Letztes Update: 10.07.20

 

Enzympeeling im Gesicht – worauf man achten sollte

 

Wer seiner Haut mit einem Peeling etwas Gutes tun möchte, der stößt schnell auf Enzympeelings. Doch durch die große Vielfalt und die unterschiedlichen Arten von Produkten ist es schwer, das beste Enzympeeling für die eigene Haut zu finden. Im Folgenden klären wir über die verschiedenen Arten, die wichtigsten Anwendungsbereiche und Wirkung auf und zeigen Ihnen in unserem Enzympeeling Test, welche Produkte besonders empfehlenswert sind.

 

Was ist ein Enzympeeling?

Im Gegensatz zu einem mechanischen Peeling wirkt bei einem Enzympeeling das Enzym bzw. die Enzyme auf die obere Schicht der Haut. Ein zusätzliches Abtrage der abgestorbenen Hautschüppchen durch Reibung oder Einmassieren ist nicht notwendig. Es ist also ein chemisches Peeling, bei dem die enthaltenen Enzyme für das Abtragen der abgestorbenen Hautschüppchen in den oberen Hautschichten verantwortlich sind. Enzyme können Eiweißverbindungen aufspalten und die Zellerneuerung anregen. Die Durchblutung wird ebenfalls angeregt und die Kollagen-Produktion gesteigert. Dadurch kommen Peelings mit Enzymen auch sehr häufig im Anti-Aging-Bereich zum Einsatz.

 

Wie wirkt ein Enzympeeling?

Da Enzyme für die Wirkung verantwortlich sind und keine feinen Schleifpartikel wie Zucker oder sogar Mikroplastik, ist ein Enzympeeling deutlich sanfter und führt weniger häufig zu Reizungen. Dies ist besonders für empfindliche Haut ein großer Vorteil. Auch bei unreiner, von Pickeln oder Akne betroffener Haut und bei verstopften Poren kann ein solches Peeling durchgeführt werden. Im Gegensatz zu einem Fruchtsäurepeeling oder anderen chemischen Peelings, die aggressiver auf der Haut wirken, sorgen die Enzyme für ein sanftes Lösen der Hornschichten, können verstopfte Poren reinigen und die Haut reiner machen.

Ein Enzympeeling wirkt nur in der obersten Zellschicht und dringt nicht tief ein. Dies ist der Hauptgrund dafür, dass es für empfindliche Haut so gut geeignet ist. Es dient in erster Linie als Vorbereitung auf die weitere Hautpflege oder das Auftragen einer Gesichtspackung. Die pflegenden Wirkstoffe können nach einem Enzympeeling deutlich besser in die Haut einziehen, da die Barriere von losen Hautzellen entfernt wurde. Im Gegensatz zu einer Schälkur, mechanischen oder stärker wirkenden chemischen Peelings ist es für die Behandlung von Narbengewebe aber beispielsweise nicht ganz so gut geeignet und auch der Anti-Aging-Effekt auf die Haut fällt bei einem Peeling durch die Enzyme in der Regel etwas schwächer – aber auch sanfter – aus.

 

Welche verschiedenen Arten eines Enzympeelings gibt es?

Arten von Enzympeelings

Man unterscheidet in der Regel nur zwischen drei verschiedenen Arten von Enzympeelings für die Haut, die wir Ihnen hier kurz zusammenfassen möchten:

Enzympeeling-Creme: Die häufigste Form von Enzympeelings sind Produkte, die als Creme angeboten werden. Man erhält sowohl Cremes, die auf die trockene Haut aufgetragen werden sollen, als auch solche, die man direkt auf die gewaschene, nasse Haut auftragen kann. Die meisten Produkte sind für empfindliche Haut geeignet, es gibt aber auch etwas aggressivere Varianten, die zwar gut wirken, aber eher zu Hautreizungen führen oder allergische Reaktionen auslösen können. Meist müssen Cremes im Vergleich zu Masken und angerührtem Pulver deutlich kürzer einwirken, was viele als großen Vorteil empfinden.

Enzympeeling-Maske: Masken sind Produkte, bei denen man nichts mehr vorbereiten oder anrühren muss. Sie werden einfach direkt auf die (in der Regel trockene) Haut aufgetragen und sollen meist länger einwirken als Cremes. Auch sie sind üblicherweise für alle Hauttypen und auch sensiblere Haut im Gesicht gut geeignet, da sich die Intensität über die Einwirkzeit gut regulieren lässt.

Enzympeeling-Pulver: Ein Pulver oder Puder ist ein Produkt, das in der Regel mit Wasser vermischt, auf die trockene Haut aufgetragen wird und in der Regel nur recht kurz einwirken muss. Es gibt verschiedene Arten von Pudern, bei denen unterschiedliche Wirkstoffe zum Einsatz kommen, die die Enzyme unterstützen. Vor der Anwendung muss man das Pulver in Wasser lösen, so dass sich ein cremiges Peeling-Produkt ergibt, das meist für alle Hauttypen geeignet ist. Pulver sind meist, aber nicht immer sanft, da sie zwar ohne viele zusätzliche Inhaltsstoffe oder Konservierungsstoffe auskommen können. Dennoch lösen sie bei sehr empfindlicher Haut häufiger Irritationen aus.

 

Richtige Anwendung eines Enzympeelings

Richtige Anwendung von Enzympeeling auf der Haut

Die Anwendung eines Peelings ist relativ unkompliziert und da die meisten Produkte auch für empfindliche Haut geeignet sind, gibt es auch keine gravierenden Nebenwirkungen oder Risiken. Dennoch sollte man bei der Anwendung einige Dinge beachten, um eine bestmögliche Wirkung zu erzielen. Die meisten Peelings werden als Creme, Maske oder Pulver angeboten, das mit Wasser zu einer cremigen Substanz zusammengemischt wird. Die Anwendung ist grundsätzlich aber sehr ähnlich:

  • * Reinigen Sie das Gesicht.
  • * Achten Sie darauf, ob das Mittel auf trockene oder feuchte Haut aufgetragen werden muss.
  • * Tragen Sie das Peeling auf die gereinigte Haut auf.
  • * Nehmen Sie nicht zu viel des Peelings, denn die Inhaltsstoffe wirken intensiv
  • * Sparen Sie die Mund- und Augenpartie aus.
  • * Das Auftragen kann sanft erfolgen, ein Einmassieren ist nicht nötig.
  • * Waschen Sie sich im Anschluss die Hände.
  • * Das Produkt sollte so lange einwirken, wie es auf der Verpackung angegeben ist. Die Einwirkzeit reicht von einer Minute bis hin zu 10 oder 20 Minuten, je nach Produkt.
  • * Ein leichtes Kribbeln auf der Haut ist in Ordnung, wenn es jedoch juckt oder brennt, sollten Sie das Peeling sofort entfernen und es nicht mehr verwenden.
  • * Spülen Sie das Gesicht mit lauwarmem Wasser ab und sorgen Sie dafür, dass keine Rückstände auf der Haut bleiben.

Wenn Sie sich an diese Schritte halten, können Sie nicht viel falsch machen und die Haut ist ideal für die anschließende Pflege vorbereitet. Achten Sie aber auch darauf, dass ein Peeling zwar bei fettiger, unreiner oder sogar von Pickeln und Akne geplagter Haut gut helfen kann, Sie sollten nach dem Peeling aber keine Anti-Pickel-Produkte anwenden, sondern der Haut erst Ruhe lassen und sie beim Heilungsprozess unterstützen.

 

Wie oft wende ich ein Enzympeeling an?

Üblicherweise sollte man ein Enzympeeling nur etwa ein bis zwei Mal pro Monat auftragen, bevor man andere Pflegeprodukte, Cremes mit Wirkstoffen oder Masken auftragen und deren Wirkung zusätzlich verstärken möchte. Die Haut sieht frischer aus, sie wird geglättet und insbesondere durch die regelmäßige Anwendung lassen sich auch gut Unreinheiten wie Pickel oder Akne bekämpfen. Daher kann es je nach Produkt auch durchaus sinnvoll sein, das Peeling bis zu zwei Mal pro Woche anzuwenden. Hier gilt es, seine persönlichen Vorlieben zu finden und sich langsam heranzutasten. Sicherlich ist es auch von der Einwirkdauer abhängig, wie häufig man das Produkt anwenden möchte. Ein Peeling, dass für 30 Minuten einwirken soll, ist sicherlich unpraktisch, wenn man es zwei oder sogar drei Mal pro Woche anwenden möchte.

 

Für wen eignet sich ein Enzympeeling?

Die meisten Enzympeelings eignen sich für alle Hauttypen und lösen auch bei empfindlicher Haut keine Reizungen aus. Dies muss aber nicht immer der Fall sein. Wer beispielsweise unter Neurodermitis oder Schuppenflechte leidet, sollte sehr sanft und bedacht mit seiner Haut umgehen. Ein Enzympeeling ist hier nicht immer geeignet. Auch wenn Sie zu Allergien neigen oder besonders empfindliche Haut haben, können bestimmte Inhaltsstoffe in den Peelings zu unerwünschten Hautreizungen führen. Bei Hauterkrankungen sollte man daher stets mit einem Hautarzt abklären, ob ein Risiko besteht. Wie gut das Produkt am Ende wirkt und wie Sie es vertragen, kann sehr unterschiedlich sein. Probieren geht über Studieren. Da sich die meisten Peelings aber einfach dosieren und auftragen lassen, lässt sich unproblematisch an einer kleinen Stelle ausprobieren, wie die Haut reagiert und ob es auch für sehr sensible Haut geeignet ist.

Grundsätzlich hängt es von den zusätzlichen Inhaltsstoffen ab, ob ein bestimmtes Produkt eher für fettige, trockene und empfindliche oder reife Haut geeignet ist. Bei einem Peeling für fettige Haut kommen beispielsweise neben den Enzymen häufig zusätzlich fettspaltende Lipasen zum Einsatz, während wir für sehr empfindliche Haut eher Naturkosmetik empfehlen, denn auch hier finden sich verschiedene Bio-Peelings oder Pulver, die besonders hautschonend und sanft sind.

Enzympeeling Test: Darauf sollten Sie achten!

Wenn man sich mit den verschiedenen Produkte befasst, sollte man sich nie einzig und allein auf einen Enzympeeling Test verlassen, sondern sich stets auch selbst mit den wichtigsten Kriterien befassen, die es zu beachten gilt.

Einwirkzeit

Die Einwirkzeit auf der Haut im Gesicht hängt stark vom jeweiligen Enzympeeling ab und kann auch durch die Konzentration der Enzyme variieren, die zum Einsatz kommen. Insbesondere, wer Wert darauf legt, dass es sich schnell und einfach mit Wasser abwaschen und darüber hinaus nicht lange einwirken muss, sollte genauer hinschauen, denn die Einwirkzeit kann von nur ein bis drei bis hin zu 20 oder gar 30 Minuten bei einer Maske reichen.

Hauttyp

Ob Sie trockene, fettige, Mischhaut oder normale Haut haben, ist entscheidend für die Produktauswahl. Zwar sorgen die Enzyme dafür, dass die Produkte grundsätzlich für alle Hauttypen im Gesicht geeignet sind, es hängt aber von den Inhaltsstoffen ab, wie die Wirkung letztendlich ist. Pulver sind beispielsweise für sehr sensible Haut nicht so gut geeignet, während Masken und Cremes hier deutlich empfehlenswerter sind. Darüber hinaus können zusätzliche Inhaltsstoffe dafür sorgen, dass sich ein Artikel besser eignet, um bestimmten Hautproblemen entgegenzuwirken.

Form

Ob man ein Enzympeeling eher als Maske, Creme oder mit Wasser angerührtes Puder auf die Haut aufträgt, ist am Ende des Tages natürlich Geschmackssache. Man sollte sich aber auf jeden Fall vorab überlegen, welche Form man bevorzugt, denn dies schränkt das Angebot ein und macht die Entscheidungsfindung leichter.

Inhaltsstoffe

Jedes Enzympeeling hat eine andere Zusammensetzung und enthält unterschiedliche Inhaltsstoffe. Auch die jeweilige Art der Enzyme unterscheidet sich natürlich. Zu den gängigsten Inhaltsstoffen gehören insbesondere:

Fruchtextrakte: Fruchtextrakt-Enzyme sind häufig in fermentierter Form enthalten und gelten als sehr verträglich.

Hyaluronsäure: Der feuchtigkeitsspendende Wirkstoff ist häufig in Anti-Aging-Produkten enthalten, denn er ist sehr gut für reife Haut geeignet, da er Feuchtigkeit spendet.

Milchsäure: Gilt als ebenfalls sehr verträglich und spendet Feuchtigkeit.

AHA (Alphahydroxysäure): Ist in vielen Fruchtsäuren enthalten und sorgt für den Peelingeffekt. Wer eine sehr sensible Haut im Gesicht hat, sollte darauf verzichten.

Lipase: Enzyme, die fettspaltend und dadurch besonders bei unreiner Haut empfehlenswert sind.

Sheabutter: Wird gut vertragen und spendet der Haut zusätzlich Feuchtigkeit.

(Dex-)Panthenol: Wirkt entzündungshemmend, juckreizmindernd und gilt als sehr verträglich und sanft zur Haut.

Subtilisin: Kommt im Enzympeeling zum Einsatz, um Kreatin zu spalten. Dies hilft beim Lösen der Haut.

Zusätzliche Inhaltsstoffe wie Alkohol, Parfüm, Parabene oder Mineralöl können auch enthalten sein, hierauf sollte aber grundsätzlich eher verzichtet werden, denn sie können Nebenwirkungen wie Hautreizungen begünstigen.

 

Vor- und Nachteile eines Enzympeelings

 

Die Vorteile eines Enzympeelings liegen auf der Hand:

Die Anwendung ist sehr einfach, es kann einfach mit Wasser abgewaschen werden und es ist praktisch für alle Hauttypen geeignet und auch bei sensibler Haut insgesamt gut verträglich. Gleichzeitig ist die Wirkung positiv, anschließende Pflegeprodukte ziehen besser ein und die Wirkung der Hautpflege lässt sich verbessern.

Allerdings hat es im Vergleich zu anderen Arten von Peeling-Methoden auch den einen oder anderen Nachteil:

Bei Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Schuppenflechte sollte man es gegebenenfalls nicht anwenden, einige Varianten müssen sehr lange einwirken und die Wirkung selbst ist im Vergleich zu aggressiveren chemischen Peelings oder auch mechanischen Varianten zwar sanfter aber auch nicht so stark. Daher kann die Wirkung entsprechend schwächer ausfallen.

Enzympeeling kaufen: Internet vs. Drogerie

In verschiedenen Drogeriemärkten oder auch in Supermärkten mit gut sortierter Drogerie-Abteilung findet man Enym Peeling. DM, Rossmann & Co. bieten mitunter verschiedene Varianten zur Auswahl. Im Vergleich zum Angebot im Internet findet man in Drogerien aber kein ganz so umfangreiches Angebot an verschiedenen Varianten von Enzympeeling. DM ist darüber hinaus im direkten Preisvergleich meist etwas teurer, sofern man beim Onlinekauf keine zusätzlichen Versandkosten mit einrechnet. Bevor Sie ein Enzympeeling online kaufen, sollten Sie sich aber intensiver mit der Anwendung, Peelings an sich, verschiedenen Varianten sowie gegebenenfalls einem Enzym Peeling Test befassen, denn auf eine direkte persönliche Beratung müssen Sie im Gegensatz zum Drogeriemarkt verzichten, wenn Sie im Internet kaufen.

 

Beliebte Hersteller

Viele verschiedene Hersteller produzieren eine Vielzahl von verschiedenen Produkten, so dass jeder sein Lieblingsprodukt finden kann. Zu den bekannteren Marken gehören:

  •         * DAYTOX
  •         * Klapp
  •         * Marbert
  •         * Babor
  •         * Hildegard Braukmann Institute
  •         * Annemarie Börlind
  •         * MaVero
  •         * Dr. Severin

 

Welche Alternativen zu einem Enzympeeling gibt es?

Enzym Peeling ist eine der sanfteren Methoden der Hautreinigung, die auch für sensible Haut sehr gut geeignet ist. Dennoch sprechen durchaus gute Gründe dafür, auch andere Peelings auszuprobieren, die man vielleicht persönlich noch besser verträgt, die sich etwas anders anwenden lassen und die man gegebenenfalls sogar selbst herstellen kann.

 

Mechanisches Peeling

Mechanische Peelings wirken im Gesicht oberflächlich durch Reibung. Die abgestorbenen Hautschuppen werden durch diese Reibung von den oberen Hautschichten gelöst, ohne zusätzliche Wirkung der Enzyme. Peeling, das mechanisch funktioniert, kann man günstig kaufen und es gibt verschiedene Varianten für unterschiedliche Hauttypen. Der schleifende Effekt wird dabei entweder durch Kügelchen oder Kristalle verursacht oder er wird durch die Anwendung von Gegenständen mit rauer Oberfläche beim Auftragen erzeugt, wie es z.B. mit einer Bürste der Fall ist.

Mikrodermabrasion

Auch hierbei handelt es sich um ein mechanisches Peeling für das Gesicht, denn es kommt ein Schleifaufsatz zum Einsatz, der durch ein Vakuum-Druckluft-System über die Haut geführt wird und dabei die oberen Hautschichten entfernt. Hierfür gibt es Geräte für den Hausgebrauch, in der Regel führt aber ein Kosmetikstudio die Mikrodermabrasion durch. Beachten Sie, dass nicht jeder, der sensible Haut hat, das Verfahren gleichermaßen verträgt.

Chemisches Peeling

Zwar ist auch ein Enzympeeling ein chemisches Peeling, es gibt aber auch Säure-Peelings, die als chemisches Peeling bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich um eine Art von Peeling, bei dem verschiedene Säuren wie Fruchtsäure, Milchsäure oder Salizylsäure zum Einsatz kommen, um die obere Hautschicht im Gesicht zu entfernen und mit ihr auch die abgestorbenen Hautschüppchen. Die Intensität wird dabei durch den Säuregehalt bestimmt. Starke chemische Peelings kann man nicht selbst anwenden oder kaufen, sondern müssen von Ärzten oder Kosmetikern durchgeführt werden. Für sehr sensible Haut ist ein chemisches Peeling meist nicht geeignet, es eignet sich aber sehr gut, um Falten, Narben, Akne oder auch Rosazea zu behandeln.

 

Enzympeeling selber machen

Wenn man ein Enzym Peeling selbst herstellen möchte, ist dies mit einfachen Zutaten möglich. Natürliche Zutaten wie Bananen, Quark, Honig oder Papaya enthalten viele Enzyme und entfalten beim Aufbringen bzw. Einreiben in die Haut eine ähnliche Wirkung wie ein Peeling. Besonders wenn Sie sehr empfindliche Haut haben, kann ein Peeling mit natürlichen Inhaltsstoffen sehr empfehlenswert sein, auch wenn das Auftragen manchmal als ungewohnt empfunden werden kann. Die Wirkung eines solchen Peelings kann sehr positiv sein, selbst wenn man die natürlichen Inhaltsstoffe nur wenige Minuten einwirken lässt.

Übrigens: Wenn Sie ein selbstgemachtes Enzympeeling einige Minuten einwirken lassen, entsteht ein natürlicher Peeling-Effekt. Ein zusätzliches Reiben oder mechanisches Peeling durch das Hinzufügen von Zuckerkristallen – wie es häufig empfohlen wird – ist nicht unbedingt notwendig.

 

Enzympeeling Ratgeber

Abschließend sollten Sie sich auch mit allen offenen Fragen und der richtigen Pflege der Haut nach der Anwendung befassen, denn dies ist mindestens genauso wichtig, wie die eigentliche Produktauswahl.

 

Richtige Pflege der Haut nach einem Enzympeeling

Wenn das Enzympeeling einige Minuten einwirken konnte, sollte es mit Wasser gründlich abgespült und die Haut mit einem Handtuch trocken getupft werden. Anschließend ist es empfehlenswert, mit basischen Pflegeprodukten zu arbeiten, die rückfettend und feuchtigkeitsspendend sind, da der Haut Fett entzogen wurde. Außerdem sollte man nach der Anwendung direkten Kontakt mit der Sonne vermeiden und auch nicht auf die Sonnenbank gehen.

Meistgestellte Fragen (FAQs)

 

Die Fragen, die uns am häufigsten erreichen, haben wir im Folgenden kurz nochmals für Sie zusammengefasst. Falls Sie darüber hinaus weitere Fragen haben, zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.

 

Ist ein Peeling gut für die Haut?

Ein Enzympeeling verfolgt das Ziel, die abgestorbenen Hautschüppchen der Haut im Gesicht oder auch an anderen Körperstellen zu entfernen. Die Enzyme sorgen für eine Anregung der Kollagenproduktion, eine Reinigung und Glättung der Haut und können entscheidend dazu beitragen, dass anschließend auf die Haut aufgetragene Pflegeprodukte und Wirkstoffe besser wirken können. Wendet man es regelmäßig an, kann sich eine deutliche Verbesserung von Unreinheiten wie Pickel, Mitessern oder Akne zeigen und selbst kleine Fältchen und andere Hautunreinheiten können reduziert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass man zum Abwaschen lediglich Wasser benötigt und die Wirkstoffe nicht aufwändig entfernen muss. Unterm Strich ist die Anwendung sehr gut verträglich und es zeigen sich im Gegensatz zu anderen Methoden deutlich weniger Nebenwirkungen oder Reizungen und Unverträglichkeiten.

 

Was sind Enzyme in der Kosmetik?

Ein Enzympeeling wirkt auf die Haut, da Enzyme den Alterungsprozess verlangsamen, die Haut glätten und reinigen können. Sie werden in der Regel aus Pflanzen wie Feigen, Melonen, Papaya oder auch der Ananas gewonnen und unterstützen die Entschlackung, können hornige Verdickungen entfernen und bereiten die Haut ideal auf die Pflege vor. Neben dem Einsatz in der Kosmetik spielen sie auch beispielsweise bei der Umwandlung von Traubensaft zu Wein eine große Rolle, weshalb man sie auch als Fermente bezeichnet.

 

Welches Peeling bei Rosacea?

Wenn Sie unter Rosacea (auch Rosazea genannt) oder Couperose leiden, sollten Sie unbedingt ein besonders sanftes Peeling verwenden. Dies trifft zwar generell auf Enzympeelings zu, dennoch existieren hinsichtlich der weiteren Inhaltsstoffe durchaus Unterschiede bei der Verträglichkeit. Bio-Produkte und Naturkosmetik lösen im Allgemeinen weniger Hautirritationen aus, da sie mit weniger oder sogar ohne Konservierungsstoffe, Parfums etc. auskommen. Dies kommt der empfindlichen Haut bei Rosacea sehr entgegen.

 

 

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