Letztes Update: 23.09.21

 

Wenn Sie eine gute Seife ohne Palmöl oder eine Naturseife kaufen möchten, die ohne Palmöl auskommt, kann dies zu eine echten Herausforderung werden, denn viele Seifen werden nach wie vor mit Palmöl hergestellt. Dadurch sind sie zwar meist trotzdem vegan, da aber große Teile der Palmölgewinnung mit der Vernichtung des Regenwaldes einhergehen, möchten viele Menschen darauf verzichten bzw. eher Seifen aus biologischem Anbau bzw. Naturseifen kaufen, die ohne den Stoff auskommen.

Was Seifen ausmacht, die ohne Palmöl auskommen, welche Varianten es gibt und welche Vor- und Nachteile solche Seifen haben, haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst. Außerdem verraten wir Ihnen, wie Sie eine handgemachte Seife als Naturseife selbst herstellen können und geben Ihnen abschließend auf unserer Website noch weitere Informationen sowie Empfehlungen zum Kauf unserer am besten getesteten Seifen, die Sie im Internet finden können.

 

 

Was ist eine Seife ohne Palmöl?

 

Bei einer Flüssigseife oder festen Kernseife ohne Palmöl wird bei der Herstellung kein Palmöl verwendet. Solche Seifen sind vegan, werden häufig mit Inhaltsstoffen aus kontrolliert biologischem Anbau statt des Palmöls hergestellt. Am Markt können Sie mittlerweile viele verschiedene Varianten als flüssige oder feste Seife finden.

Da die Gewinnung von Palmöl natürliche Lebensräume von Tieren zerstört und selbst dann schädlich für die Umwelt ist, wenn das Öl aus streng kontrolliert biologischem Anbau stammt, macht es Sinn, sich nach Alternativen umzuschauen. Regenwald muss für Palmplantagen weichen und das Öl wird zu Dumpingpreisen am Weltmarkt angeboten. Palmöl hat im Allgemeinen positive Eigenschaften bei Seifen und Kosmetik, denn es ist geruchsneutral, glättet die Haut und lässt sich sehr einfach verarbeiten. Die Nachteile überwiegen aber dennoch und es gibt Naturseifen und andere Seifen, die gut auf das Öl der Palmen verzichten können.

 

Alternative Inhaltsstoffe zu Palmöl

Viele Hersteller, die beim Herstellungsprozess der Seifen auf alternative Rohstoffe setzen, verwenden natürliche Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau. Besonders beliebt sind beispielsweise Wollwachs, Honig, Bienenwachs oder auch Sojalecitin sowie Wachs aus Reisklee. Auch Olivenöl oder andere natürliche Öle können bei Seifen als Ersatzstoff eingesetzt werden, allerdings funktioniert dies nur bei flüssiger Seife.

Derzeit sind Hersteller von Naturseifen klar die Vorreiter, wenn man sich das Angebot von Seifen ohne Palmöl am Markt anschaut; aber da es mittlerweile auch im Lebensmittel- und Kosmetikbereich immer mehr Produkte gibt, die auf Palmöl verzichten, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch klassische Seifenhersteller Alternativen anbieten werden. Dadurch werden die für die Produkte benötigten alternativen Rohstoffe vermehrt produziert, die Nachfrage steigt und die Preise gehen runter, so dass es nicht mehr eine Frage des Geldbeutels bleibt, ob man sich Produkte ohne Palmöl leisten und die Umwelt schonen kann.

 

 

Verschiedene Arten von Seifen ohne Palmöl

 

Welche Arten von Seifen ohne Palmöl am Markt zu finden sind und welche Vor- und Nachteile sie haben, können Sie unserer folgenden Zusammenfassung entnehmen.

 

Flüssige Seife ohne Palmöl

Flüssige Seifen ohne Palmöl eignen sich insbesondere für empfindliche Haut, denn trockene Haut benötigt beim Waschen deutlich mehr Feuchtigkeit. Flüssigseife werden häufig weitere Inhaltsstoffe und Pflegestoffe beigemischt, die die Haut zusätzlich pflegen, mit Feuchtigkeit versorgen und geschmeidiger machen. Sie werden häufig in einem Pumpspender geliefert, was die Dosierung sehr unkompliziert macht. Da flüssige Seifen ohne Palmöl häufig nicht so gut für die Haare geeignet sind und man vielleicht für verschiedene Körperstellen noch zusätzlich eine feste Seife haben möchte, braucht man beim Duschen gegebenenfalls mehr Produkte als sonst. Die meisten flüssigen Seifen ohne Palmöl beinhalten Stoffe aus biologischem Anbau, sind natürlich und vegan hergestellt und kommen ohne Tierversuche aus. Aber auch hier gibt es durchaus Ausnahmen, ein genauerer Blick lohnt sich also.

 

Feste Seife ohne Palmöl

Feste Seifen ohne Palmöl gibt es in vielen verschiedenen Varianten und eignen sich für die meisten Hauttypen. Häufig sind die Seifen Fair-Trade zertifiziert, bestehen aus rein natürlichen Inhaltsstoffen und sind vegan oder es handelt sich sogar um handgefertigte Naturseife. Hautberuhigende und feuchtigkeitsspendende Eigenschaften haben feste Seifen ebenso wie Flüssigseifen, allerdings dauert die Anwendung immer etwas länger und im Vergleich zu klassischen Seifen kann das Gefühl etwas ungewohnt sein, wenn man sich einseift.

 

Vor- und Nachteile von flüssiger und fester Seife ohne Palmöl

Im Vergleich zu herkömmlicher Seife bieten palmölfreie Seifen eine Reihe von Vorteilen:

  • Sie sind sehr häufig vegan.
  • Sie werden meist ohne Tierversuche hergestellt.
  • Sie sind hautfreundlich und für die meisten Hauttypen geeignet.
  • Sie sind üblicherweise hypoallergen und antibakteriell.
  • Auch bei unreiner Haut lassen sie sich hervorragend verwenden.
  • Sie bieten eine rückfettende Wirkung.
  • Sie sind sehr mild zur Haut und meist rein natürlich.
  • Häufig kommen sie ohne Plastikverpackung aus.

Allerdings gibt es auch ein paar Nachteile im Vergleich zu herkömmlicher Seife:

  • Die Konsistenz und das Gefühl beim Einseifen können ungewohnt sein
  • Preislich liegen natürliche oder handgemacht Seifen ohne Palmöl auf einem höheren Niveau als die meisten klassischen Seifen.
  • Die Auswahl am Markt ist nicht so groß.
  • Sie sind nicht überall zu bekommen.

 

 

Worauf ist beim Kauf zu achten?

 

Es gibt eine Reihe von Dingen, die man beim Kauf von Seifen ohne Palmöl beachten sollte. Einige der wichtigsten Kriterien haben wir hier kurz zusammengefasst.

 

Inhaltsstoffe

Leider verbirgt sich Palmöl häufig hinter verschiedenen Begriffen, denn es handelt sich um ein natürliches Produkt, das nicht der Deklarationspflicht unterliegt. Neben dem  genauen Achten auf Inhaltsstoffe sollte man daher gezielt darauf achten, dass die Seife frei von Palmöl ist, denn andernfalls kann es sich hinter kryptischen Bezeichnungen verbergen. Sicher ist man also nur, wenn man getestete und nachweislich ohne Palmöl hergestellte Seife kauft. Neben einem Ersatzstoff für das Palmöl wie beispielsweise Bienenwachs können auch weitere pflegende Inhaltsstoffe wie beispielsweise Olivenöl oder Duftstoffe enthalten sein. Wenn Sie sehr empfindliche Haut haben, empfehlen wir jedoch, zu einem Produkt zu greifen, das mit möglichst wenigen Inhaltsstoffen auskommt.

 

Ohne Tierversuche

Wenn eine Seife vegan und mit natürlichen Inhaltsstoffen sowie ohne Palmöl hergestellt wurde, kommt sie im Rahmen der Entwicklung und Produktion in der Regel auch ohne Tierversuche aus. Bei herkömmlichen Seifen mit Palmöl, die zusätzlich noch unter Zuhilfenahme von Tierversuchen hergestellt werden, schadet man nicht nur der Umwelt, sondern toleriert auch das Testen von Produkten an Tieren gegen ihren Willen. Wir empfehlen daher, stets darauf zu achten, dass dies nicht der Fall ist, denn notwendig ist das schon lange nicht mehr.

 

Geruch

Die meisten Menschen möchten, dass eine Seife angenehm riecht. Achten Sie aber darauf, dass es sich um natürliche Duftstoffe handelt, die eingesetzt werden. Dies kann beispielsweise ein blumiger Duft, Kokosduft oder auch Duft sein, der von einem Öl stammt. Die meisten Seifen riechen aber eher mild und nicht zu aufdringlich.

 

Größe und Gewicht

Natürlich spielt im Rahmen eines Preisvergleichs auch die Größe bzw. das Volumen der Seife eine Rolle. Flüssige Seifen werden in der Regel in Einheiten zwischen 30 und 500 ml verkauft, während feste Seifen üblicherweise eine Größe haben, die gut in die Hand passt. Vergleichen Sie daher das Gewicht bzw. den Inhalt des Behälters, wenn Sie die Preise von verschiedenen in Frage kommenden Produkten vergleichen.

 

 

Wo kann man die beste Seife ohne Palmöl kaufen und was kostet diese?

 

Seifen ohne Palmöl sind zwar etwas teurer als die meisten klassischen Seifen, es gibt aber durchaus auch günstige Varianten am Markt. Derzeit liegen die Preise meist zwischen etwa 1,50 und 40 Euro, wobei Preise über 15 Euro üblicherweise nur für bestimmte Seifen wie handgemachte oder rein biologische Seifen mit besonders hochwertigen natürlichen Inhaltsstoffen fällig werden.

Grundsätzlich erhält man sie heute sowohl online als auch in Drogeriemärkten, in Unverpacktläden oder auch in Apotheken und Bioläden. Während sie qualitativ in der Regel stets hochwertig und vegan sind, können die Preise insbesondere zwischen Onlinehandel und Apotheke stark voneinander abweichen.

 

 

Vor- und Nachteile von palmölfreien Seife zur herkömmlichen Seife

Wie zuvor bereits erwähnt, hat eine Seife ohne Palmöl im Vergleich zu einer herkömmlichen Seife nur wenige Nachteile. Sie ist meist vegan, besteht in der Regel aus natürlichen Inhaltsstoffen und auch bei der Reinigungswirkung steht sie herkömmlicher Seife in nichts nach. Zwar kenn die Konsistenz etwas gewöhnungsbedürftig sein und sie ist gegebenenfalls etwas teurer als eine einfache klassische Seife, das war’s dann aber auch schon mit den Nachteilen. Die etwas schlechtere Verfügbarkeit ist in Zeiten des Internets auch kein wirkliches Problem mehr. Im Gegensatz zu klassischen Seifen findet man bei einer Seife ohne Palmöl deutlich seltener Inhaltsstoffe, die man bei Seifen generell meiden sollte. Dies macht sie gleichzeitig auch verträglicher und hautfreundlicher.

 

Inhaltsstoffe, die Sie bei Seife meiden sollten

Zu den hormonell wirksamen Stoffen, die man unbedingt meiden sollte, gehören neben Parabenen auch Moschus-Düfte sowie Aluminium. All dies gehört in keine Seife. Bei klassischen Seifen findet man häufig auch allergieauslösende Inhaltsstoffe wie Parfums, Duftstoffe wie Eugenol sowie PEG oder PEG-Derivate. Wer empfindliche Haut hat, sollte diese ebenfalls unbedingt meiden. Wenn Sie Wert auf eine schonende Herstellung und den Schutz der Umwelt legen, sollten Sie neben Palmöl auch darauf achten, dass kein Erdöl in Form von Paraffinen sowie keine Tenside, Emulgatoren oder Mikroplastik (z.B. Polyamide) enthalten sind.

 

 

Tipps, Tricks und Alternativen

 

Was Sie sonst noch über Seife mit Palmöl wissen sollten,  wie Sie eine solche Seife selbst herstellen können und welche Alternativen es gibt, haben wir hier nochmals kurz für Sie zusammengefasst.

 

Seife ohne Palmöl selber herstellen – wir zeigen wie!

Im Prinzip kann man Seifen ohne Palmöl sehr einfach selbst herstellen. Alles, was man dazu benötigt, sind folgende Inhaltsstoffe:

  • 600ml Olivenöl
  • 300g natives Kokosfett / Kokosöl
  • 100ml Sonnenblumenöl
  • 300ml destilliertes Wasser
  • 140g Natriumhydroxid

Schmelzen Sie dazu zunächst das Kokosfett, wiegen Sie dann die weiteren Öle ab und mischen Sie sie mit dem geschmolzenen Kokosöl. Abschließend wird die Lauge hergestellt, um die Öle zu verseifen. Hierzu benötigt man Wasser, Milch oder ein ätherisches Öl, in dem das Natriumhydroxid aufgelöst wird. Tragen Sie beim Abwiegen unbedingt Handschuhe, Atemmaske und Schutzbrille. Das NaOH wird dann vorsichtig eingerührt (giftige Dämpfe entstehen und die Mischung wird heiß!). Nach dem Abkühlen werden die zuvor angemischten Öle eingerührt und mit einem Stabmixer verquirlt. Wenn eine cremige Konsistenz erreicht ist, ist die Seife fertig, kann aber natürlich mit Farb- und Duftstoffen sowie pflanzlichen Bestandteilen noch verfeinert werden. In kleinen Förmchen (am besten aus Silikon) kann die Seife dann wunderbar aushärten und ist für die Benutzung bereit. Das Aushärten kann bis zu 48 Stunden dauern, allerdings sollten sie mindestens vier bis fünf Wochen komplett austrocknen, bevor man sie benutzt.

 

Tipps&Tricks für den Waschgang mit Seife

Seife ohne Palmöl eignet sich hervorragend zur Reinigung und Haarwäsche. Da bei den meisten Produkten zugunsten der Umwelt auf Plastikverpackungen verzichtet wird, gibt es praktisch nur Vorteile.

Wenn Sie eine Seife mit bestimmten Eigenschaften suchen, um beispielsweise das Shampoo gegen fettiges oder trockenes Haar, ein Shampoo für alle Hauttypen oder eine feuchtigkeitsspendende Seife zu ersetzen, können Sie auf folgende Inhaltsstoffe der Seife ohne Palmöl achten:

  • Rosmarinöl: Das Öl fördert die Durchblutung und eignet sich hervorragend, um fettigem sowie zu trockenem Haar entgegenzuwirken.
  • Olivenöl: Das pflegende Öl ist für alle Haartypen geeignet.
  • Aloe-Vera: Der natürliche Wirkstoff wirkt beruhigend, juckreizstillend und wirkt sich sehr positiv auf die Kopfhaut aus. Auch für sehr empfindliche Haut ist er sehr gut geeignet.
  • Avocado-Öl: Das Öl wirkt sehr stark feuchtigkeitsspendend, ist also für sehr trockenes Haar sowie schuppige Kopfhaut oder empfindlich Haut hervorragend geeignet.
  • Reismilch: Um Spliss entgegenzuwirken, ist eine Seife mit Reismilch sehr empfehlenswert, denn sie kann dazu beitragen, die Haarstruktur zu glätten.

 

Was ist schlecht an Palmöl und welche Alternativen gibt es?

Palmöl ist in vielerlei Hinsicht schlecht. Zur Gewinnung werden Plantagen errichtet, wo vorher Urwald war. Dies zerstört die natürlichen Lebensräume vieler Tiere. Darüber hinaus schadet es der Umwelt, da das ökologische Gleichgewicht gestört wird. Da Alternativen wie Bienenwachs, Sojalecithin, Honig, Kokosöl oder auch Wollwachs zur Verfügung stehen und für Seife ebenso gut geeignet sind, gibt es keinen Grund, die Nachteile in Kauf zu nehmen, die mit dem Kauf einer Seife mit Palmöl einhergehen. Gleiches gilt auch für Lebensmittel oder Kosmetika, die Palmöl enthalten. Da es am Weltmarkt so günstig ist, wird es sehr häufig eingesetzt. Dieser Entwicklung kann nur entgegengewirkt werden, indem man es nicht mehr kauft und versucht, bestmöglich auf Produkte zu verzichten, in denen es enthalten ist.

 

 

Seife ohne Palmöl: Unser Fazit!

Unterm Strich spricht nichts gegen eine Seife ohne Palmöl. Sie schont Umwelt, Tiere, Ihre Haut und ist im Vergleich zu klassischer Seife nur geringfügig bis überhaupt nicht teurer, je nachdem, welche Produkte Sie vorher verwendet haben.

Je nach Inhaltsstoffen lassen sich praktisch alle herkömmlichen Seifen und Shampoos problemlos mit einer Seife ohne Palmöl ersetzen. Lediglich, wenn Sie spezielle Shampoos nutzen oder eine sehr gute Tiefenreinigung der Haare erreichen möchten, kann es gegebenenfalls sinnvoll sein, zusätzlich ein spezielles Haarshampoo zu verwenden, bevor Sie die Seife nutzen. Hat man sich einmal an die etwas andere Konsistenz gewöhnt, kommt man aber bestens zurecht.

 

 

Unsere Empfehlungen

 

Welche die derzeit beste flüssige Seife ohne Palmöl bzw. die beste feste Seife ist, die wir im Test ermittelt haben, können Sie der folgenden Zusammenfassung entnehmen. Außerdem haben wir unseren Preis-Leistungs-Sieger für Sie herausgesucht, falls Sie eine günstige Seife ohne Palmöl kaufen möchten. Wenn Sie einen Link anklicken, unterstützen Sie unsere Arbeit, indem ein Cookies von Amazon auf Ihrem PC gespeichert werden. Nachteile entstehen Ihnen dadurch nicht.

 

1. Die beste flüssige Seife ohne Palmöl

 

Die flüssige Seife ohne Palmöl von Dr. Bronner kann als Shampoo, Duschgel und zum Waschen der Hände genutzt werden. Sie ist biologisch abbaubar, denn es handelt sich um ein reines Naturprodukt. Natürlich ist sie vegan und kommt ohne Tierversuche aus. Trotz des höheren Preises überzeugt das Preis-Leistungs-Verhältnis auf ganzer Linie.

 

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2. Die beste feste Seife ohne Palmöl

 

Die Seife mit fester Konsistenz von ASAVO ist eine Naturseife, die vegan und aus Bio-Karitébutter sowie kaltgepresstem Oliven-, Rizinus- und Kokosöl hergestellt ist. Auch andere Zusammensetzungen sind erhöltlich, der Preis ist fair und sie pflegt die Haut besonders intensiv. Der Duft ist mild und sie wirkt stark rückfettend, ist also auch für trockene Haut ideal.

 

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3. Unser Preis-Leistungs-Sieger

 

Die natürliche handgemachte Seife von Manufaktur Pro überzeugt durch eine hochwertige Verarbeitung, einen hohen Olivenöl- und Sheabutter-Anteil und einen fairen Preis. Sie wirkt besonders pflegend, ist natürlich vegan und tierversuchsfrei und ist besonders feuchtigkeitsspendend. Damit ist sie die perfekte günstige und zugleich hochwertige Alternative.

 

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Letztes Update: 23.09.21

 

Enzympeeling im Gesicht – worauf man achten sollte

 

Wer seiner Haut mit einem Peeling etwas Gutes tun möchte, der stößt schnell auf Enzympeelings. Doch durch die große Vielfalt und die unterschiedlichen Arten von Produkten ist es schwer, das beste Enzympeeling für die eigene Haut zu finden. Im Folgenden klären wir über die verschiedenen Arten, die wichtigsten Anwendungsbereiche und Wirkung auf und zeigen Ihnen in unserem Enzympeeling Test, welche Produkte besonders empfehlenswert sind.

 

Was ist ein Enzympeeling?

Im Gegensatz zu einem mechanischen Peeling wirkt bei einem Enzympeeling das Enzym bzw. die Enzyme auf die obere Schicht der Haut. Ein zusätzliches Abtrage der abgestorbenen Hautschüppchen durch Reibung oder Einmassieren ist nicht notwendig. Es ist also ein chemisches Peeling, bei dem die enthaltenen Enzyme für das Abtragen der abgestorbenen Hautschüppchen in den oberen Hautschichten verantwortlich sind. Enzyme können Eiweißverbindungen aufspalten und die Zellerneuerung anregen. Die Durchblutung wird ebenfalls angeregt und die Kollagen-Produktion gesteigert. Dadurch kommen Peelings mit Enzymen auch sehr häufig im Anti-Aging-Bereich zum Einsatz.

 

Wie wirkt ein Enzympeeling?

Da Enzyme für die Wirkung verantwortlich sind und keine feinen Schleifpartikel wie Zucker oder sogar Mikroplastik, ist ein Enzympeeling deutlich sanfter und führt weniger häufig zu Reizungen. Dies ist besonders für empfindliche Haut ein großer Vorteil. Auch bei unreiner, von Pickeln oder Akne betroffener Haut und bei verstopften Poren kann ein solches Peeling durchgeführt werden. Im Gegensatz zu einem Fruchtsäurepeeling oder anderen chemischen Peelings, die aggressiver auf der Haut wirken, sorgen die Enzyme für ein sanftes Lösen der Hornschichten, können verstopfte Poren reinigen und die Haut reiner machen.

Ein Enzympeeling wirkt nur in der obersten Zellschicht und dringt nicht tief ein. Dies ist der Hauptgrund dafür, dass es für empfindliche Haut so gut geeignet ist. Es dient in erster Linie als Vorbereitung auf die weitere Hautpflege oder das Auftragen einer Gesichtspackung. Die pflegenden Wirkstoffe können nach einem Enzympeeling deutlich besser in die Haut einziehen, da die Barriere von losen Hautzellen entfernt wurde. Im Gegensatz zu einer Schälkur, mechanischen oder stärker wirkenden chemischen Peelings ist es für die Behandlung von Narbengewebe aber beispielsweise nicht ganz so gut geeignet und auch der Anti-Aging-Effekt auf die Haut fällt bei einem Peeling durch die Enzyme in der Regel etwas schwächer – aber auch sanfter – aus.

 

Welche verschiedenen Arten eines Enzympeelings gibt es?

Arten von Enzympeelings

Man unterscheidet in der Regel nur zwischen drei verschiedenen Arten von Enzympeelings für die Haut, die wir Ihnen hier kurz zusammenfassen möchten:

Enzympeeling-Creme: Die häufigste Form von Enzympeelings sind Produkte, die als Creme angeboten werden. Man erhält sowohl Cremes, die auf die trockene Haut aufgetragen werden sollen, als auch solche, die man direkt auf die gewaschene, nasse Haut auftragen kann. Die meisten Produkte sind für empfindliche Haut geeignet, es gibt aber auch etwas aggressivere Varianten, die zwar gut wirken, aber eher zu Hautreizungen führen oder allergische Reaktionen auslösen können. Meist müssen Cremes im Vergleich zu Masken und angerührtem Pulver deutlich kürzer einwirken, was viele als großen Vorteil empfinden.

Enzympeeling-Maske: Masken sind Produkte, bei denen man nichts mehr vorbereiten oder anrühren muss. Sie werden einfach direkt auf die (in der Regel trockene) Haut aufgetragen und sollen meist länger einwirken als Cremes. Auch sie sind üblicherweise für alle Hauttypen und auch sensiblere Haut im Gesicht gut geeignet, da sich die Intensität über die Einwirkzeit gut regulieren lässt.

Enzympeeling-Pulver: Ein Pulver oder Puder ist ein Produkt, das in der Regel mit Wasser vermischt, auf die trockene Haut aufgetragen wird und in der Regel nur recht kurz einwirken muss. Es gibt verschiedene Arten von Pudern, bei denen unterschiedliche Wirkstoffe zum Einsatz kommen, die die Enzyme unterstützen. Vor der Anwendung muss man das Pulver in Wasser lösen, so dass sich ein cremiges Peeling-Produkt ergibt, das meist für alle Hauttypen geeignet ist. Pulver sind meist, aber nicht immer sanft, da sie zwar ohne viele zusätzliche Inhaltsstoffe oder Konservierungsstoffe auskommen können. Dennoch lösen sie bei sehr empfindlicher Haut häufiger Irritationen aus.

 

Richtige Anwendung eines Enzympeelings

Richtige Anwendung von Enzympeeling auf der Haut

Die Anwendung eines Peelings ist relativ unkompliziert und da die meisten Produkte auch für empfindliche Haut geeignet sind, gibt es auch keine gravierenden Nebenwirkungen oder Risiken. Dennoch sollte man bei der Anwendung einige Dinge beachten, um eine bestmögliche Wirkung zu erzielen. Die meisten Peelings werden als Creme, Maske oder Pulver angeboten, das mit Wasser zu einer cremigen Substanz zusammengemischt wird. Die Anwendung ist grundsätzlich aber sehr ähnlich:

  • * Reinigen Sie das Gesicht.
  • * Achten Sie darauf, ob das Mittel auf trockene oder feuchte Haut aufgetragen werden muss.
  • * Tragen Sie das Peeling auf die gereinigte Haut auf.
  • * Nehmen Sie nicht zu viel des Peelings, denn die Inhaltsstoffe wirken intensiv
  • * Sparen Sie die Mund- und Augenpartie aus.
  • * Das Auftragen kann sanft erfolgen, ein Einmassieren ist nicht nötig.
  • * Waschen Sie sich im Anschluss die Hände.
  • * Das Produkt sollte so lange einwirken, wie es auf der Verpackung angegeben ist. Die Einwirkzeit reicht von einer Minute bis hin zu 10 oder 20 Minuten, je nach Produkt.
  • * Ein leichtes Kribbeln auf der Haut ist in Ordnung, wenn es jedoch juckt oder brennt, sollten Sie das Peeling sofort entfernen und es nicht mehr verwenden.
  • * Spülen Sie das Gesicht mit lauwarmem Wasser ab und sorgen Sie dafür, dass keine Rückstände auf der Haut bleiben.

Wenn Sie sich an diese Schritte halten, können Sie nicht viel falsch machen und die Haut ist ideal für die anschließende Pflege vorbereitet. Achten Sie aber auch darauf, dass ein Peeling zwar bei fettiger, unreiner oder sogar von Pickeln und Akne geplagter Haut gut helfen kann, Sie sollten nach dem Peeling aber keine Anti-Pickel-Produkte anwenden, sondern der Haut erst Ruhe lassen und sie beim Heilungsprozess unterstützen.

 

Wie oft wende ich ein Enzympeeling an?

Üblicherweise sollte man ein Enzympeeling nur etwa ein bis zwei Mal pro Monat auftragen, bevor man andere Pflegeprodukte, Cremes mit Wirkstoffen oder Masken auftragen und deren Wirkung zusätzlich verstärken möchte. Die Haut sieht frischer aus, sie wird geglättet und insbesondere durch die regelmäßige Anwendung lassen sich auch gut Unreinheiten wie Pickel oder Akne bekämpfen. Daher kann es je nach Produkt auch durchaus sinnvoll sein, das Peeling bis zu zwei Mal pro Woche anzuwenden. Hier gilt es, seine persönlichen Vorlieben zu finden und sich langsam heranzutasten. Sicherlich ist es auch von der Einwirkdauer abhängig, wie häufig man das Produkt anwenden möchte. Ein Peeling, dass für 30 Minuten einwirken soll, ist sicherlich unpraktisch, wenn man es zwei oder sogar drei Mal pro Woche anwenden möchte.

 

Für wen eignet sich ein Enzympeeling?

Die meisten Enzympeelings eignen sich für alle Hauttypen und lösen auch bei empfindlicher Haut keine Reizungen aus. Dies muss aber nicht immer der Fall sein. Wer beispielsweise unter Neurodermitis oder Schuppenflechte leidet, sollte sehr sanft und bedacht mit seiner Haut umgehen. Ein Enzympeeling ist hier nicht immer geeignet. Auch wenn Sie zu Allergien neigen oder besonders empfindliche Haut haben, können bestimmte Inhaltsstoffe in den Peelings zu unerwünschten Hautreizungen führen. Bei Hauterkrankungen sollte man daher stets mit einem Hautarzt abklären, ob ein Risiko besteht. Wie gut das Produkt am Ende wirkt und wie Sie es vertragen, kann sehr unterschiedlich sein. Probieren geht über Studieren. Da sich die meisten Peelings aber einfach dosieren und auftragen lassen, lässt sich unproblematisch an einer kleinen Stelle ausprobieren, wie die Haut reagiert und ob es auch für sehr sensible Haut geeignet ist.

Grundsätzlich hängt es von den zusätzlichen Inhaltsstoffen ab, ob ein bestimmtes Produkt eher für fettige, trockene und empfindliche oder reife Haut geeignet ist. Bei einem Peeling für fettige Haut kommen beispielsweise neben den Enzymen häufig zusätzlich fettspaltende Lipasen zum Einsatz, während wir für sehr empfindliche Haut eher Naturkosmetik empfehlen, denn auch hier finden sich verschiedene Bio-Peelings oder Pulver, die besonders hautschonend und sanft sind.

Enzympeeling Test: Darauf sollten Sie achten!

Wenn man sich mit den verschiedenen Produkte befasst, sollte man sich nie einzig und allein auf einen Enzympeeling Test verlassen, sondern sich stets auch selbst mit den wichtigsten Kriterien befassen, die es zu beachten gilt.

Einwirkzeit

Die Einwirkzeit auf der Haut im Gesicht hängt stark vom jeweiligen Enzympeeling ab und kann auch durch die Konzentration der Enzyme variieren, die zum Einsatz kommen. Insbesondere, wer Wert darauf legt, dass es sich schnell und einfach mit Wasser abwaschen und darüber hinaus nicht lange einwirken muss, sollte genauer hinschauen, denn die Einwirkzeit kann von nur ein bis drei bis hin zu 20 oder gar 30 Minuten bei einer Maske reichen.

Hauttyp

Ob Sie trockene, fettige, Mischhaut oder normale Haut haben, ist entscheidend für die Produktauswahl. Zwar sorgen die Enzyme dafür, dass die Produkte grundsätzlich für alle Hauttypen im Gesicht geeignet sind, es hängt aber von den Inhaltsstoffen ab, wie die Wirkung letztendlich ist. Pulver sind beispielsweise für sehr sensible Haut nicht so gut geeignet, während Masken und Cremes hier deutlich empfehlenswerter sind. Darüber hinaus können zusätzliche Inhaltsstoffe dafür sorgen, dass sich ein Artikel besser eignet, um bestimmten Hautproblemen entgegenzuwirken.

Form

Ob man ein Enzympeeling eher als Maske, Creme oder mit Wasser angerührtes Puder auf die Haut aufträgt, ist am Ende des Tages natürlich Geschmackssache. Man sollte sich aber auf jeden Fall vorab überlegen, welche Form man bevorzugt, denn dies schränkt das Angebot ein und macht die Entscheidungsfindung leichter.

Inhaltsstoffe

Jedes Enzympeeling hat eine andere Zusammensetzung und enthält unterschiedliche Inhaltsstoffe. Auch die jeweilige Art der Enzyme unterscheidet sich natürlich. Zu den gängigsten Inhaltsstoffen gehören insbesondere:

Fruchtextrakte: Fruchtextrakt-Enzyme sind häufig in fermentierter Form enthalten und gelten als sehr verträglich.

Hyaluronsäure: Der feuchtigkeitsspendende Wirkstoff ist häufig in Anti-Aging-Produkten enthalten, denn er ist sehr gut für reife Haut geeignet, da er Feuchtigkeit spendet.

Milchsäure: Gilt als ebenfalls sehr verträglich und spendet Feuchtigkeit.

AHA (Alphahydroxysäure): Ist in vielen Fruchtsäuren enthalten und sorgt für den Peelingeffekt. Wer eine sehr sensible Haut im Gesicht hat, sollte darauf verzichten.

Lipase: Enzyme, die fettspaltend und dadurch besonders bei unreiner Haut empfehlenswert sind.

Sheabutter: Wird gut vertragen und spendet der Haut zusätzlich Feuchtigkeit.

(Dex-)Panthenol: Wirkt entzündungshemmend, juckreizmindernd und gilt als sehr verträglich und sanft zur Haut.

Subtilisin: Kommt im Enzympeeling zum Einsatz, um Kreatin zu spalten. Dies hilft beim Lösen der Haut.

Zusätzliche Inhaltsstoffe wie Alkohol, Parfüm, Parabene oder Mineralöl können auch enthalten sein, hierauf sollte aber grundsätzlich eher verzichtet werden, denn sie können Nebenwirkungen wie Hautreizungen begünstigen.

 

Vor- und Nachteile eines Enzympeelings

 

Die Vorteile eines Enzympeelings liegen auf der Hand:

Die Anwendung ist sehr einfach, es kann einfach mit Wasser abgewaschen werden und es ist praktisch für alle Hauttypen geeignet und auch bei sensibler Haut insgesamt gut verträglich. Gleichzeitig ist die Wirkung positiv, anschließende Pflegeprodukte ziehen besser ein und die Wirkung der Hautpflege lässt sich verbessern.

Allerdings hat es im Vergleich zu anderen Arten von Peeling-Methoden auch den einen oder anderen Nachteil:

Bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte sollte man es gegebenenfalls nicht anwenden, einige Varianten müssen sehr lange einwirken und die Wirkung selbst ist im Vergleich zu aggressiveren chemischen Peelings oder auch mechanischen Varianten zwar sanfter aber auch nicht so stark. Daher kann die Wirkung entsprechend schwächer ausfallen.

Enzympeeling kaufen: Internet vs. Drogerie

In verschiedenen Drogeriemärkten oder auch in Supermärkten mit gut sortierter Drogerie-Abteilung findet man Enym Peeling. DM, Rossmann & Co. bieten mitunter verschiedene Varianten zur Auswahl. Im Vergleich zum Angebot im Internet findet man in Drogerien aber kein ganz so umfangreiches Angebot an verschiedenen Varianten von Enzympeeling. DM ist darüber hinaus im direkten Preisvergleich meist etwas teurer, sofern man beim Onlinekauf keine zusätzlichen Versandkosten mit einrechnet. Bevor Sie ein Enzympeeling online kaufen, sollten Sie sich aber intensiver mit der Anwendung, Peelings an sich, verschiedenen Varianten sowie gegebenenfalls einem Enzym Peeling Test befassen, denn auf eine direkte persönliche Beratung müssen Sie im Gegensatz zum Drogeriemarkt verzichten, wenn Sie im Internet kaufen.

 

Beliebte Hersteller

Viele verschiedene Hersteller produzieren eine Vielzahl von verschiedenen Produkten, so dass jeder sein Lieblingsprodukt finden kann. Zu den bekannteren Marken gehören:

  •         * DAYTOX
  •         * Klapp
  •         * Marbert
  •         * Babor
  •         * Hildegard Braukmann Institute
  •         * Annemarie Börlind
  •         * MaVero
  •         * Dr. Severin

 

Welche Alternativen zu einem Enzympeeling gibt es?

Enzym Peeling ist eine der sanfteren Methoden der Hautreinigung, die auch für sensible Haut sehr gut geeignet ist. Dennoch sprechen durchaus gute Gründe dafür, auch andere Peelings auszuprobieren, die man vielleicht persönlich noch besser verträgt, die sich etwas anders anwenden lassen und die man gegebenenfalls sogar selbst herstellen kann.

 

Mechanisches Peeling

Mechanische Peelings wirken im Gesicht oberflächlich durch Reibung. Die abgestorbenen Hautschuppen werden durch diese Reibung von den oberen Hautschichten gelöst, ohne zusätzliche Wirkung der Enzyme. Peeling, das mechanisch funktioniert, kann man günstig kaufen und es gibt verschiedene Varianten für unterschiedliche Hauttypen. Der schleifende Effekt wird dabei entweder durch Kügelchen oder Kristalle verursacht oder er wird durch die Anwendung von Gegenständen mit rauer Oberfläche beim Auftragen erzeugt, wie es z.B. mit einer Bürste der Fall ist.

Mikrodermabrasion

Auch hierbei handelt es sich um ein mechanisches Peeling für das Gesicht, denn es kommt ein Schleifaufsatz zum Einsatz, der durch ein Vakuum-Druckluft-System über die Haut geführt wird und dabei die oberen Hautschichten entfernt. Hierfür gibt es Geräte für den Hausgebrauch, in der Regel führt aber ein Kosmetikstudio die Mikrodermabrasion durch. Beachten Sie, dass nicht jeder, der sensible Haut hat, das Verfahren gleichermaßen verträgt.

Chemisches Peeling

Zwar ist auch ein Enzympeeling ein chemisches Peeling, es gibt aber auch Säure-Peelings, die als chemisches Peeling bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich um eine Art von Peeling, bei dem verschiedene Säuren wie Fruchtsäure, Milchsäure oder Salizylsäure zum Einsatz kommen, um die obere Hautschicht im Gesicht zu entfernen und mit ihr auch die abgestorbenen Hautschüppchen. Die Intensität wird dabei durch den Säuregehalt bestimmt. Starke chemische Peelings kann man nicht selbst anwenden oder kaufen, sondern müssen von Ärzten oder Kosmetikern durchgeführt werden. Für sehr sensible Haut ist ein chemisches Peeling meist nicht geeignet, es eignet sich aber sehr gut, um Falten, Narben, Akne oder auch Rosazea zu behandeln.

 

Enzympeeling selber machen

Wenn man ein Enzym Peeling selbst herstellen möchte, ist dies mit einfachen Zutaten möglich. Natürliche Zutaten wie Bananen, Quark, Honig oder Papaya enthalten viele Enzyme und entfalten beim Aufbringen bzw. Einreiben in die Haut eine ähnliche Wirkung wie ein Peeling. Besonders wenn Sie sehr empfindliche Haut haben, kann ein Peeling mit natürlichen Inhaltsstoffen sehr empfehlenswert sein, auch wenn das Auftragen manchmal als ungewohnt empfunden werden kann. Die Wirkung eines solchen Peelings kann sehr positiv sein, selbst wenn man die natürlichen Inhaltsstoffe nur wenige Minuten einwirken lässt.

Übrigens: Wenn Sie ein selbstgemachtes Enzympeeling einige Minuten einwirken lassen, entsteht ein natürlicher Peeling-Effekt. Ein zusätzliches Reiben oder mechanisches Peeling durch das Hinzufügen von Zuckerkristallen – wie es häufig empfohlen wird – ist nicht unbedingt notwendig.

 

Enzympeeling Ratgeber

Abschließend sollten Sie sich auch mit allen offenen Fragen und der richtigen Pflege der Haut nach der Anwendung befassen, denn dies ist mindestens genauso wichtig, wie die eigentliche Produktauswahl.

 

Richtige Pflege der Haut nach einem Enzympeeling

Wenn das Enzympeeling einige Minuten einwirken konnte, sollte es mit Wasser gründlich abgespült und die Haut mit einem Handtuch trocken getupft werden. Anschließend ist es empfehlenswert, mit basischen Pflegeprodukten zu arbeiten, die rückfettend und feuchtigkeitsspendend sind, da der Haut Fett entzogen wurde. Außerdem sollte man nach der Anwendung direkten Kontakt mit der Sonne vermeiden und auch nicht auf die Sonnenbank gehen.

Meistgestellte Fragen (FAQs)

 

Die Fragen, die uns am häufigsten erreichen, haben wir im Folgenden kurz nochmals für Sie zusammengefasst. Falls Sie darüber hinaus weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

 

Ist ein Peeling gut für die Haut?

Ein Enzympeeling verfolgt das Ziel, die abgestorbenen Hautschüppchen der Haut im Gesicht oder auch an anderen Körperstellen zu entfernen. Die Enzyme sorgen für eine Anregung der Kollagenproduktion, eine Reinigung und Glättung der Haut und können entscheidend dazu beitragen, dass anschließend auf die Haut aufgetragene Pflegeprodukte und Wirkstoffe besser wirken können. Wendet man es regelmäßig an, kann sich eine deutliche Verbesserung von Unreinheiten wie Pickel, Mitessern oder Akne zeigen und selbst kleine Fältchen und andere Hautunreinheiten können reduziert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass man zum Abwaschen lediglich Wasser benötigt und die Wirkstoffe nicht aufwändig entfernen muss. Unterm Strich ist die Anwendung sehr gut verträglich und es zeigen sich im Gegensatz zu anderen Methoden deutlich weniger Nebenwirkungen oder Reizungen und Unverträglichkeiten.

 

Was sind Enzyme in der Kosmetik?

Ein Enzympeeling wirkt auf die Haut, da Enzyme den Alterungsprozess verlangsamen, die Haut glätten und reinigen können. Sie werden in der Regel aus Pflanzen wie Feigen, Melonen, Papaya oder auch der Ananas gewonnen und unterstützen die Entschlackung, können hornige Verdickungen entfernen und bereiten die Haut ideal auf die Pflege vor. Neben dem Einsatz in der Kosmetik spielen sie auch beispielsweise bei der Umwandlung von Traubensaft zu Wein eine große Rolle, weshalb man sie auch als Fermente bezeichnet.

 

Welches Peeling bei Rosacea?

Wenn Sie unter Rosacea (auch Rosazea genannt) oder Couperose leiden, sollten Sie unbedingt ein besonders sanftes Peeling verwenden. Dies trifft zwar generell auf Enzympeelings zu, dennoch existieren hinsichtlich der weiteren Inhaltsstoffe durchaus Unterschiede bei der Verträglichkeit. Bio-Produkte und Naturkosmetik lösen im Allgemeinen weniger Hautirritationen aus, da sie mit weniger oder sogar ohne Konservierungsstoffe, Parfums etc. auskommen. Dies kommt der empfindlichen Haut bei Rosacea sehr entgegen.