucht haben, erfüllte diese grundsätzlichen Kriterien.

Dennoch gibt es durchaus große Unterschiede zwischen den verschiedenen Schlafmasken am Markt. Es hat sich zudem gezeigt, dass der Preis kein ausschlaggebendes Kriterium ist, denn viele Hersteller bieten gut verarbeitete, lichtundurchlässige und komfortable Schlafmasken zum kleinen Preis an. Wenn man das Angebot bei Amazon oder anderen Online-Portalen durchstöbert, stellt man schnell fest, dass die Meinungen mitunter deutlich auseinandergehen, denn jeder hat ein anderes Empfinden und andere Erwartungen an eine gute Schlafmaske. Ein wenig Recherche und das Lesen von Tests und Kundenbewertungen sind daher stets empfehlenswert.

 

 

Letztes Update: 28.11.20

 

Dermaroller im Test – die besten Modelle 2020 im Vergleich

 

Nicht nur Cremes, Seren und andere Hautpflegeprodukte sind zum Erhalt von gesunder und jugendlicher Haut wichtig, sondern auch eine gelegentliche Tiefenbehandlung durch z.B. „Micro-Needling“. Mit einem Dermaroller können Sie Ihre übliche Pflege noch tiefer einarbeiten und dabei Mikrozirkulation, Zellerneuerung und Produktion von Kollagen und Elastin anregen. Auf dem Markt gibt es verschiedene Modelle für die Anwendung zu Hause, die sich aber teilweise auch für den professionellen Bereich eignen. Wir haben die Top 5 der Kategorie „Beste Dermaroller 2020“ für Sie zusammengestellt, damit Sie letztendlich das richtige Gerät für sich kaufen können und es nicht bereuen.

 

1. MedX5 0,5mm Dermaroller Medizinprodukt Klasse

 

Als bester Dermaroller und damit als Testsieger konnte sich das Modell von MedX5 durchsetzen. Es handelt sich um einen klassischen Dermaroller, der als minimal invasive Behandlung zu einem verbesserten Hautbild beiträgt. Besonders bei kleinen Narben, die durch Akne oder andere Umstände verursacht worden sind, kann eine gezielte Verbesserung erreicht werden. Auch am Körper, z.B. bei Schwangerschaftstreifen, kann der Roller eingesetzt werden. Durch eine verbesserte Blutversorgung verlieren die Hautareale ihre blasse Farbe und die Haut wird generell straffer und glatter in der Optik und Haptik. 

Die Nadeln können in einer Länge von 0,25 – 1,5 mm bestellt werden, um eine mehr oder weniger tiefe Behandlung zu erreichen. Was die Anwendung betrifft, so sollten Sie den Dermaroller ein- bis zweimal in der Woche anwenden; allerdings hängt auch das von der jeweiligen Intensität ab. So können kurze Nadeln alle drei bis vier Tage und längere nur alle paar Wochen auf der gleichen Hautstelle verwendet werden – und letztere sollten auch nur vom Profi angewandt werden! Auch Hautunreinheiten können gebändigt werden, da die Poren offen gehalten werden und nicht durch Talg verstopfen können. An dieser Stelle sei auf die obligatorische Hygiene hingewiesen, ohne die eine effiziente Anwendung selbstverständlich nicht möglich ist.

Durch die insgesamt 540 mikroskopisch kleinen Nadeln wird in der Haut eine Entzündungsreaktion ausgelöst, die die Haut zur Autoregeneration anregt und so das Hautbild verbessern kann. Mangelnde Hygiene ist daher kontraproduktiv und das Gerät darf nur von derselben Person angewendet werden. Was die Qualität betrifft, so können Sie sich sicher fühlen; es handelt sich hier um ein Medizinprodukt der Klasse I, das über eine CE-Kennzeichnung verfügt. Bitte beachten Sie, dass Sie auf Hautveränderungen nicht arbeiten dürfen – das gilt z.B. für erhöhte Muttermale, Ekzeme, Akne oder sonstige entzündliche Prozesse.

 

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2. DRS Dermaroller mit 540 Nadeln

 

Der Dermaroller von DRS ist ein erstklassiges medizinisches Produkt, das mit CE-Kennzeichnung kommt und in den Nadellängen von 0,2 – 3 mm erhältlich ist und im Test sehr gut abgeschnitten hat. Während die Qualität der Nadeln also einwandfrei ist, ist der Rest des Geräts aus mehr oder weniger robustem Kunststoff gehalten, was den Preis allerdings effizient drückt.

Der Hersteller empfiehlt sein Gerät nicht nur für Narbentherapie, sondern auch für die Korrektur von Falten, die Behandlung von Dehnungsstreifen oder zur allgemeinen Hautstraffung dank Kollagen-Induktion. Durch die feinen Nadeln werden in der Haut feinste Perforierungen gebildet, die den Selbstheilungsprozess der Haut anregen, ohne die Hautoberfläche dabei sichtbar oder auf lange Sicht zu schädigen. Durch diesen Prozess wird die Kollagenproduktion stimuliert und die Hautregeneration angeregt. Doch auch die Aufnahme von Kosmetik- bzw. Pflegeprodukten wird stark verbessert, so dass Sie z.B. Vitamin C oder Hyaluron-Seren besser einarbeiten können.

Für die Anwendung in den eigenen vier Wänden dürfen Sie nur die Nadellängen von 0,2 – 0,25 mm verwenden. Bereits alle Längen darüber gehören in die medizinische und damit professionelle Anwendung, was aus Sicherheitsgründen zwingend empfohlen wird. Zum tiefen Einarbeiten von pflegenden Wirkstoffen und zur generellen Regeneration der Haut ist dies aber auch Zuhause ausreichend. Und auch die verhältnismäßig kurzen Nadeln müssen selbstverständlich ausreichend gereinigt werden, um Infektionen der Hautoberfläche zu verhindern. Eine leicht verständliche Gebrauchsanweisung auf Deutsch und Englisch ist im Lieferumfang enthalten.

 

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3. TBPHP Derma Roller Elektrische Micronadeln Pen

 

Auch der sogenannte „Dermapen“ gehört in die Kategorie der professionellen Behandlungs-Tools mit minimal invasivem Konzept. Anders als der Dermaroller handelt es sich hier ganz einfach um eine Stiftform, an deren Spitze sich die Micro-Nadeln befinden. Durch die automatische Vibration kann die Behandlung noch intensiviert werden, um die Aufnahmefähigkeit auf ein Maximum zu steigern und dabei möglichst wenig Schmerzen hervorzurufen.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt dabei pro Minute zwischen 4000 – 6000 Auslösungen, wobei jeweils 12 Nadeln eingesetzt werden. Die Drehzahl liegt bei 1000 – 6000 Umdrehungen und je nach Behandlungswunsch werden unterschiedlich lange Nadeln verwendet, so wie es auch beim Roller der Fall ist. Dieses Produkt hat Nadellängen zwischen 0,20 – 2,50 mm. Konkret verspricht der Hersteller eine um 40 Mal erhöhte Absorption von Hautpflegeprodukten und eine Reduzierung von Narben um 50 % bei regelmäßiger Anwendung.

Die Hautelastizität steigt, Poren werden verkleinert und Fältchen und feine Linien geglättet. Auch bei Haarausfall kann das Gerät Abhilfe schaffen. Während die Nadeln aus Titan sind, ist das Gehäuse aus leichtem Metall gefertigt. Insgesamt wirkt der Dermapen sehr hochwertig, hat aber auch seinen Preis. Achtung, die Anleitung liegt nur auf Englisch bei!

 

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4. Walberg Beautyroller Anti-Aging Tool für Gesichtspflege mit Micro-Needling

 

Der Hersteller Walberg liefert einen einwandfreien Dermaroller, der seinen Preis hat und dafür auf ganzer Linie überzeugen kann. Bei regelmäßiger Anwendung verspricht dieser Roller, wie die meisten anderen allerdings auch, ein ebenmäßiges Hautbild, Minderung von Falten und feinen Linien und eine verbesserte Hautstruktur von innen heraus.

Die Kollagenproduktion wird kontinuierlich stimuliert und die Haut bleibt länger jung. Und was die Schmerzgrenze betrifft, so können Sie sich freuen, denn bei diesem Roller sind die Nadeln um bis zu 30 % feiner als bei vergleichbaren Geräten und minimieren die Einstiche bei der Behandlung, was ein relativ sanftes Arbeiten ermöglicht.

Es handelt sich um ein medizinisches Gerät aus deutscher Qualitätskontrolle, das aus hypoallergenem Chirurgenstahl gefertigt ist und einer individuellen Prüfung unterliegt. Dies ist sicher kein günstiger Dermaroller und nicht für jeden mag die Investition machbar oder wünschenswert sein, aber wenn Sie ein Qualitätsprodukt wollen, das auf Langlebigkeit ausgerichtet ist, sind Sie hier an der richtigen Adresse.

 

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5. ABCNatural Dermaroller Kit Medizinprodukt Klasse

 

Wenn Sie nach einem kompletten Dermaroller-Set suchen, dann hat ABC Natural vielleicht das richtige Produkt für Sie. Die 3in1 Dermaroller regt in unterschiedlichen Größen die Haut dazu an, sich selbst zu erneuern. Kollagen, Elastin und die Mikrozirkulation werden effizient stimuliert und sorgen für ein ebenmäßiges Hautbild, das jung und frisch wirkt.

Da die kleine „Walze“ also in drei Ausführungen im Lieferumfang enthalten ist, können Sie sowohl den empfindlichen Bereich unter den Augen als auch größere Areale auf dem Körper behandeln. So empfiehlt sich zur Behandlung von Krähenfüßen die kleinste Rolle mit einer Nadellänge von z.B. 0,5 mm. Für das gesamte Gesicht können Sie bis zu 1 mm wählen. Und für den Körper z.B. 1,5 mm, um erste Erfolge zu erzielen und Cellulite oder Dehnungsstreifen den Kampf an zu sagen.

Der Dermaroller ist CE-gekennzeichnet und mit Titan-Nadeln ausgestattet. Der Rest des Geräts wirkt weniger hochwertig, dafür hat es aber auch einen Preis im mittleren Segment.

 

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Letztes Update: 28.11.20

 

Nasenpflaster gelten bei vielen als der Geheimtipp gegen Schnarchen oder auch als kleines Hilfsmittel, um besser atmen zu können. Was Sie über Nasenpflaster wissen sollten, worauf man beim Kauf der Pflaster achten sollte und wozu sie sonst noch gut sind, haben wir in unserem Nasenpflaster Test für Sie zusammengefasst. Außerdem finden Sie hier unseren Ratgeber zum Thema Schnarchen, denn die Nasenstreifen wirken bei vielen Menschen besonders gut und sind deutlich effektiver als andere Artikel, die der Bekämpfung des Schnarchens dienen.

 

 

1. Was sind Nasenpflaster?

 

Nasenpflaster – auch Nasenstrips genannt – sind Nasenstreifen, die direkt auf die Haut bzw. die Nase aufgeklebt werden. Sie sitzen oberhalb der Nasenflügel und weiten dadurch den oberen Bereich der Nasenlöcher. Dies führt dazu, dass man besser Luft bekommt und freier durch die Nase atmen kann. Die Anwendung ist sehr einfach, sie sind auch inkl. MwSt. recht preisgünstig zu bekommen und es gibt eine Vielzahl unterschiedlicher Artikel, die diverse Hersteller für verschiedene Anwendungsbereiche anbieten.

 

Funktionsweise und Anwendung von Nasenpflastern

Viele kennen Nasenpflaster bzw. Nasenstrips gegen Schnarchen. Die Einsatzbereiche gehen aber weit über die Verwendung als Anti-Schnarch-Pflaster hinaus. In welchen Bereichen die Pflaster und Strips für die Nase am häufigsten eingesetzt werden, haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst.

 

* Nasenpflaster gegen Schnarchen

Man kann mit einem Nasenpflaster Schnarchen beseitigen. Da sie das Atmen durch die Nase erleichtern, kann der Mund geschlossen bleiben. Nasenpflaster gegen Schnarchen helfen also dabei, den Mund beim Schlafen geschlossen zu halten, indem sie die Nase bei Verengungen erweitern.

 

* Nasenpflaster beim Sport

Aus dem gleichen Grund, warum Nasenpflaster gegen Schnarchen helfen, können auch Sportler von ihnen profitieren. Während Trainingseinheiten kann ein Nasenpflaster beim Sport dabei helfen, die Sauerstoffaufnahme zu verbessern. Dadurch kann man besser atmen und das Training effizienter gestalten.

 

* Nasenpflaster für eine bessere Atmung

Neben dem positiven Effekt bei sportlichen Aktivitäten helfen Nasenstrips auch im Alltag, wenn Sie dazu neigen, etwas schwerer zu atmen. Durch die Erweiterung der Atemwege lässt sich einfacher atmen, man nimmt durch die Nase mehr Sauerstoff auf und die Atmung bzw. die Nasenatmung wird allgemein etwas erleichtert. Durch diesen positiven Effekt können Nasenpflaster auch gut bei Erkältungen und Allergien helfen, denn auch hier wirkt sich die erleichterte Nasenatmung sehr positiv aus.

 

* Nasenpflaster gegen Mitesser

Spezielle Nasenpflaster für reine Haut sind ebenfalls am Markt erhältlich. Sie haben allerdings keinen Effekt auf die Atmung und sie sind auch nicht für den Sport oder als Anti-Schnarch-Pflaster geeignet. Hier geht es lediglich darum, die Poren der Nase zu reinigen, die besonders häufig von Mitessern und Unreinheiten betroffen sind. Im Vergleich zu den klassischen Nasenstrips haben sie sonst keinen weiteren Effekt. Man grenzt sie daher von klassischen Nasenpflastern ab und bezeichnet sie meist als Clear-Up Strips.

Unabhängig vom Einsatzbereich unterscheiden sich klassische Nasenpflaster nicht in der Anwendung. Um die Nasenatmung verbessern zu können, werden die Pflaster oberhalb der Nasenflügel auf die Haut bzw. die Nase aufgebracht. Dies ist sehr einfach, da sie selbstklebend sind. Durch das leichte auseinanderziehen helfen sie dabei, besser durch die Nase einatmen zu können.

 

Wichtige Eigenschaften bei Nasenpflastern

Wenn Sie verschiedene Nasenpflaster vergleichen, sollten Sie einige Dinge beachten, um das ideale Pflaster für Ihre Zwecke zu finden. Zwar sind die meisten Modelle als Multitalente konzipiert, die sowohl zum Sport als auch als nachts gegen das Schnarchen bzw. natürlich auch tagsüber getragen werden können, um besser Luft durch die Nase zu bekommen. Dennoch gibt es einige Dinge, auf die man achten sollte, denn zwischen den verschiedenen Varianten, die die Hersteller anbieten, gibt es durchaus Unterschiede.

 

* Material & Tragekomfort

In der Regel bestehen Nasenpflaster aus einem oder mehreren Lagen biegsamen Kunststoffs, der mit einem hautfreundlichen Gewebe überdeckt ist. Man sollte stets darauf achten, dass das Material, das direkt mit der Haut in Kontakt kommt, hochwertig verarbeitet und idealerweise atmungsaktiv ist. Wie man es auch von Pflastern kennt, kann es sonst zu einer Rötung der Haut oder zu Juckreiz kommen. Bei manchen Modellen ist hingegen der innere Kunststoff nicht ausreichend steif, so dass die Flügel nicht richtig nach außen gezogen werden können. Auch dies sollte man unbedingt beachten. Hier hilft häufig auch ein Blick auf Bewertungen anderer Käufer.

 

* Die richtige Größe

Die meisten Hersteller bieten Nasenpflaster in einer Standardgröße an. Wenn Sie aber eine sehr kleine oder sehr große Nase haben, kann es durchaus sein, dass die Nasenstreifen in Standardgröße nicht passen. Dadurch geht ein großer Teil der positiven Wirkung auf die Atmung verloren und es können zudem weitere Nachteile entstehen. So kann ein Pflaster, das nicht richtig passt und damit auch nicht richtig klebt, beim Sport abfallen und das Atmen durch die Nase nicht so erleichtern und verbessern, wie man es sich gewünscht hätte. Ein zu enges Pflaster kann sogar dazu führen, dass die Nasenflügel eher zusammengedrückt als auseinandergezogen werden. Dann entsteht sogar ein gegenteiliger Effekt auf die Nasenatmung. Achten Sie entsprechend darauf, dass die Pflaster für Ihre Nase passen. Leider gibt es hier keine Empfehlung oder keine Möglichkeit, genau zu messen, welche Pflaster auf Ihre Nase passen und welche nicht. Probieren geht daher über Studieren.

 

* Hautverträglichkeit

Insbesondere wenn Sie zu Allergien neigen oder besonders empfindliche Haut haben, sollten Sie beim Kauf von Nasenstrips darauf achten, dass sie hautverträglich sind. Manche Hersteller bieten spezielle Sensitiv-Varianten an, die besonders hautverträglich sind und keine Rötung oder Jucken verursachen. Sie kleben dann zwar häufig nicht ganz so gut und lösen sich dadurch mitunter schneller ab, wer empfindliche Haut hat, sollte diesen Kompromiss aber auf jeden Fall eingehen.

 

* Klebkraft

Die Klebkraft kann sich von Pflaster zu Pflaster unterscheiden. Wichtig ist darüber hinaus auch, dass die Haut sauber, nicht fettig und nicht nass ist. Je stärker es klebt und je steifer der Kunststoffkern ist, desto wirkungsvoller kann das Pflaster sein. Manche empfinden ein zu stark klebendes Pflaster aber als unangenehm oder es kann bei empfindlichen Personen zu Hautreizungen kommen. Sehr stark klebende Nasenstrips können sogar beim Abziehen von der Nase schmerzhaft sein. Es gilt also, einen guten Mittelweg zu finden. Erfahrungsberichte und Bewertungen anderer Käufer zu den Pflastern verschiedener Hersteller können diesbezüglich sehr hilfreich sein.

 

* Verarbeitungsqualität

Auch qualitativ gibt es bei diesem Produkt Unterschiede zwischen den verschiedenen Herstellern. Optisch sind sie in der Regel nicht auf den ersten Blick zu erkennen, sondern liegen häufig im Detail verborgen. So können sich die Qualität und Steifigkeit des Kunststoffkerns, die Qualität des Stoffüberzugs oder auch die Qualität des Klebstoffs unterscheiden. Grundsätzlich kann man sagen, dass Sie umso eher auf die Qualität des Nasenpflasters achten müssen, je wichtiger Ihnen eine optimale Wirkung und eine bestmögliche Hautverträglichkeit sind.

 

* Preis-Leistungs-Verhältnis

Vergleicht man die Preise von Nasenpflastern inkl. MwSt., fällt schnell auf, dass sie nicht so weit auseinander liegen wie manch anderes Gesundheits- oder Wellness-Produkt. Allerdings sollte man beim Preisvergleich nicht vergessen, auf den Packungsinhalt und die Materialzusammensetzung zu achten, denn insbesondere spezielle Nasenpflaster, die aus hochwertigen, besonders hautfreundlichen und langlebigen Materialien bestehen (wenn sie beispielsweise wiederverwendbar sind), können im Vergleich zu einfachen Varianten deutlich teurer sein, wenn man den Stückpreis berücksichtigt.

Ein Preisvergleich lohnt sich also auf jeden Fall. Wer aber empfindliche Haut an der Nase hat oder zu Allergien neigt, sollte keinesfalls auf Kosten der Materialqualität zur günstigsten Variante greifen. Hautverträglichkeit, Tragekomfort und Verarbeitung gehen auf jeden Fall vor.

 

 

2. Vor- und Nachteile von Nasenpflastern

 

Nicht für jeden sind Nasenpflaster die ideale Lösung. Nicht nur der Umstand, dass ein solches Produkt nicht bei jedem die gewünschte positive Wirkung auf die Nasenatmung erzielt, sondern auch andere Kriterien können dazu führen, dass sie nicht immer helfen, die Nasenatmung effektiv zu verbessern. Die wichtigsten grundlegenden Vor- und Nachteile von Nasenstrips haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

Vorteile Nachteile
  • Die Anwendung ist sehr einfach, denn sie werden von außen angebracht.
  • Sie sind für verschiedene Einsatzbereiche geeignet und können auch zum Sport getragen werden.
  • Begleiterscheinungen oder Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln kommen nicht vor
  • Man gewöhnt sich schnell an das Gefühl
  • Die Wirksamkeit ist insgesamt gut.
  • Bei Personen mit empfindlicher Haut kann es zu Abdrücken, allergischen Reaktionen oder Rötung kommen
  • Schlechte Nasenpflaster, die nicht gut haften, können sich im Schlaf lösen
  • Damit eine größtmögliche Wirkung erzielt werden kann, muss es an der richtigen Stelle aufgeklebt werden und die Größe sollte passend sein.

 

 

3. Nasenpflaster kaufen: Apotheke vs. Internet

 

Nasenpflaster bekommt man in Drogerien, Apotheken, Supermärkten oder online. Was die jeweiligen Vertriebswege ausmacht, haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst.

 

Nasenpflaster aus der Apotheke

 Die meisten Apotheken führen verschiedene Arten von Clean-Up-Strips und Nasenpflastern. Sie müssen allerdings damit rechnen, dass der Preis für Nasenpflaster in der Apotheke etwas höher liegt als in Drogeriemärkten oder im Internet. Außerdem ist die Auswahl häufig eingeschränkt.

Nasenpflaster online kaufen

 Online haben Sie die mit Abstand größte Auswahl und in der Regel ist auch der Preis inkl. Versandkosten sehr niedrig. Alleine bei Amazon findet man eine sehr große Auswahl. Allerdings muss auch auf eine persönliche Beratung verzichtet werden. Stattdessen sollten Sie sich selbst ein wenig vorinformieren und einen Blick auf Bewertungen anderer Käufer werfen. Diese können wichtige Hinweise auf Qualität, Wirksamkeit und das Preis-Leistungs-Verhältnis geben.

Nasenpflaster im stationären Handel kaufen

 In der Regel findet man in Drogeriemärkten Nasenpflaster. DM, Rossmann & Co. führen einige Hersteller im Sortiment und haben teilweise auch Eigenmarken im Angebot. In einem gut ausgestatteten Supermarkt kann man häufig ebenfalls Schnarchpflaster kaufen, spezielle Varianten für Sportler, für Allergiker oder weitere Bereiche findet man aber eher selten im stationären Handel, da sowohl Angebot als auch Nachfrage deutlich geringer sind.

Allgemeine Preislage von Nasenpflastern

Die meisten Nasenpflaster liegen inkl. MwSt. in einem Bereich von 5 bis 20 Euro. Achten Sie aber darauf, wie viele Pflaster in einer Packung enthalten sind, denn der Stückpreis kann je nach Hersteller durchaus stark variieren.

 

 

4. Beliebte Hersteller von Nasenpflastern

 

Der wohl bekannteste Hersteller für Nasenpflaster gegen Schnarchen und für den Sport ist Breath Right. Breath Right entwickelte bereits im Jahr 1993 das erste Nasenpflaster, das gezielt für die Bekämpfung von Schnarchen durch eine Verbesserung der Nasenatmung konzipiert wurde. Heute vermarktet die Firma GlaxoSmithKline die Anti-Schnarch-Pflaster unter diesem Namen.

Darüber hinaus gibt es auch noch Better Breath Pflaster, die von mehreren Firmen wie Sunglow oder Incutex online verkauft werden. Otriven führt ebenfalls eigene Nasenpflaster. Die Marke gehört zu GlaxoSmithKline und vertreibt neben Pflastern auch Nasentropfen und Sprays. Ein weiterer wichtiger deutscher Produzent ist Pronox. Auch dieses Unternehmen hat sich auf die Herstellung von Schnarchpflastern spezialisiert, wobei es sich hierbei eher um ein Munfpflaster handelt, das der Erschlaffung des Gaumengewebes entgegenwirken soll.

Unternehmen wie Kaufland oder auch der DM Drogeriemarkt bieten darüber hinaus auch Eigenmarken an, die exklusiv von den Handelsketten vertrieben werden.

 

 

5. Erfahrungen mit Nasenpflastern und Nasenstrips

 

Nasenpflaster helfen nicht jedem. Es ist daher wichtig, eigene Erfahrungen mit Nasenpflastern und Strips zu sammeln. Wenn Sie unschlüssig sind, welches Pflaster Sie ausprobieren sollen, empfehlen wir, sich Testberichte anzuschauen und sich darüber hinaus mit den Erfahrungen anderer Käufer zu befassen.

Der große Vorteil beim Online-Kauf sind die Bewertungen inkl. Kritiken zu den Produkten. Wenn Sie ein Nasenpflaster ausprobieren, für das es viele Hundert positive Bewertungen von anderen Käufern gibt, stehen die Erfolgschancen deutlich besser, als wenn Sie einfach blind eine Eigenmarke eines Handelsunternehmens ausprobieren oder Sie einfach nur das günstigste Nasenpflaster zum Testen kaufen.

Insgesamt sind die Erfahrungswerte mit der Anwendung von Nasenstreifen aber sehr positiv, wenn es um die Bekämpfung von Schnarchen oder das Verbessern der Atmung beim Sport geht. Um herauszufinden, ob es auch Ihnen Vorteile bringt, hilft aber nur Ausprobieren.

 

 

6. Welche Alternativen gibt es zu Nasenpflastern?

 

Bei klassischen Nasenstreifen geht es darum, die oberen Atemwege in der Nase zu weiten, damit man besser atmen kann. Auch andere Produkte am Markt verfolgen das Ziel, die Atmung durch die Nase zu verbessern. Beim Nasenspreizer beispielsweise – der auch als Nasendilatator bezeichnet wird – ist das Ziel ebenfalls die Spreizung der Atemwege in der Nase.

Ein Nasenspreizer wird allerdings nicht von außen auf die Nase aufgebracht, sondern er wird direkt in die Nase eingeführt, wo die Spreizung von innen herbeigeführt wird. Der Naseneingang wird auseinander gedrückt, was im Vergleich zum Nasenpflaster von vielen als etwas unkomfortabler und einengend empfunden wird. Sinnvoll kann ein solcher Spreizer aber insbesondere dann sein, wenn Sie beispielsweise eine verkrümmte Nasenscheidewand oder eine Nasenklappenverengung haben. Hier wird durch das Spreizen von innen häufig ein stärkerer Effekt erzielt, als es beim Nasenpflaster von außen der Fall ist.

Da auch beim Kampf gegen das Schnarchen Pflaster nicht jedermanns Sache sind, können hier ebenfalls Alternativen interessant sein. So gibt es beispielsweise Anti-Schnarch-Ringe, die einfach auf den kleinen Finger gesteckt werden. Per Akupressur soll der Schnarchreflex unterdrückt werden. Auch Nasensprays zum Befeuchten der Schleimhäute können eine gute Alternative zum Nasenpflaster gegen Schnarchen sein.

Sollte die Ursache für das Schnarchen aber beispielsweise in einer Schlafapnoe liegen, können weder Pflaster noch die anderen genannten Artikel wirklich helfen, das Schnarchen zu bekämpfen und die Atmung zu normalisieren. In einem solchen Fall ist unbedingt Rücksprache mit einem Arzt zu halten, um eine geeignete Lösung für das Schnarchproblem zu finden.

 

 

7. Ratgeber zum Thema Schnarchen

 

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Ursachen, Warnsignale und Hausmittel gegen Schnarchen für Sie zusammengefasst. Bevor Sie Nasenpflaster gegen Schnarchen auf die Nase kleben, sollten Sie den Ratgeber unbedingt durchlesen.

 

Ursachen für das Schnarchen

Schnarchen kann vielfältige Ursachen haben. Häufig ist eine erschlaffte Muskulatur im Rachenraum der Grund für das Schnarchen. Fallen Zunge und Unterkiefer im Schlaf leicht zurück, verengt sich der Rachen und das Gewebe im Rachen wird beim Atmen durch den Mund in Vibration versetzt. Dies kann ein regelrechtes Sägegeräusch verursachen.

Außerdem können Übergewicht, Rauchen, Erkältung oder Allergien sowie Alkoholkonsum Ursachen sein, die diesen Effekt auslösen. Auch die Einnahme von Schlaftabletten kann Schnarchen begünstigen. Da durch den Mund mehr Luft strömen kann als durch die Nasenflügel, setzt im Schlaf automatisch die Mundatmung ein, wenn der Sauerstoffbedarf durch die Nase nicht mehr gedeckt werden kann. Nasenpflaster wirken dieser Ursache der verengten oberen Atemwege in der Nase entgegen und können dazu beitragen, Schnarchen zu verhindern.

Liegt die Ursache aber nicht in einer Verengung der Atemwege, sondern beispielsweise in Atemaussetzern, lässt sich durch Nasenstrips keine Verbesserung erzielen.

 

Hausmittel gegen Schnarchen

Um auszuprobieren, ob Nasenpflaster das Schnarchen lindern können, ist es auch möglich, sich einen einfachen Nasenstreifen selbst zu basteln. Hierfür fixiert man einfach ein Stück Gummi-Nähgarn mit Fixierpflaster oberhalb der Nasenflügel. Tritt ein positiver Effekt ein, kann dieser mit ergonomisch geformten Nasenstrips aus dem Internet oder der Apotheke sogar noch verstärkt werden. Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Hausmittel, die es sich auszuprobieren lohnt, wenn Nasenpflaster nicht helfen:

 

Gurgeln

Manchen hilft es, vor dem Schlafen einige Tropfen Pfefferminzöl in Wasser aufzulösen und zu gurgeln. Dies kann dazu führen, dass sich die Schleimhäute im Rachen zusammenziehen.

 

Dampfbad

Auch ein Dampfbad mit vier Tropfen Teebaumöl in Wasser kann helfen, nächtliches Schnarchen zu reduzieren. Halten Sie den Kopf dazu einfach über die Schüssel, hängen Sie ein Handtuch darüber und atmen Sie den Dampf 10 Minuten lang ein.

 

Alkoholverzicht

Wenn Sie abends gerne ein Glas Wein oder ein Bier trinken, probieren Sie unbedingt aus, ob dies die Ursache für das Schnarchen ist.

 

Schlafposition

Auch eine Veränderung der Schlafposition oder des Kissens kann wahre Wunder bewirken. Wir empfehlen, ein Nackenkissen oder festere Rollen auszuprobieren.

 

Luftfeuchtigkeit erhöhen

Bei manchen führt trockene Luft im Schlafzimmer dazu, dass Schnarchen vermehrt auftritt. Es lohnt sich also, auszuprobieren, ob die Erhöhung der Luftfeuchtigkeit einen positiven Einfluss hat.

 

Tee trinken

Ein Glas Kräutertee inkl. einem Esslöffel Honig kann die Schleimhäute beruhigen, denn es wirkt entzündungshemmend. Dadurch kann eine bessere Sauerstoffversorgung in der Nacht erreicht werden.

 

Wann sollten Sie mit Ihren Schnarchproblemen zum Arzt gehen?

Ein Nasenpflaster gegen Schnarchen kann nur dann helfen, wenn die Ursache des Schnarchens auch in verengten oberen Atemwegen liegt. Ist ein engerer vorderer Bereich der Nase nicht die Ursache, kann auch das beste Nasenpflaster das Schnarchen nicht lindern.

Je nach Ursache kann das Schnarchen sowohl für Ihren Partner bzw. Ihre Partnerin als auch für Sie belastend sein, denn es führt zu einem unruhigen und schlechten Schlaf. Gehen Atemaussetzer mit dem Schnarchen einher, ist es höchste Zeit, die genauen Ursachen zusammen mit einem Arzt zu klären, denn Schlaf-Apnoe ist ein Alarmzeichen, das nicht ignoriert werden sollte.

 

 

8. Meistgestellte Fragen (FAQs)

 

Kann man Nasenpflaster auch selbst herstellen?

Im Prinzip ist es sogar sehr einfach, sich einen Nasenstreifen selbst herzustellen. Die einfachste Möglichkeit besteht darin, ein Stück Gummi-Nähgarn links und rechts an der Nase mit Fixierpflaster zu befestigen. Die optimale ergonomische Form lässt sich so aber nur schwer erreichen, so dass die Wirkung meist etwas geringer ausfällt.

 

Gibt es einen Unterschied zwischen Nasenpflastern und Nasenstrips?

Nein. Beide Begriffe meinen das Gleiche. Allerdings wird der Begriff Nasenstrips häufiger auch für Clear-Up-Strips gegen Mitesser verwendet, während man mit dem Begriff Nasenpflaster üblicherweise den Klassiker meint, der für eine Weitung der oberen Atemwege sorgen soll.

 

Sind Nasenpflaster ein geeignetes Mittel gegen Schnarchen?

Absolut. Nasenpflaster weiten die Nasenflügel und helfen dabei, besser atmen zu können. Dies kann nicht nur im Alltag, für Allergiker oder Sportler ein Vorteil sein. Auch nachts kann die Atmung verbessert werden, was bei vielen Menschen dazu führt, dass sie im Schlaf nicht mehr durch den Mund atmen. So kann Schnarchen effektiv entgegengewirkt werden. Allerdings hilft ein Nasenpflaster nicht, wenn das Schnarchen andere Ursachen hat. Auch kann die Wirkung von Person zu Person unterschiedlich ausfallen.

 

Sind Nasenpflaster auch für Kinder geeignet?

Die meisten klassischen Nasenpflaster sind für Kinder zu groß, was zu Lasten der Effektivität geht. Damit eine bestmögliche Wirkung erzielt werden kann, darf das Pflaster weder zu groß noch zu klein sein. Daher gibt es spezielle Nasenstrips für Kinder. Da Nasenpflaster selbst praktisch keine Nebenwirkungen haben – von Hautreizungen bei empfindlichen Personen abgesehen – können sie auch von Kindern bedenkenlos genutzt werden.

 

 

Letztes Update: 28.11.20

 

Koffeintabletten werden von vielen – ähnlich wie Cola – als Tabletten zum wach bleiben verwendet, wenn der Arbeitstag mal länger wird. Doch die Einsatzbereiche sind weitaus umfangreicher, denn sie vielseitig einsetzbar. Die Wachmacher Tabletten lassen sich sehr einfach einnehmen und sie sind nicht teuer. Wozu sie dienen, was Sie beim Kauf, der Einnahme, Dosierung und Wirkung beachten sollten, haben wir 

 

 

1. Was sind Koffeintabletten?

 

In den meisten Koffeintabletten (auch als Coffein Tabletten oder Koffein Kapsel bezeichnet) sind synthetisch hergestelltes Koffein sowie weitere Füllstoffe enthalten, die in Tablettenform gepresst werden. Darüber hinaus gibt es auch Koffeinkapseln, die nicht gepresst werden. Hier sind di e Inhaltsstoffe von einer Hülle eingeschlossen. Statt unterwegs eine große Menge an Kaffee oder Cola trinken zu müssen, tritt die Wirkung des Koffeins schneller ein und macht fitter, konzentrierter und wacher.

Im Folgenden haben wir Informationen zu Wirkung, Nebenwirkung und Dosierung für Sie kurz zusammengefasst.

 

Einnahme und Dosierung von Koffeintabletten

In unserem Koffeintabletten Test hat sich gezeigt, dass die meisten Hersteller Koffeinkapseln oder Tabletten mit 200 mg Koffein als Einzeldosis anbieten. Das entspricht rund zwei Tassen Kaffee oder der halben empfohlenen Maximal-Tagesdosis für einen Erwachsenen.

Wer eine höhere Koffein-Toleranz hat und tendenziell mehr Kaffee, Cola oder Energy-Drinks konsumiert, findet auch Tabletten mit bis zu 500 mg Koffein. Hochdosierte Tabletten können aber eher Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Zittern oder Magen-Darm-Beschwerden auslösen. Hier sollte man also entsprechend vorsichtig sein. Grundsätzlich geht man davon aus, dass zwischen 300 bis 400 mg Koffein pro Tag als unbedenklich gelten und bei den meisten Menschen keine Nebenwirkungen verursachen.

Die meisten Koffein Tabletten werden am besten unzerkaut mit viel Wasser eingenommen. Dies sollte nach dem Essen geschehen, um das Risiko von Nebenwirkungen wie Magen-Darm-Beschwerden oder Übelkeit zu reduzieren, denn Koffein ist für den Magen tendenziell belastend. Um die ideale persönliche Dosierung herauszufinden, muss jeder mit Koffeintabletten Erfahrungen sammeln und sich an die ideale Dosierung herantasten.

 

Wirkung von Koffeintabletten

Koffein ist einer der beliebtesten Wachmacher weltweit. Es wird als Aufputschmittel genutzt und viele Millionen Menschen nehmen Koffein in Form von Kaffee, Tee, Energy-Drinks oder eben in Form von Tabletten zu sich, um gegen Konzentrationsmangel, Müdigkeit und Energielosigkeit anzukämpfen.

Wie bei anderen koffeinhaltigen Nahrungsmitteln unterscheiden sich auch bei Koffein Tabletten Wirkung, Intensität und Dauer von Mensch zu Mensch. Dies liegt daran, dass mehrere Faktoren wie Verträglichkeit oder der Gewöhnungseffekt bei regelmäßiger Einnahme einen Einfluss auf die Wirkung haben. Je öfter man Koffein zu sich nimmt, desto höher muss die Dosierung im Laufe der Zeit sein, um den gewünschten Effekt zu erzielen.

Zu den Wirkungen auf den Körper, die nach der Einnahme von Koffein auftreten, gehören insbesondere:

–          Stimulation des zentralen Nervensystems

–          Steigerung der Herztätigkeit und des Puls

–          Erhöhung des Blutdrucks

–          Erweiterung der Blutgefäße

–          Steigerung der Harnbildung

–          Erweiterung der Bronchen

–          Anregung der Muskeltätigkeit des Darmes

–          Verringerung der Fließgeschwindigkeit des Bluts in Gehirn und Darm

Neben diesen Wirkungen treten Begleiteffekte auf, die gewünscht sind und erwartet werden, wenn man Coffein Tabletten zu sich nimmt:

–          Steigerung der Konzentrationsfähigkeit

–          Stimulation des Gehirns

–          Bekämpfen von Müdigkeit

–          Steigerung der Lernfähigkeit

–          Leistungssteigerung im Sport

–          Bekämpfung von Haarausfall

–          Unterstützende Wirkung beim Abnehmen

–          Milderung von Kopfschmerzen

Grundsätzlich tritt die Wirkung von Koffein Tabletten bereits nach etwa 30 bis 45 Minuten ein und sie kann bis zu fünf Stunden lang anhalten. Wie bei Cola und Kaffee können sich aber auch bei Koffeintabletten Wirkungsdauer und Intensität von Person zu Person unterscheiden.

Als Mittel gegen Haarausfall kommt es in Shampoos zum Einsatz. Bis zum Jahr 2004 stand es sogar auf der Dopingliste des Internationalen Olympischen Komitees, da es das Leistungsvermögen und die Ausdauer von Sportlern geringfügig steigern kann.

 

Nebenwirkungen von Koffeintabletten

Viele Menschen haben mit Koffeintabletten Erfahrungen unterschiedlichster Art gesammelt. Besonders Studenten, Menschen in Schichtarbeit sowie Sportler und alle, die gegen ein Jetlag ankämpfen, greifen gerne statt Kaffee, Cola oder Energy-Drinks zu Coffein Kapseln oder Tabletten.

Dabei sollte man aber nicht vergessen, dass es auch Nebenwirkungen gibt. Je mehr mg Koffein in einer Tablette enthalten sind, desto wahrscheinlicher ist es, dass bei empfindlichen Personen auch Begleiterscheinungen auftreten können. Kinder, Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder Schwangere sollten daher ganz auf Koffein Kapseln verzichten. Bei regelmäßiger Koffeinaufnahme tritt zudem ein Gewöhnungseffekt ein, sodass der Körper für eine stimulierende Wirkung immer mehr Koffein benötigt. Dadurch erhöht sich aber auch das Risiko, Nebenwirkungen festzustellen. Zu den gängigsten Nebenwirkungen einer Überdosierung oder bei einer Unverträglichkeit gehören:

–          Herzrasen oder Rhythmusstörungen

–          Kopfschmerzen

–          Übelkeit

–          Unruhe und Zittern

–          Schlafstörungen bis hin zur Schlaflosigkeit

–          Herz-Kreislauf-Probleme

–          Magen-Darm-Probleme

Um Nebenwirkungen zu vermeiden, sollten Sie sich daher stets an die Dosierungsempfehlungen halten und eine maximale Dosis von 200 bis 400 mg Koffein am Tag möglichst nicht überschreiten. Bereits ab etwa 500 mg Coffein tritt bei vielen Menschen eine leichte Überdosierung mit entsprechenden Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen oder Zittern ein.

Man findet im Internet auch häufig Berichte, dass man nach der Einnahme von Ibuprofen Kaffee meiden sollte, da es vermehrt zu Zittern kommen kann. Für diese Nebenwirkung bzw. Wechselwirkung gibt es aber keinerlei Beweise, denn Coffeintabletten haben keine nachgewiesene Wirkungsverstärkung bei der Einnahme von Ibuprofen. Umgekehrt gibt es aber Studien, aus denen sich schließen lässt, dass sich die Wirkung des Ibuprofen als Schmerzmittel leicht verstärken kann, wenn man es zusammen mit Koffein einnimmt.

Außerdem sollte man nicht vergessen, dass die Nebenwirkungen nicht exklusiv bei Koffeintabletten entstehen. Vielmehr können auch Kaffee, Cola, Energy-Drinks oder weißer Tee Nebenwirkungen durch das enthaltene Koffein verursachen. Insbesondere bei einem Nahrungsmittel bzw. Produkt mit hohem Koffeinanteil wie Espresso oder Energy-Drinks ist dieses Risiko gegeben. Bei Tee mit einem geringeren Anteil ist das Risiko für Nebenwirkungen entsprechend geringer.

 

 

2. Vor- und Nachteile von Koffeintabletten

 

Eine Koffeintablette einzunehmen ist unkompliziert, kann auch zwischendurch unterwegs geschehen und sie ersetzt damit die umständlichere Aufnahme durch Kaffee oder Cola. Darüber hinaus kann auch die Dosis sehr genau bestimmt werden, was bei der Aufnahme über Nahrungsmittel schwieriger ist.

Coffein Tabletten können also schnelle und unkomplizierte Abhilfe bei Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und so weiter verschaffen. Darüber hinaus kann es auch als zusätzlicher Wirkstoff mit unterstützender Wirkung beim Abnehmen genutzt werden. Wie bei anderen Lebensmitteln die Koffein enthalten, können aber auch bei Koffeintabletten Nebenwirkungen und Begleiterscheinungen auftreten. So hält die Wirkung auch hier nicht länger an als beim Kaffeekonsum und man fühlt sich nach dem Abklingen häufiger müder als zuvor. Wie stark ungesund eine dauerhafte Einnahme ist, ist bis heute nicht endgültig geklärt und ähnlich wie bei anderen Genuss- oder Rauschmitteln kann eine Abhängigkeit entstehen und es können besagte Nebenwirkungen auftreten.

Man sollte Koffeintabletten daher nicht leichtfertig oder zum Spaß einnehmen, sondern nur dann, wenn man sich größere positive als negative Effekte verspricht. Die wichtigsten Vor- und Nachteile haben wir hier nochmals kurz für Sie übersichtlich zusammengefasst.

PRO  | Vorteile Koffeintablette CON  | Nachteile Koffeintablette
  • Die Einnahme ist unkompliziert
  • Schnelle Abhilfe bei Müdigkeit oder Konzentrationsstörungen
  • Dosis genau bestimmbar
  • Günstig und einfach zu kaufen
  • Vielfältige Einsatzbereiche wie z.B. gegen Übergewicht, Haarausfall und Nervosität
  • Wirkung hält nicht dauerhaft an
  • Nach Abklingen kann die Müdigkeit stärker sein als vor der Einnahme
  • Nebenwirkungen können auftreten
  • Dauerhafte Einnahme ist möglicherweise gesundheitsschädigend
  • Gewöhnungseffekte und Abhängigkeit können auftreten.

 

 

3. Anwendungsgebiete für Koffeintabletten

 

Da Koffein auf so vielfältige Weise wirkt, werden auch Koffein Tabletten vielseitig eingesetzt. Bevor Sie eine Koffeintablette kaufen und für einen bestimmten Bereich einsetzen möchten, sollten Sie sich  daher entsprechend über die verschiedenen Einsatzbereiche informieren und die Wirkung kennen. Was Sie bei den verschiedenen Anwendungsbereichen für Koffeinkapseln beachten sollten und wofür sie neben der aufputschenden Wirkung noch eingesetzt werden, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst.

 

Koffeintabletten gegen Haarausfall

Koffein wird schon lange gegen Haarausfall eingesetzt. Allerdings sind Koffeintabletten oder ein hoher Koffein-Konsum hier nutzlos, denn das Koffein muss direkt an der Haarwurzel wirken, damit ein Effekt erzielt werden kann. Entsprechend kann man Shampoos kaufen, die Koffein enthalten, die durchaus gut wirken können, sofern sie auf den Wirkstoff ansprechen. Sie wirken keinesfalls bei jedem Menschen, so dass nicht jedes Koffeinshampoo, das Koffein enthält, auch tatsächlich gegen Haarausfall wirkt. Alleine durch die Massage auf der Kopfhaut kann schon eine Verbesserung der Durchblutung erreicht werden, die aber auch bei herkömmlichem Shampoo ohne Koffein eintreten würde. Das Koffein Shampoo wirkt dann so, als würden Sie einfach Placebo Tabletten kaufen.

 

Koffeintabletten in der Schwangerschaft

Zunächst muss man sagen, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Aufnahme von bis zu 300 mg Koffein täglich auch bei einer Schwangerschaft als unbedenklich einstuft. Bei höherer Dosis – beispielsweise durch zusätzlichen Konsum von Cola oder Kaffee neben Koffeinkapseln – können aber Nebenwirkungen wie eine Reduzierung des Gewichts beim ungeborenen Kind oder auch ein Hinauszögern der Wehen auftreten.

Das Koffein gelangt durch die Plazenta ungefiltert bis in den Körper des Fötus, wo es seine Wirkung entfalten kann. Im Vergleich zum erwachsenen Menschen werden im Fötus aber deutlich weniger mg Koffein pro Stunde abgebaut, denn es fehlen Enzyme zum Abbau. Wir empfehlen daher, während der Schwangerschaft möglichst auf Kaffee, Cola, Energy-Drinks, koffeeinhaltigen Tee sowie Koffeinkapseln zu verzichten.

 

Koffeintabletten zur Leistungssteigerung

Die Einnahme von Koffein Tabletten wirkt sich auf den Testosteronspielgel aus. Er kann sich um bis zu 15% erhöhen. Auch der Cortisolspiegel kann um 50% gesteigert werden. Da insbesondere der Testosteronspiegel einen entscheidenden Einfluss auf die Proteinsynthese und den Muskelaufbau hat, wird Koffein durchaus auch zur Leistungssteigerung und für eine bessere Ausdauer im Sport eingesetzt.

Wenige mg Koffein vor dem Sport gelten generell als ungefährlich und können einen positiven Effekt haben. Je höher die Dosis aber ist, desto eher kann es auch zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen. Heute steht – im Gegensatz noch bis zum Jahr 2004 – Koffein nicht mehr auf der Dopingliste des IOC.

 

Abnehmen mit Koffeintabletten

Koffein wirkt nicht nur als Aufputschmittel gegen Müdigkeit, sondern man kann auch Koffein kaufen, um das Abnehmen im Rahmen einer Diät zu unterstützen. Da Koffein den Stoffwechsel ankurbelt, wirken es sich positiv auf den Grundumsatz des Körpers aus, den er in vollständiger Ruhe hat. Außerdem wird der Fettstoffwechsel beeinflusst, was dazu führen kann, dass mehr Fett verbrannt wird, als sonst. Man kann sowohl Tabletten als auch Koffein Pulver kaufen, das in Wasser aufgelöst werden kann, um den Effekt hervorzurufen. Grundsätzlich sind auch Kaffee oder andere Getränke geeignet, die Koffein enthalten, solange kein Zucker beigemischt ist.

Eine weitere positive Wirkung: Koffein zügelt bei einigen Menschen den Appetit. Dadurch hilft es indirekt ebenfalls beim Abnehmen. Allerdings sollte man auch hier die Koffein Wirkdauer nicht unterschätzen, denn es kann zu einem verstärkten Hungergefühl kommen, wenn die Wirkung nachlässt. Entsprechend ist auch im Rahmen einer durch Koffein unterstützen Diät eine gesunde und ausgewogene Ernährung sehr wichtig.

 

Koffeintabletten gegen Kopfschmerzen

Wenn Sie keine Schmerzmittel einnehmen möchten, wenn Sie Kopfschmerzen haben, können Sie auch Koffeintabletten kaufen, da Koffein gegen Kopfschmerzen helfen kann – sofern es nicht zu stark dosiert wird. Koffein in Form von Energy Tabletten, Kaffee oder Koffeintabletten sorgt dafür, dass das Gehirn stärker durchblutet wird. Dies kann Spannungskopfschmerzen vertreiben und sich sogar bei Migräne positiv auswirken. Es gibt sogar Berichte, dass die Kombination und Einnahme von 200 mg Koffein mit 200 mg Ibuprofen den schmerzlindernden Effekt des Medikaments steigern kann.

 

 

4. Wichtige Eigenschaften bei Koffeintabletten

Neben der richtigen Dosis und dem Einsatzbereich gibt es noch eine Reihe von weiteren Kriterien, die Sie beachten sollten.

 

Preis-Leistung

Koffein ist nicht schwer zu gewinnen bzw. herzustellen. Daher sind Koffeintabletten auch nicht teuer. Sowohl in Drogerien als auch im Internet auf Portalen wie Amazon kann man verschiedene Tabletten und Kapseln mit Koffein bestellen. Es lohnt sich aber, auf die Dosierung zu achten und den Preis je Milligramm Wirkstoff umzurechnen, denn wenn zwei Präparate preisgleich sind, das eine aber weniger Koffein enthält und Sie daher mehr der Tabletten einnehmen müssen, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis entsprechend schlechter.

 

Qualität

Natürlich will man bei einem Nahrungsergänzungsmittel, dass die Qualität entsprechend gut und das Produkt unbedenklich ist. Leider findet man immer wieder schwarze Schafe, die Koffeintabletten in großen Mengen zu unrealistisch günstigen Preisen anbieten. Ein guter Hinweis für eine hohe Qualität sind Qualitätssiegel. Wir empfehlen, grundsätzlich Koffeintabletten nur bei vertrauenswürdigen Quellen zu kaufen.  

 

Verträglichkeit

Im Allgemeinen werden Koffeintabletten sehr gut vertragen. Da es sich aber um ein Nahrungsergänzungsmittel bzw. ein Arzneimittel handelt, hängt die Verträglichkeit natürlich immer auch von Ihrer persönlichen körperlichen Verfassung und gegebenenfalls weiteren Medikamenten und Mitteln ab, die Sie einnehmen. So kann Koffein beispielsweise pulssteigernde und schmerzlindernde Mittel verstärken oder der Wirkung von Beruhigungsmitteln entgegenwirken. Außerdem können manche Medikamente dazu beitragen, dass der Koffein-Abbau im Körper verlangsamt wirkt. Bezüglich der Verträglichkeit sollten Sie daher nicht nur danach gehen, wie gut Ihnen die Tabletten bekommen, sondern unbedingt vor der Einnahme Rücksprache mit einem Arzt halten, ob Wechselwirkungen zustande kommen können.

 

Wirksamkeit

Wie gut Koffeintabletten wirken, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Auch kann sich die Wirkung von Hersteller zu Hersteller unterscheiden. Wenn Sie sich also fragen: Wie schnell wirkt Koffein – dann hängt die Beantwortung dieser Frage nicht nur von Ihrem eigenen Stoffwechsel, der Dosis (wie viel Koffein die Tablette enthält) und dem Hersteller ab, sondern auch von Ihrer Lebensweise, Ihren Essgewohnheiten oder anderen Medikamenten, die Sie einnehmen. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass Menschen, die viel Koffein konsumieren, eine Resistenz gegen den Stoff entwickeln. Dies führt dazu, dass die Wirkung deutlich schwächer ausfällt als bei Personen, die nur wenig Koffein konsumieren.

 

Vegan/Bio

Auch wenn Sie einen veganen oder einen reinen Bio- oder Low Carb Lebensstil leben, können Sie Koffeintabletten bedenkenlos nutzen. Bei manchen Koffeinpillen mit Hülle kann es jedoch sein, dass das Produkt tierische Stoffe enthält. Dies sollten Sie im Zweifel vor der Einnahme prüfen.

 

 

5. Koffeintabletten kaufen – Internet vs. Fachhandel

 

Grundsätzlich kann man sowohl im stationären Handel als auch im Internet Koffeintabletten kaufen. Neben gut sortierten Lebensmittelläden bieten Koffein Tabletten Apotheken und Drogerien an. Wenn man für Koffeintabletten DM, Rossmann, Müller & Co. besucht, kann man davon ausgehen, dass man grundsätzlich ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis erwarten kann, da für eine Packung nur ein paar Euro fällig werden. Wir empfehlen für Koffeintabletten: DM oder Rossmann.

Auch in der Apotheke wird man fündig, allerdings ist das Preis-Leistungs-Verhältnis in der Regel etwas schlechter. Auf der anderen Seite kann man sich hier aber gleich vor Ort über eventuell auftretende Wechselwirkungen mit anderen Präparaten informieren und bekommt Zusatzinformationen, die man im Drogeriemarkt nicht unbedingt bekommt. Dennoch zeigt unsere Erfahrung mit Koffeintabletten: Apotheke und Drogeriemarkt liegen preislich im Schnitt ein gutes Stück auseinander.

Günstig geht es auch im Internet. In unserem Koffeintabletten Test konnten wir online praktisch alle Produkte namhafter Hersteller finden und die Preislage ist durch die günstigen Versandkosten dank des geringen Gewichts sehr gut. Insbesondere, wer ohnehin regelmäßig bei einem bestimmten Versandhändler wie Amazon bestellt, für den kann es sich lohnen, auch Koffeintabletten hier zu kaufen. Ansonsten sollten Sie aber auch immer darauf achten, welche Richtlinie hinsichtlich der Versandkosten und der Lieferzeit beim Händler gilt. Im Gegensatz zum stationären Handel gibt man allerdings in Form von Cookies und persönlichen Daten etwas mehr über sich preis, was im Zusammenhang mit Nahrungsergänzungsmitteln oder Medikamenten sicherlich nicht jedermanns Sache ist.

Welche Bezugsquelle Sie bevorzugen, hängt natürlich von Ihren Vorlieben ab. Hinsichtlich Produktqualität, Wirkung oder der Menge an Koffein, die in den Tabletten enthalten sind, kann man aber sowohl online als auch im stationären Handel Tabletten schon für wenige Euro bekommen. Die Produkt-Vielfalt und Auswahl ist aber im Internet mit Abstand am größten.

 

 

6. Unterschied von Koffeintabletten und Koffeinkapseln

 

Eine Koffeintablette enthält neben dem reinen Koffein in der Regel noch weitere Inhaltsstoffe wie Magnesiumstearat, Talkum, Lactose-1-Wasser oder auch Maisstärke und Siliciumdioxid als Trennmittel. Eine Koffeinkapsel hingegen enthält in der Regel Koffein-Pulver, das in einer Kapselhülle steckt. Im Magen löst es sich dann auf, wo der Inhaltsstoff freigegeben wird. Entsprechend sind hier keine Füllstoffe erforderlich. Bezüglich der Konzentration, Dosierung, WIrkung und dem Koffein, das enthalten ist, gibt es im Prinzip zwischen den beiden Darreichungsformen aber keinen Unterschied. Manchen fällt es leider, Kapseln zu schlucken, da man Tabletten meist mit etwas mehr Wasser schlucken muss.

Was Kapseln und Tabletten ausmacht und welche Eigenschaften sie jeweils haben, haben wir im Folgenden kurz für Sie zusammengefasst.

 

Eigenschaften von Koffeintabletten

Koffeintabletten lassen sich sehr einfach dosieren und können in der Regel einfach zerteilt und zerkleinert werden. Letzteres ist insbesondere dann interessant, wenn Sie Schluckbeschwerden haben. Da sich reines Koffeinpulver kaum pressen lässt, enthalten Koffeintabletten weitere Füllstoffe und Trennmittel. Im Gegensatz zu einigen Koffeinkapseln enthält eine Koffeintablette aber nie Gelatine, wodurch sie auch für Veganer oder Vegetarier sehr gut geeignet ist. Da Koffeintabletten ohnehin weitere Stoffe enthalten, mischen viele Hersteller zusätzlich auch sinnvolle Inhaltsstoffe wie Vitamine bei. Da sie keine separate Hülle haben, tritt die Wirkung in der Regel etwas schneller ein als Kapseln.

 

Eigenschaften von Koffein Kapseln

Koffeinkapseln können gegebenenfalls tierische Gelatine enthalten. Dies sollten Sie immer im Hinterkopf behalten, wenn Sie vegetarisch oder vegan leben. Kapseln lassen sich mit Wasser sehr einfach schlucken und lösen sich dann im Magen auf. Trennmittel oder weitere Zusatzstoffe werden – abgesehen von der Hülle – bei Kapseln nicht benötigt. Zwar lassen sie sich öffnen und das Pulver auch direkt in Wasser auflösen, das Zerteilen oder Dosieren in halbe Kapseln ist aber nicht so einfach möglich. Bezüglich Wirkung, Dosierung und Anwendung gilt für Kapseln aber das gleiche wie für Tabletten.

 

 

7. Alternativen zu Koffeintabletten

 

Natürlich könnte man statt zu Koffeintabletten zu greifen, auch einfach Lebensmittel zu sich nehmen, die Koffein enthalten. Die gängigsten koffeinhaltigen Getränke und deren Vor- und Nachteile haben wir hier kurz für Sie zusammengefasst.

 

Kaffee

Bei Kaffee gilt die Faustformel: zwei bis drei Tassen entsprechen etwas einer herkömmlichen Koffeintablette. Die Wirkung tritt schnell ein und wenn Ihnen Kaffee schmeckt, ist es eine gute Alternative zu Tabletten. Da das Koffein in gelöster Form im Kaffee enthalten ist, hält die Wirkung aber im Vergleich zu Tabletten nicht so lange an und viele neigen dazu, nach der Koffein Wirkungsdauer müder zu sein als vorher. Zudem ist ein hoher Konsum von Kaffee nicht gerade gesund.

 

Energy-Drinks

Im Vergleich zu Kaffee enthalten Energy-Drinks zwar ähnlich viel Koffein, die wachmachende Wirkung entsteht aber überwiegend durch den sehr hohen Zuckergehalt. Ähnlich verhält es sich auch bei Energy Tabletten. DM, Rossmann und andere Drogeriemärkte bieten solche Tabletten an. Auch Energy-Drinks bekommt man praktisch überall, sie sind häufig aber relativ teuer. Sie wirken schnell, beinhalten aber sehr viel Zucker und sind deutlich ungesunder als Kaffee oder Tee. Der Koffeingehalt kann in einigen Getränken zudem sehr gering sein, so dass der Preis je mg Koffein im Vergleich recht hoch ist. Eine Nebenwirkung bei lang anhaltendem Konsum kann Gewichtszunahme sein. Ähnlich wie bei Kaffee hält auch hier die Wirkung nicht lange an.

 

Cola

In Cola ist deutlich weniger Koffein enthalten als in Kaffee oder einem Energy-Drink. Die Wirkung ist durch den hohen Zuckergehalt aber ähnlich. Eine gesunde Alternative zu Koffeintabletten ist das Getränk dadurch natürlich nicht. Auch hier kann eine Gewichtszunahme mit regelmäßigem Konsum einhergehen. Die Wirkung lässt relativ schnell nach und man muss sehr viel davon trinken, um die gewünschte Koffein-Wirkung zu erzielen.

 

Tee

Tee ist eine sehr gute Alternative zu Koffeintabletten sowie Pillen oder Kaffee. Zwar tritt die Wirkung nicht so schnell ein, die Wirkungsdauer ist insgesamt aber länger. Der Wirkstoff ist an Gerbstoffe gebunden, was dazu führt, dass der Körper sie nicht komplett aufnehmen kann. Im Vergleich zu Kaffee ist Tee deutlich gesünder und geschmacklich sowie hinsichtlich des Koffeingehalts gibt es sehr große Unterschiede zwischen den verschiedenen Sorten.

 

Fazit zu den Alternativen

Wer Wert auf eine gesunde Ernährung legt, der sollte sowohl auf Energy-Drinks als auch Kaffee oder Cola verzichten. Hier sind Koffeintabletten oder Tee die bessere Wahl. Wenn es dir jedoch darum geht, eine schnelle Wirkung erzielen zu können, sind neben Koffeintabletten auch Energie Tabletten, Kaffee oder Energy Drinks die bessere Wahl, da die Dosis hier höher ist. Welches Getränk bzw. welche Dosis wie stark wirkt, hängt aber natürlich auch davon ab, wie schnell Ihr Körper Koffein abbauen kann.

 

 

8. Meistgestellte Fragen (FAQs)

 

Was ist Koffein?

Koffein ist neben Koffeintabletten auch in vielen Getränken wie Kaffee, Cola oder Energie-Drinks sowie Tee enthalten. Beim Wirkstoff selbst handelt es sich um eine weiße, kristalline Substanz, die einen bitteren Geschmack hat. Es wirkt stimulierend auf das zentrale Nervensystem, wirkt anregend und erweitert die Blutgefäße, was zu einer höheren Herzfrequenz führt und im Gehirn den Botenstoff Adenosin blockiert. Da dieser Botenstoff für das Eintreten von Müdigkeit verantwortlich ist, gilt Koffein als einer der Wachmacher schlechthin. Diese Wirkung ist dadurch zu erklären, dass Coffein in seiner chemischen Struktur dem Adenosin sehr ähnlich ist, dockt also an die gleichen Rezeptoren an.

 

Wie lange dauert der Abbau von Koffein?

Wie viele mg Koffein im Körper pro Stunde abgebaut werden, kann von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Generell dauert es bei Frauen etwas länger als bei Männern, bis Koffein im Körper vollständig abgebaut wurde. Im Schnitt dauert es nach einer Einnahme einer Koffeintablette mit 200 mg Koffein etwa acht Stunden, bis der Wirkstoff komplett abgebaut und ausgeschieden wurde.

 

Wie viel Koffein enthalten Koffeintabletten?

Das hängt vom Produkt ab. In der Regel enthalten Koffeintabletten zwischen 200 und 400 mg Koffein. 400 bis 500 mg sind auch die empfohlene Maximaldosis für einen durchschnittlichen Erwachsenen. Wenn Sie sehr viel oder sehr wenig Koffein zu sich nehmen, kann Ihre persönliche Obergrenze auch darüber oder darunter liegen. Die ideale Dosis muss jeder für sich selbst herausfinden. Die meisten Tabletten können daher auch problemlos geteilt werden.

 

Was bringen Koffeintabletten?

Koffeintabletten wirken genauso wie Koffein aus anderen Quellen wie Kaffee, Cola oder Tee. Doch wenn man sich Fragen stellt wie: wie wirkt Koffein oder wie lange hält Koffein bzw. seine Wirkung an, dann gibt es durchaus Unterschiede zwischen der Aufnahme in Tablettenform und der Aufnahme über die Nahrung. Denn Koffeintabletten sind in der Regel höher konzentriert als beispielsweise eine Tasse Kaffee. Dadurch lässt sich eine stärkere Wirkung mit geringerem Aufwand erzielen, denn die Einnahme einer solchen Tablette ist jederzeit und überall möglich. Wirkung sowie Effekt des Koffeins selbst unterscheiden sich aber nicht zwischen den unterschiedlichen Darreichungsformen. Ebenso wie mit einem Energie-Drink, Kaffee sowie Cola sollen auch Koffeintabletten die Konzentration steigern, müde Augen wieder munter machen oder beim Abnehmen helfen. Auch das Anregen der Darmaktivität sowie die Linderung von Kopfschmerzen können Effekte sein, die man gut mit Koffeintabletten erreichen kann.

 

Wie gefährlich sind Koffeintabletten?

Bezüglich der zu erwartenden Wirkungsintensität im Verhältnis zu den Risiken steht Koffein gut da. Es gilt im Allgemeinen als gut verträglich, ist günstig und lässt sich gut dosieren. Die Gefahr einer Überdosierung ist also verhältnismäßig gering. Sie lassen sich leicht beschaffen und auch wenn für manche Einsatzbereiche wie der Linderung einer Konzentrationsschwäche Medikamente rezeptfrei erhältlich sind, kann man Koffeintabletten auch problemlos online oder im Drogeriemarkt kaufen. Apothekenpflicht besteht nicht. Dies ist ebenfalls ein Hinweis darauf, dass die Einnahme bei einem gesunden Erwachsenen nicht wirklich gefährlich werden kann. Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Zittern sowie andere Begleiterscheinungen können aber durchaus auftreten. In einem solchen Fall sollten Sie die Einnahme nicht fortsetzen.

Vorsicht ist aber geboten, wenn der Koffein Abbau durch die zusätzliche Einnahme von Medikamenten reduziert wird oder wenn Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln entstehen. Außerdem sollten chronisch Kranke, schwangere und stillende Frauen sowie Kinder keine Koffeintabletten einnehmen.

 

Wie viele Koffeintabletten darf man am Tag nehmen?

Bei Koffeintabletten gilt bezüglich der maximalen Tagesdosis nicht die Anzahl an Tabletten, sondern die Menge an Koffein in Milligramm. Bei einem durchschnittlichen Erwachsenen gilt eine Tagesdosis von etwa 400 bis 500 mg als Maximaldosis. Wenn Sie also Koffeintabletten mit 200 mg Koffein haben, sollten Sie nicht mehr als zwei Tabletten nehmen.

 

Für wen sind Koffeintabletten gut geeignet?

Jeder, der auch Kaffee gut verträgt, kann in der Regel auch Koffeintabletten zu sich nehmen. Die Verträglichkeit von Koffeintabletten ist gut, die Nebenwirkungen sind relativ überschaubar, solange nicht überdosiert wird und die Intensität der Nebenwirkungen ist üblicherweise gering.

Insbesondere beim Lernen, beim Sport oder auch einfach, wenn Sie Müdigkeit entgegenwirken und die Konzentration fördern möchten, können Koffeintabletten eine sehr gute Wirkung erzielen.

 

Für wen sind Koffeintabletten gar nicht gut geeignet?

Nicht nur Koffeintabletten, sondern Koffein im Allgemeinen sollte man vermeiden, wenn man unter bestimmten chronischen Krankheiten leidet, bestimmte Medikamente mit Wechselwirkungen einnimmt oder schwanger ist. Bei folgenden Krankheiten und Symptomen ist Koffein unbedingt zu vermeiden:

–          Herzarrhythmien

–          Bluthochdruck

–          Leberzirrhose

–          Hyperthyreose

–          Angstzustände

–          Schilddrüsenüberfunktion

 

Wie lange wirkt Koffein?

Klären wir zunächst die Frage: Wann wirkt Koffein? Meist tritt die Wirkung etwa 30 bis 45 Minuten nach der Einnahme ein – je nachdem, ob Sie Koffein Tabletten, Koffein Kapseln oder Nahrungsmittel mit Koffein zu sich nehmen. Die Wirkungsdauer hängt dabei natürlich von ihrem Körper und der Abbaugeschwindigkeit ab, in den meisten Fällen hält die Wirkung von Koffein aber etwa fünf Stunden lang an. Nach etwa acht Stunden ist es komplett abgebaut.

 

Zählen Koffeintabletten als Droge?

Das kommt darauf an, wie man das Koffein zu sich nimmt und wie man damit umgeht. Bleibt man innerhalb der empfohlenen Tagesdosis, ist Koffein an sich sicherlich keine Droge. Es gibt aber viele Menschen, die Koffeintabletten zerkleinern und durch die Nase schnupfen, um eine schnellere Wirkung beim Feiern zu erzielen und wacher zu werden. Dies ist nicht empfehlenswert, da die Wirkung deutlich stärker ist, die Nasenschleimhaut geschädigt wird und eine Überdosierung kann sehr schnell eintreten. Dies kann zu innerer Unruhe, epileptischen Anfällen oder Bewusstseinsstörungen und sogar bis hin zum Tod führen. Solche Nebenwirkungen klingen dann schon eher wie die einer Droge. Grundsätzlich kann Koffein Nebenwirkungen hervorrufen, die denen von Drogen ähnlich sind, so dass man es durchaus als Suchtmittel bezeichnen kann. Es kann ein Gewöhnungseffekt eintreten und auch Entzugserscheinungen können bei starkem Koffeinkonsum auftreten. Von einer echten Koffein Droge kann man bei Koffeinkapseln aber dennoch nicht wirklich sprechen, auch wenn Koffein schädlich sein kann.