Letztes Update: 28.11.20

 

Rund 40 Prozent aller Männer und etwa 20 Prozent aller Frauen sind von Haarausfall betroffen. Die meisten Menschen, die davon betroffen sind, empfinden den Haarausfall als sehr belastend und viele betreiben einen großen Aufwand, um den Haarausfall stoppen (Frauen leiden häufig besonders stark darunter) oder zumindest verlangsamen zu können.

Wir haben

 

Das richtige Haarwuchsmittel

 

Um das passende Mittel gegen Haarausfall zu finden, sollte man sich zunächst mit den verschiedenen Arten und Ursachen für Haarausfall befassen. Erst dann macht es Sinn, sich zu einem passenden Haarwuchsmittel Test- oder Erfahrungsberichte anzuschauen und zum besten Haarwuchsmittel für den jeweiligen Bedarf zu greifen.

 

1. Arten von Haarausfall

In erster Linie unterscheidet man bei Haarausfall zwischen kreisrundem Haarausfall, diffusem Haarausfall sowie vernarbtem und erblich bedingtem Haarausfall (androgenetische Alopezie). Was die verschiedenen Arten von Haarausfall ausmacht, haben wir hier nochmals für Sie zusammengefasst.

        Kreisrunder Haarausfall

Kreisrunder Haarausfall (Alopecia areata) ist eine lokale Entzündungsreaktion, die das Haarwachstum stört und zum Haarausfall führt. Dabei entstehen kahle, runde Stellen. Die genaue Ursache ist noch nicht geklärt, entsprechend sind auch Haarwuchsmittel häufig unwirksam. Es gibt zwar einige Produkte, die darauf abzielen, dem Haar zu mehr Wachstum zu verhelfen, der Erfolg ist aber nicht so hoch wie bei anderen Arten von Haarausfall. Zu den vielversprechendsten Wirkstoffen gehören Minoxidil und Glukokortikoide (Kortison), aber auch eine topische Immuntherapie kann Erfolge bringen.

        Diffuser Haarausfall

Von Diffusem Haarausfall sind Frauen und Männer gleichermaßen betroffen, denn man spricht immer dann von diffusem Haarausfall, wenn kein klares Muster zu erkennen ist. Damit unterscheidet er sich von erblich bedingtem und von kreisrundem Haarausfall. Die Haare dünnen insgesamt über den gesamten Kopf aus und das Haar wird lichter. Er kann episodisch verlaufen und wieder vorübergehen oder die Haare bleiben dauerhaft dünner und die Wachstumsphasen verkürzen sich. Ursachen gibt es viele, wobei insbesondere bei periodischem Auftreten häufig Stress eine der Hauptursachen ist. Hier hilft dann kein Haarwuchsmittel, sondern nur das Bekämpfen der Ursachen.

        Erblich bedingter Haarausfall

Bei erblich bedingtem Haarausfall (auch als anlagebedingter Haarausfall bzw. androgenetische Alopezie bezeichnet) treten bei Frauen und Männern typische Ausfallmuster auf. Bei Männern beginnt es mit Geheimratsecken (die es im Übrigen bei Frauen auch gibt) und bei Frauen in der Regel damit, dass das Haar am Scheitelansatz lichter wird. Schätzungen zufolge handelt es sich bei 40% der Frauen, die unter Haarausfall leiden, um erblich bedingten Haarausfall. Ursache ist eine erblich bedingte Überempfindlichkeit gegen den körpereigenen Botenstoff Dihydrotestosteron (DHT). Da DHT für eine Verkürzung der Wachstumsphase der Haare sorgt, werden diese zunehmend kürzer und dünner. Zwar wirkt Östrogen diesem Effekt entgegen, doch wenn der Östrogenspiegel sinkt (z.B. in Folge einer Schwangerschaft, während der Wechseljahre, der Stillzeit oder anderen Veränderungen im Hormonhaushalt), kann die Veranlagung ausgelöst werden. Auch das Absetzen der Pille kann den Effekt verursachen. Haarwuchsmittel, die dem DHT-Effekt entgegenwirken, können gute Ergebnisse bringen. Haarwuchsmittel mit Alfatradiol sind besonders vielversprechend. Hierbei handelt es sich um eine abgeänderte Form des weiblichen Sexualhormons Estradiol, das auf die Haarwurzeln ähnlich wirkt wie Östrogen und dadurch erblich bedingtem Haarausfall entgegenwirken kann. Aber auch Mittel wie z.B. Regaine, das durch Minoxidil dafür sorgt, dass die Haarwurzeln wieder durchblutet werden und neue Haare gebildet werden können, sind einen Versuch wert.

        Vernarbter Haarausfall

Von vernarbtem Haarausfall (vernarbende Alopezie) spricht man, wenn es auf der Kopfhaut irreversibel beschädigte oder zerstörte Haarfollikel durch Narbenbildung gibt. Er kann sich nur langsam und fast unbemerkt weiterentwickeln oder schnell mit weiteren Symptomen voranschreiten. Im Gegensatz zu vererbtem Haarausfall, der ebenfalls bei Männern und Frauen auftreten kann, gibt es Fälle von vernarbtem Haarausfall auch bei Kindern. Ursache können Krankheiten einzelner Organe, Hautkrankheiten oder Erkrankungen der Kopfhaut sein. Der Haarausfall kann mit Juckreiz, Rötung der Kopfhaut oder auch Blasen und Pusteln sowie Schmerzen einhergehen. Da das Gewebe dauerhaft geschädigt ist, ist eine Behandlung praktisch nur durch Transplantation möglich. Allerdings kann man mit Kortison oder auch Minoxidil den Verlauf des Haarausfalls verlangsamen und in manchen Fällen sogar stoppen, damit es beim aktuellen Stadium bleibt.

 

2. Haarausfall Ursachen

Neben den oben bereits genannten Ursachen gibt es weitere Ursachen, die Haarausfall auslösen können. Häufig sind zwar die Gene schuld, aber auch Ernährung, Mangelerscheinungen in Form einer Unterversorgung mit Biotin, Vitaminen, Säuren und Mineralstoffen sowie Stress können Haarausfall verursachen. Weitere Ursachen für Haarausfall können sein:

        * Hormonelle Schwankungen (durch z.B. Wechseljahre, Stillzeit, Absetzen der Pille etc.)

        * Eisenmangel durch falsche Ernährung (besonders in der Schwangerschaft!)

        * Schilddrüsenüberfunktion oder -unterfunktion

        * Pilzerkrankungen, Ekzeme oder Infektionen

        * Erkrankungen der Kopfhaut

        * Rheuma

        * Diabetes

        * Blutarmut

        * Anorexie

        * Syphilis

Wenn Sie in Folge einer Diät merken, dass sich diese negativ auf Ihre Haare auswirkt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dem Körper ein Vitamin, Spurenelemente oder Mineralstoffe fehlen. Schwangere sollten stets deutlich mehr Eisen zu sich nehmen, da das ungeborene Kind dieses zum Wachstum braucht. Auch verschiedene Medikamente können Haarausfall verursachen. Insbesondere der Wirkstoff Methylphenidat, der z.B. in Ritalin enthalten ist, kann zu Haarausfall führen.

 

3.  Die besten Mittel gegen Haarausfall nach Wirkstoff

Da für verschiedene Haarwuchsmittel Test- und Studienergebnisse stark variieren und es zudem von der Art und den Ursachen abhängt, wie gut ein Mittel wirkt, stellen wir Ihnen im Folgenden die gängigsten Wirkstoffe gegen Haarausfall und die jeweils besten Haarwuchsmittel aus unserem Test vor, die den entsprechenden Wirkstoff einsetzen.

 

Haarwuchsmittel mit dem Wirkstoff Minoxidil

Minoxidil gehört zu den bekanntesten Wirkstoffen in Haarwuchsmitteln. Zunächst wurde es als Substanz gegen Bluthochdruck entwickelt, bevor sich herausstellte, dass es sozusagen als Nebenwirkung auch in bestimmten Fällen den Haarwuchs fördern kann. Insbesondere bei erblich bedingtem Haarausfall kann es gute Erfolge bringen, aber auch bei diffusem Haarausfall kann es dazu beitragen, dass die Haarwurzeln besser durchblutet werden und das Haar wieder zu mehr Wachstum angeregt wird. Heute kommt Minoxidil praktisch nur noch in Haarwuchsmitteln zum Einsatz, auch wenn die genaue Wirkungsweise bis heute nicht bekannt ich. Neben dem Stoppen des Hausausfalls werden bei vielen die Haare zudem auch kräftiger und voller. Sind die Haarfollikel komplett abgestorben und nicht mehr intakt, wirkt es jedoch nicht. Die Anwendung ist sehr einfach, denn das Mittel kann einfach in die Kopfhaut einmassiert werden und muss dort für zwei Minuten einwirken. Bis die ersten sichtbaren Resultate erkennbar sind, kann es aber durchaus bis zu einem halben Jahr dauern.

Beachten sollte man zudem, dass ein Haarwuchsmittel mit Minoxidil auch Nebenwirkungen hat. Der enthaltene Alkohol kann zu Reizungen, Rötungen und Schuppenbildung führen und es kann in seltenen Fällen zudem zu Schwindel und Kopfschmerzen kommen. Die Verträglichkeit insgesamt ist aber sehr gut.

 

Johnson & Johnson Regaine – bestes Haarwuchsmittel mit Minoxidil

 

Regaine ist mit Sicherheit eines der besten Haarwuchsmittel mit Minoxidil am Markt, denn es ist hochwertig verarbeitet, kommt in drei praktischen Sprühflaschen und es können Frauen und Männer gleichermaßen nutzen. Insbesondere bei erblich bedingtem Haarausfall gibt es praktisch keine bessere Alternative, denn die meisten anderen Produkte wirken hier kaum.

Zwar tritt auch bei Regaine nicht bei jedem eine Wirkung ein und die Anwendungsdauer ist – typisch für Minoxidil – recht lange, es lässt sich aber sehr einfach anwenden und es reicht, das Haarwuchsmittel zweimal täglich mit jeweils einem Gramm anzuwenden. Um die korrekte Menge abschätzen zu können, hilft die praktische Verschlusskappe. Nach der Anwendung sollten die Haare vier Stunden trocken bleiben. Insgesamt werden 180 ml geliefert, was für drei Monate ausreichen sollte. Innerhalb dieses Zeitraums können die meisten Anwender auch bereits die ersten kleinen Erfolge sehen.

Es handelt sich bei dem Mittel um einen Schaum und Johnson & Johnson stellt es in Deutschland her. Mittlerweile ist es nicht mehr apothekenpflichtig, man kann es also auch einfach online kaufen. Minoxidil kann gut helfen, keine Frage, man muss aber natürlich auch auf Nebenwirkungen achten. Hierzu macht der Hersteller selbst leider keine Angaben. Kinder sollten es zudem nicht anwenden, da auch hier unklar ist, ob Nachteile entstehen können.

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Haarwuchsmittel mit dem Wirkstoff Biotin

Auch Biotinmangel kann zu Haarausfall führen. Entsprechend sind Produkte mit Biotin und weiteren Inhaltsstoffen wie Zink und Selen oder Eisen sehr gut geeignet, das Haarwachstum zu verbessern. Die Anwendung erfolgt hier nicht innerlich, sondern es handelt sich um ein Nahrungsergänzungsmittel gegen Haarausfall und nicht direkt um ein Haarwuchsmittel. Biotin selbst kennen die meisten eher als Vitamin B7 oder als Vitamin H. Es ist insbesondere für den Stoffwechsel, die Verdauung und das Herz-Kreislauf-System wichtig. Es kommt in jedem Körper natürlich vor und führt beim Mangel in vielen Fällen zu einem zunehmenden Verlust des Haupthaars.

Vitamin B7 hilft auch sehr gut gegen brüchiges und stumpfes Haar, reduziert also nicht nur den Haarausfall. Man muss es jedoch bis zu 10 Monate lang anwenden, um deutliche Ergebnisse erwarten zu können. Die Förderung des Haarwachstums geht eher langsam. Nimmt man es regelmäßig ein, können aber auch schon nach etwa drei Monaten erste sichtbare Verbesserungen eintreten. Es wird sowohl als Haarwuchsmittel für Frauen, als auch für Männer verkauft und hat praktisch keine Nebenwirkungen. Die Verträglichkeit ist sehr gut.

 

Vitamaze Biotin – das beste Haarwuchsmittel mit Biotin

 

Als bestes Haarwuchsmittel mit Biotin konnte sich im Test das Mittel von Vitamaze durchsetzen. Als Hauptwirkstoff kommt Biotin zum Einsatz, darüber hinaus sind aber auch noch weitere Nährstoffe wie Selen und Zink enthalten, die Den Haarwuchs zusätzlich positiv beeinflussen sollen.

Da Selen auch als Anti-Stressmittel verwendet wird, kann es zusätzlich dazu beitragen, Haarausfall aufgrund von Stress ein wenig zu reduzieren, auch wenn es gegen die Ursachen des Stressgefühls natürlich nichts ausrichten kann, hier sind Sie selbst gefragt. Die Wirksamkeit der Wirkstoffkombination ist insgesamt sowohl für Körper als auch den Geist bzw. die Psyche insgesamt sehr positiv und es ist zudem zu 100% vegan, also frei von tierischen Inhaltsstoffen. Gluten, Laktose oder sonstige Allergene, Pestizide & Co. sind ebenfalls nicht enthalten. Entsprechend ist die Verträglichkeit sehr hoch. Wirken kann es aber natürlich nur, wenn als Ursache für Ihren Haarausfall auch einen Biotinmangel vorliegt. Nebenwirkungen hat das Produkt keine, es ist rezeptfrei am Markt zu haben und auch für Allergiker unbedenklich.

Das Mittel kommt in einer praktischen Dose mit 365 Tabletten, von denen täglich nur eine eingenommen werden muss. Damit reicht das Mittel für ein ganzes Jahr. Sollte es überhaupt nicht helfen bzw. Sie das Produkt aus irgendeinem Grund nicht mehr gut vertragen, können Sie es innerhalb von 30 Tagen zurückschicken, hier kommt Ihnen der Hersteller beim Ausprobieren also entgegen.

 

 

Haarwuchsmittel mit dem Wirkstoff Alfatradiol

Wenn Sie unter erblich bedingtem Haarausfall leiden, ist neben dem Wirkstoff Minoxidil auch Alfatradiol interessant. Es handelt sich dabei um eine abgeänderte Form des weiblichen Sexualhormons Estradiol, das dem DHT-Effekt entgegenwirken kann. Erreicht wird dies durch die Schwächung des Enzyms, das für die Bildung von Dihydrotestosteron verantwortlich ist. Auf die körpereigene Hormonregulation wirkt es sich dabei aber nicht aus, da es sich um eine abgeänderte, künstliche Form eines Hormons handelt.

Es wird direkt auf die Kopfhaut aufgetragen und setzt somit wortwörtlich an der Wurzel des Problems an, indem es dazu beiträgt, die Haarwurzeln anzuregen und das Wachstum der Haare zu verbessern. Da Alfatradiol-haltige Haarwuchsmittel Test- und Studienphasen bereits hinter sich haben, sind sie unbedenklich und rezeptfrei am Markt erhältlich.

 

Ell-Cranell – das beste Haarwuchsmittel mit Alfatradiol

 

Wenn Sie die Behandlung mit Ell-Cranell regelmäßig durchführen und es auf die Kopfhaut auftragen, sind die Erfolgschancen durchaus gut, auch wenn das Produkt nicht jedem helfen kann. Die Verträglichkeit ist sehr hoch und die Behandlung ist unkompliziert, da es direkt lokal auf die betroffenen Stellen der Kopfhaut aufgetragen wird. Es belastet nicht unnötig und wirkt nur dort, wo es soll. Die Wirkung tritt dabei aber frühestens nach einigen Monaten ein, man muss also etwas Geduld mitbringen.

Dank des patentierten Applikators ist das Auftragen sehr einfach und punktuell möglich. Es muss lediglich 1x täglich auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden und es macht die Haare weder fettig noch nass. Sobald sich ein positiver Effekt auf das Haarwachstum einstellt, kann die Dosis der Behandlung herabgesetzt werden. Es reicht dann, das Produkt alle zwei bis drei Tage anzuwenden. Sollten Sie nicht feststellen, dass es wirkt, dann entfaltet es in Ihrem Fall seine Wirkung nicht. Auch dies kann vorkommen, denn Studien zeigen mitunter gegenläufige Resultate. Am besten sollten Sie es daher testen und dann gegebenenfalls absetzen, wenn die Wirkung ausbleibt. Da jedoch praktisch keine Nebenwirkungen auftreten, ist es auf jeden Fall einen Versuch wert. Obwohl es vor einiger Zeit noch verschreibungspflichtig war, gehört es heute zu den frei verkäuflichen Mitteln, die rezeptfrei am Markt zu haben sind.

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Haarwuchsmittel mit dem Wirkstoff Thiocyanat

Bei Thiocyanat handelt es sich um ein Molekül, das im menschlichen Körper ohnehin vorkommt. Es ist mit an der Steigerung der Zellaktivitäten beteiligt und sorgt für die Stabilisation der Zellmembranen. Auch am Stoffwechsel ist es beteiligt, wo es als Aktivator für Enzyme wirkt. Auch auf den Haarwuchs hat es eine positive Wirkung.

Die meisten Haarwuchsmittel mit Thiocyanat gibt es in Form von einem Serum, das einfach auf die Kopfhaut aufgetragen und einmassiert wird. Hier wirkt es auf geschädigte Haarwurzeln und bringt sie wieder ins Gleichgewicht bzw. repariert sie. Dies sorgt für ein besseres Haarwachstum, sofern die Wurzeln der Haare grundsätzlich noch intakt sind. Beim Haarausfall mit abgestorbenen Haarwurzeln hat es keine Wirkung.

 

Thiocyn Haarserum – das beste Haarwuchsmittel mit Thiocyanat

 

Das Serum von Thiocyn wird speziell als Haarwuchsmittel für Männer verkauft und in Deutschland hergestellt. Es kann allerdings auch von Frauen durchaus verwendet werden, wirkt als Haarwuchsmittel für Frauen aber deutlich schwächer. Es wird als Serum in einer 150 ml Flasche geliefert und ist insbesondere bei Geheimratsecken, Tonsuren und schütter werdendem Haar interessant. Beim krankheitsbedingten Haarverlust kann es die Ursache jedoch nicht bekämpfen. Es verspricht aber auch beim erblich bedingten Haarausfall durchaus gute Erfolge und kann gegebenenfalls eine gute Wirkung erzielen, wenn andere Wirkstoffe nicht helfen.

Da Thiocyn keine bekannten Nebenwirkungen hat, ist es rezeptfrei am Markt zu haben. Es ist zudem dermatologisch geprüft, so dass das Haarwuchsmittel unbedenklich ist. Es beruhigt und pflegt die Kopfhaut und stimuliert den Haarwuchs. Jedoch sollten Sie mindestens drei Monate Geduld haben, bis eine Wirkung in Form der Reduzierung des Haarausfalls sichtbar wird. Bei täglicher Anwendung reichen 150 Milliliter für ca. einen Monat.

Die Anwendung selbst ist sehr einfach, denn es wird ein Applikator mitgeliefert, damit Sie auf weitere Utensilien zum Auftragen verzichten können. Das Serum sollte ein bis zwei Minuten einmassiert werden, wobei es der Wirkung helfen kann, wenn Sie das Serum ins feuchte Haar nach dem Duschen aufbringen.

Studien, die der Hersteller hat durchführen lassen, bescheinigen dem Mittel einen positiven Effekt und eine effektive Reduzierung des Haarausfalls, allerdings wirkt es nicht bei jedem. Auch wenn Sie es auf einzelne Stellen auftragen möchten, ist dies unkompliziert möglich.

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Haarwuchsmittel mit dem Wirkstoff Finasterid

Finasterid ist ein Wirkstoff, der ebenfalls die Entstehung von Dihydrotestosteron blockiert, wie es auch beim Wirkstoff Alfatradiol der Fall ist. Allerdings muss Finasterid in Tablettenform eingenommen werden, damit sich der Wirkstoff entfalten kann. Eine äußerliche Anwendung an gezielten Stellen ist nicht möglich. Da es jedoch negative Langzeitwirkungen hat, wie Studien herausgefunden haben, raten wir von der Einnahme ab. Es ist als Haarwuchsmittel für Frauen zudem ohnehin nicht zugelassen und verschreibungspflichtig. Zwar ist es denkbar einfach, das Mittel anzuwenden, da lediglich Tabletten eingenommen werden müssen, die Folgen zeigen sich aber teilweise erst nach Jahren. So haben viele Anwender darüber geklagt, dass Impotenz einsetzen kann und das Mittel zwar eine positive Wirkung auf den Haarwuchs hat, gleichzeitig aber einen negativen Effekt auf die Sexualität.

Der Grund liegt darin, dass Finasterid auf die Prostata wirkt, woraus große Nachteile bzw. Nebenwirkungen in Form von Impotenz, Verlust der Libido oder auch Depressionen entstehen können. Die bekanntesten Haarwuchsmittel mit Alfatradiol sind Finapil und Propecia.

Durch die negativen Begleiterscheinungen sind entsprechende Präparate nicht frei verkäuflich. Es gibt auch andere rezeptpflichtige Finasterid-Produkte wie Finasterid STADA Filmtabletten, die 1mg des Wirkstoffs enthalten. Bevor Sie mit solchen Mitteln arbeiten, sollten Sie aber andere Haarwuchsmittel ausprobiert haben.

 

4. Vor- und Nachteile von Haarwuchsmitteln

Haarwuchsmittel dienen schlussendlich einfach dazu, die Haare zu verdicken und wachsen zu lassen. Je nach Produkt, Wirkstoff und sonstigen Inhaltsstoffen kann es gut wirken, wenn es direkt die Ursachen bekämpft, oder eben praktisch keine Wirkung zeigen bzw. sogar Nachteile haben. Die meisten Haarwuchsmittel pflegen gleichzeitig auch das Haar und versorgen es mit Nährstoffen.

Die Anwendung im Haar ist in der Regel unkompliziert und die Hersteller geben genau Anweisungen, wie die Mittel anzuwenden bzw. einzunehmen sind. Viele Hersteller veröffentlichen zu ihrem Haarwuchsmittel Test- oder Studienergebnisse, diese sind aber in der Regel mit Vorsicht zu genießen, denn bei nahezu allen Wirkstoffen gibt es auch Studien, die die Wirksamkeit in Frage stellen. Dies ändert aber nichts daran, dass verschiedene Mittel positive Resultate entfalten konnten, wenn sie genau zur Ursache des Haarausfalls passen.

Da die meisten Haarwuchsmittel Frauen und Männer gleichermaßen nutzen können, ist es nicht nur günstiger als Laser- oder Microneedling-Behandlungen, sondern Sie können auch nicht viel falsch machen und gehen praktisch kein Risiko ein, wenn Sie eine Behandlung mit verschiedenen Wirkstoffen testen, insbesondere wenn sie rezeptfrei sind und praktisch keine Nachteile haben.

Allerdings darf man die Nachteile, die Frauen und Männer beim Haarwuchsmittel in Kauf nehmen, nicht vergessen. So kosten viele Haarwuchsmittel im Vergleich zu Hausmitteln deutlich mehr Geld und insbesondere erblich bedingter Haarausfall gilt als sehr schwer behandelbar. Die Mittel können daher keine Wunder vollbringen und es ist eine Menge Geduld gefragt. Mitunter können selbst bei gut verträglichen Mitteln auch leichte Begleiterscheinungen wie Reizungen der Kopfhaut auftreten, die in seltenen Fällen sogar zu einer Verstärkung des Haarausfalls führen können.

 

Vorteile und Nachteile von Haarwuchsmitteln auf einen Blick

 

Vorteile Nachteile
 

Ø  Pflegender Effekt

Ø  Nährstoffversorgung

Ø  Günstiger als Behandlungen beim Spezialisten

Ø  Können das Haar kräftigen und verdichten

Ø  Einfach in der Anwendung

Ø  Meist sehr gut verträglich

 

Ø  Nicht gerade preisgünstig

Ø  Wirken nicht immer

Ø  Hautreizungen können entstehen

Ø  Häufig müssen viele Mittel durchprobiert werden.

 

 

Alternativen zu gängigen Haarwuchsmitteln

 

Neben den klassischen Haarwuchsmitteln gibt es auch Alternativen wie natürliche Mittel in Form von Shampoos oder einem Serum sowie Hausmittel und weitere Möglichkeiten der Behandlung von Haarausfall. Einen Überblick über die alternativen Behandlungsmethoden finden Sie im folgenden Abschnitt.

 

Natürliche Mittel gegen Haarausfall

Nicht jedes Haarwuchsmittel, Serum, Shampoo oder sonstiges Mittel kommt für jeden in Frage. Wer keine körpereigenen Stoffe, chemischen Stoffe oder Präparate mit Nebenwirkungen testen möchte, der kann auch zu einem natürlichen Haarwuchsmittel greifen. Hier gibt es eine ganze Reihe von verschiedenen Produkten, die mit unterschiedlichen Wirkstoffen aus der Natur arbeiten.

Beliebte natürliche Wirkstoffe in einem Produkt, das sich positiv auf den Haarwuchs auswirken soll, sind beispielsweise Extrakte aus Ginseng-Wurzeln, Hopfen oder auch Klettenwurzeln. Darüber hinaus gibt es auch Haarwuchsmittel mit verschiedenen Ölen, mit Kaffee oder auch bestimmten Kombinationen von Kräutern und anderen Inhaltsstoffen. Natürliche Haarwuchsmittel können gegen die Ursachen von erblich bedingtem Haarausfall aber nichts anrichten, dies sollte man stets bedenken. Es handelt sich hierbei eher um Produkte, die eine positive Wirkung auf die Haarpflege haben, es mit Nährstoffen versorgen und kräftiger machen. Eine positive Wirkung auf geschädigte Haarwurzeln werden nur selten eintreten.

 

Toulifly Cherioll | bestes Haarwuchsmittel mit natürlichen Inhaltsstoffen

 

Im Cherioll-Haarwuchsmittel kommen ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe zum Einsatz, wodurch es besonders gut verträglich ist und dennoch bei vielen wirkt. Als Hauptwirkstoffe kommen Extrakte von Ginseng, Ingwer, schwarzem Sesam und Polygonum Multiflorum (vielblütiger Knöterich) zum Einsatz. Auch Vitamin E und weitere natürliche Inhaltsstoffe sind in dem Serum enthalten.

Die Haare werden sehr gut gepflegt, spürbar kräftiger und dicker und auch bei verschiedenen Formen des Haarausfalls zeigt es durchaus positive Resultate bei vielen Personen im Test.

Die Anwendung ist sehr einfach, denn es müssen lediglich zwei bis fünf Tropfen des Serums ins Shampoo gemischt werden. Die Konzentration ist dann zwar gering, ein zusätzlich pflegender Effekt tritt aber dennoch ein. Alternativ kommt auch das direkte Auftragen von drei bis fünf Tropfen auf die Kopfhaut in Frage, wo es einfach nur einmassiert werden muss. Dann ist die Konzentration deutlich höher, dennoch hält das Serum sehr lange, denn es kommt in einer Flasche mit 30 ml Inhalt.

Das Produkt kann hinsichtlich der Wirksamkeit bei erblich bedingtem Haarausfall zwar nicht mit dem besten Haarwuchsmittel mithalten, es ist dafür aber komplett natürlich, völlig ohne negative Begleiterscheinungen und es können Frauen und Männer gleichermaßen nutzen.

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Shampoo gegen Haarausfall

Neben der Möglichkeit, einem Shampoo wenige Tropfen eines Serums beizumischen, gibt es auch gertiges Shampoo gegen Haarausfall am Markt. Wie gut die Shampoos helfen, hängt wie beim klassischen Haarwuchsmittel von den Wirkstoffen und der Ursache für den Haarausfall ab. In der Regel helfen Shampoos insbesondere bei der Pflege der Haare, machen das Haar dicker und haben zudem den Vorteil, dass sie sich einfach in die tägliche bzw. wöchentliche Reinigungsroutine integrieren lassen, die Anwendung bzw. Behandlung ist also unkompliziert. Meist reicht es, sie zwei bis drei Mal wöchentlich anzuwenden.

 

TruuMe Anti-Hair Loss Shampoo gegen Haarausfall bei Frauen – Testsieger

 

Das Shampoo setzt auf natürliche Inhaltsstoffe wie Old Ginger oder Polygonum Multiflorum (vielblütiger Knöterich) und ist zusätzlich mit verschiedenen Inhaltsstoffen angereichert, die den Haarwuchs fördern und die Haare gesünder und kräftiger machen sollen. Wie jedes natürliche Haarwuchsmittel bekämpft es keine Ursachen und entfaltet bei erblich bedingtem Haarausfall keine starke Wirkung.

Es ist besonders gut verträglich, stärkt und pflegt das noch vorhandene Haar sehr gut und konnte bei einigen Personen im Test nach längerer Anwendungsdauer dem Haar durchaus zu mehr Wachstum verhelfen, und es optisch voller und dichter erscheinen lassen. Es kommt in der 220 ml Flasche, lässt sich einfach dosieren und wird wie ein herkömmliches Shampoo angewandt.

Wunder sollten Sie von dem Produkt allerdings nicht erwarten, denn es gibt zwar keinerlei unerwünschte Begleiterscheinungen, aber es enthält auch keine Wirkstoffe, die direkt auf die Ursachen von Haarverlust wirken.

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Hausmittel gegen Haarausfall

        * Brennnessel gegen Haarausfall

Brennnesseln sind bekanntermaßen sehr gesund und können viele verschiedene positive Eigenschaften entfalten. Wenn Sie die Blätter der Brennnessel nicht als Tee, sondern als Haarwasser oder Tinktur nutzen, kann sich eine positive Wirkung auf das Haarwachstum einstellen. Die Wirkung ist zwar nicht so intensiv, verschiedenen Ursachen für Haarausfall kann es aber durchaus gut entgegenwirken. Sie sollten das natürliche Mittel dazu regelmäßig und über einen langen Zeitraum hinweg anwenden.

        * Basilikum gegen Haarausfall

Auch Basilikum  ist ein nicht zu unterschätzendes Mittel für volleres Haar. Zwar wirkt es bei der Behandlung von Haarausfall nicht bei jedem, da es das Haar aber zusätzlich kräftiger machen kann, ergibt sich bei vielen ein sehr positiver Effekt. Verursacht wird dies durch das Hemmen des Enzyms 5-alpha-Reduktase. Dadurch blockiert es die Umwandlung von Testosteron in DHT und kann die Haarwurzeln stärken und gesünder machen. Dies kann mit einem stärkeren Haarwachstum einhergehen. Zur Behandlung der Haare müssen die Blätter einfach zerrieben und direkt auf die Kopfhaut aufgetragen und einmassiert werden.

        * Bürsten und Kämmen

Eine bessere Durchblutung der Kopfhaut hilft bei vielen Menschen, das Haarwachstum anzuregen. Zwar gibt es viele Mittel, die zusätzlich die Durchblutung der Kopfhaut anregen, doch es gibt auch einen ganz einfachen Trick: Sie sollten Ihre Haare regelmäßig bürsten, denn auch dies kann sich sehr positiv auf das Haar bzw. das Haarwachstum auswirken. Wenn Sie die Haare täglich zwei Minuten bürsten, kann die Haarwurzel durch die bessere Durchblutung mit mehr Nährstoffen versorgt werden, was sich positiv auf das Haarwachstum auswirken kann.

        * Haarwuchsfördernde Fette

Statt mehr zu bürsten können Sie die Kopfhaut auch massieren, um die Durchblutung zu verbessern. Idealerweise sollten Sie hierfür ein Öl verwenden, das zusätzlich das Haarwachstum fördern kann. Geeignete Fette bzw. Öle sind Teebaum-, Kokos- oder auch Birkenextraktöl. Die Kopfhautmassage können Sie auch wunderbar mit Basilikum oder Brennnessel kombinieren.

        * Ernährungsumstellung

Wenn Mangelerscheinungen die Ursache für den Haarausfall sind, sollten Sie unbedingt Ihre Ernährung umstellen und mehr gesunde und ausgewogene Dinge essen. Eine ausgewogene Ernährung, gesunde Lebensmittel und eine ausreichende Versorgung des Körpers mit allem, was er braucht, sind unverzichtbar, wenn Sie gesunde Haare und eine gesunde Kopfhaut haben möchten. Bei erblich bedingtem Haarausfall sollten Sie aber nicht zu viel erwarten, denn hier liegt die Ursache in den Genen und nicht in einer falschen Ernährung.

 

Spritzen mit Eigenfett oder Vitamin und Eigenblut

Mit der Eigenfett-Behandlung können zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: Man verliert Fett an unerwünschten Stellen und tut gleichzeitig den Haaren etwas Gutes. Unter örtlicher Betäubung wird Fettgewebe (z.B. von den Oberschenkeln) entnommen, sterilisiert und in die Kopfhaut injiziert. Die darin enthaltenen Stammzellen sollen die Haare zu mehr Wachstum anregen. Diese Behandlung muss allerdings alle acht Monate wiederholt werden.

Auch angereichertes und mit Vitaminen versetztes Eigenblut kann in die Kopfhaut injiziert werden. Das Haarwachstum soll dadurch angeregt werden, was überwiegend durch eine stärkere Durchblutung erzielt wird. Die Behandlung ist durch die Aufarbeitung des Blutes jedoch recht teuer.

 

Meso-Injektion, Microneedling und Laserbehandlung

Bei der Meso-Injektion erhalten Sie nicht nur eine, sondern viele kleine Spritzen in die Kopfhaut, die unter anderem Vitamine und Spurenelemente enthalten. Dies regt die Durchblutung an, was in Verbindung mit den zusätzlichen Inhaltsstoffen das Haarwachstum anregt. Zur Wirksamkeit gibt es allerdings keinerlei Studien.

Beim Microneedling kommen ebenfalls kleine Nadeln zum Einsatz, die auf einer Walze angebracht sind und auf der Kopfhaut die Durchblutung fördern sollen. Die Zellen werden gereizt und das Haar soll zu mehr Wachstum angeregt werden. Die Methode ist bei schon abgestorbenen Haarwurzeln aber völlig wirkungslos.

Eine Behandlung mit Laser kann ein Spezialist durchführen, denn die Anschaffung eines Lasergeräts für zuhause ist recht teuer. Die Laserstrahlen sollen das Wachstum direkt in der Wurzel anregen und das Ausfallen verhindern. Erreicht wird dies durch eine Verbesserung der Stoffwechselaktivität. Die Behandlung muss allerdings im 4-Wochen-Takt wiederholt werden und sie ist zudem nur zu Beginn des Haarausfalls wirksam.

 

Immunbehandlung

Hierbei kommt keine Spritze zum Einsatz, sondern es wird eine chemische Substanz namens Diphenylcypropenon auf die Kopfhaut aufgetragen. Die Substanz löst eine leichte allergische Reaktion aus und soll dabei helfen, dass das Immunsystem keinen negativen Einfluss auf die Haarwurzeln mehr hat. Entsprechend kommt sie ausschließlich bei kreisrundem Haarausfall zum Einsatz, dem eine Autoimmunerkrankung zugrunde liegt, denn hier spielt das eigene Immunsystem eine entscheidende Rolle.

 

Haartransplantation

Bei einer Haartransplantation entnimmt ein Spezialist mit Hohlnadeln die Haare am Haarkranz. Die entnommenen Haare werden danach aufbereitet und inklusive Haarwurzel an einer lichten Stelle wieder eingesetzt. Die Wunden verheilen schnell und es gibt praktisch keine Nebenwirkungen. Allerdings kommt es auch vor, dass der Körper die transplantierten Haare abstößt, obwohl es die eigenen sind. Zudem ist eine Haartransplantation recht teuer und die Krankenkassen helfen selten.

 

 

Wichtige Kriterien, um das beste Haarwuchsmittel zu finden

Wenn Sie das beste Haarwuchsmittel am Markt finden wollen, müssen Sie wissen, wonach Sie suchen. Verschiedene Hersteller bieten unterschiedliche Mittel an, die jedoch meist nur bei bestimmten Ursachen für den Haarausfall eine Wirkung entfalten können. Sie sollten daher wissen, welchen Wirkstoff Sie am besten ausprobieren können, welche weiteren Wirkstoffe das Präparat enthält und sich zudem mit der Anwendung, den Begleiterscheinungen und der Behandlungszeit befassen. Einfach nur ein Haarwuchsmittel auszuprobieren, ist nicht empfehlenswert. Natürlich müssen Sie auch immer prüfen, ob von den Wirkungen der Haarwuchsmittel Männer und Frauen gleichermaßen profitieren oder ob es speziell für Männer bzw. Frauen entwickelt wurde.

 

1. Auf den Wirkstoff im Produkt achten

Um entscheiden zu können, welcher Wirkstoff für Sie in Frage kommt, müssen Sie sich zunächst mit den Ursachen Ihrer Haarprobleme befassen. Ist der Haarausfall genetisch bedingt? Spielen die Hormone eine Rolle? Liegt eine Erkrankung oder Verletzung zugrunde? Erst nach Klärung dieser Fragen können Sie zwischen verschiedenen Therapieformen abwägen und sich zwischen verschiedenen Wirkstoffen entscheiden, die Ihnen helfen können.

Darüber hinaus müssen Sie auch genau darauf achten, ob das Haarwuchsmittel für Ihren speziellen Fall überhaupt geeignet ist. Fragen Sie sich auch, ob der Hersteller das Haarwuchsmittel Frau und Mann gleichermaßen zur Verfügung stellt oder ob der Wirkstoff auf ein bestimmtes Geschlecht zugeschnitten ist.

Beim erblich anlagebedingten Haarausfall kommen Haarwuchsmittel mit Minoxidil, Alfatradiol oder Finasterid in Frage, wobei wir von Letzterem abraten. Liegen hormonelle Probleme dem Haarausfall zugrunde, so dass es zu einem diffusen Haarausfall kommt, sind Haarwuchsmittel mit Biotin und Thiocyanat empfehlenswerter. Leiden Sie aufgrund eines Medikaments, einer Chemotherapie oder durch Mangelerscheinungen an Haarausfall, ist es empfehlenswert, zu Nahrungsergänzungsmitteln zu greifen.

Verschiedene Wirkstoffe haben auch verschiedene Begleiterscheinungen. Einige Wirkstoffe, die gegen Haarausfall zugelassen sind, können sogar erhebliche Nebenwirkungen mit sich bringen. Bei verschreibungspflichtigen Produkten ist daher besondere Vorsicht geboten. So können Sie nicht nur Ihrer Kopfhaut schaden, sondern auch weitreichende negative Folgen haben. Kaufen Sie daher kein Haarwuchsmittel online aus dem Ausland und nehmen Sie es nicht ein bzw. wenden Sie es nicht an, wenn es in Deutschland rezeptpflichtig oder sogar nicht zugelassen ist.

 

2. Die übrigen Inhaltsstoffe kennen

Die meisten Hersteller setzen dem Haarwuchsmittel neben dem reinen Wirkstoff auch weitere Stoffe zu, die das Haar stärken und mit Nährstoffen versorgen sollen. Achten Sie darauf, dass Vitamin C und B-Vitamine enthalten sind. Auch Biotin kann ein sinnvoller Zusatzstoff ohne negative Begleiterscheinungen sein, der im Falle eines Mangels zu Haarausfall beitragen kann.

Weitere empfehlenswerte Inhaltsstoffe sind Spurenelemente wie Zink, Kupfer oder Eisen, denn Zink ist beispielsweise an der Produktion von Keratin, dem Hauptprotein der Haare beteiligt. Kupfer ermöglicht die Aufnahme von Eisen, wobei beide Elemente für den Aufbau von Knochen, Haaren und Haut entscheidend sind.

Neben den guten Inhaltsstoffen sollten Sie zudem stets auch auf die übrigen Inhaltsstoffe achten, die gegebenenfalls Unverträglichkeiten, Nachteile oder Nebenwirkungen mit sich bringen können. Manche Stoffe können Hautreizungen oder Allergien verursachen. Auf Nummer sicher gehen Sie mit natürlichen Haarwuchsmitteln, die allerdings auch in ihrer Wirksamkeit schwächer sind.

 

3. Wirkungseintritt beachten

Viele Haarwuchsmittel wirken nur über einen sehr langen Zeitraum sehr langsam. Bei manchen Produkten muss man bis zu einem Jahr warten, bis überhaupt ein positiver Effekt eintritt. Werfen Sie also einen Blick auf die Wirkungszeit des Produkts und schauen Sie sich gegebenenfalls Studien zur Wirksamkeit. Von Produkten, zu denen es keinerlei Studien gibt, sollte man erst dann greifen, wenn andere Mittel erfolglos ausprobiert wurden.

Meist finden Sie Angaben zur Behandlung und Anwendung direkt auf der Verpackung oder in der Produktbeschreibung. Ein Wundermittel, das Ihre Haare innerhalb kürzester Zeit wieder wachsen lässt, kräftiger und schöner macht, gibt es nicht.

 

4. Anwendungsart und Ergiebigkeit

Mittel, um die Haare wieder wachsen zu lassen, gibt es entweder zum Einnehmen oder zum Auftragen auf die Kopfhaut. In beiden Fällen macht es Sinn, vorher zu schauen, wie lange die jeweilige Verpackungseinheit reicht, wenn Sie sie so einnehmen bzw. anwenden, wie vom Hersteller vorgesehen.

Da erste Ergebnisse häufig erst nach einem halben Jahr, meist frühestens nach drei Monaten eintreten, macht es Sinn, sich bereits vorher über die Ergiebigkeit und damit die Kosten zu informieren, die durch das Mittel verursacht werden. Achten Sie daher auf die empfohlene Tagesdosis und den Inhalt des entsprechenden Wirkstoffs. So können Sie die Kosten auf den Tag genau ausrechnen. Schnell entpuppt sich dann auch ein vermeintlich günstiges Haarwuchsmittel als doch nicht mehr so günstig, wenn man es über die gesamte Behandlungsdauer rechnet.

Achten Sie zudem darauf, wie das Mittel anzuwenden ist. Manche nehmen lieber Tabletten ein, während andere ein Serum, Schaum oder Shampoo bevorzugen.

 

5. Bezugsquellen

Es gibt rezeptfreie und verschreibungspflichtige Haarwuchsmittel, die Sie nur auf Rezept in einer Apotheke erhalten. Kaufen Sie rezeptpflichtige Präparate niemals bei anderen Anbietern, um vor gefälschten Medikamenten sicher zu sein.

Rezeptfreie Haarwuchsmittel hingegen können sowohl in Apotheken als auch manchen Drogeriemärkten oder im Internet bestellt werden. Wenn Sie online kaufen, achten Sie stets darauf, nur beim vertrauenswürdigen Händler wie beispielsweise Amazon zu kaufen, damit Sie kein Risiko eingehen. Außerdem hat man hier einen guten Überblick über Bewertungen von anderen Kunden, die insbesondere beim Haarwuchsmittel häufig hilfreicher sein können, als eine Beratung von einer Verkäuferin im Drogeriemarkt oder dem Apotheker bzw. der Apothekerin.

 

 

Meistgestellte Fragen zu Haarwuchsmitteln

 

Wie kann ich meine Haare schneller wachsen lassen?

Neben einfachen Tipps wie häufiges Bürsten oder Massieren der Kopfhaut mit Wirkstoffen wie Brennnessel oder Basilikum bzw. Haarwuchsmitteln gibt es auch koffeinhaltiges Shampoo und besondere Nährstoffe, denen eine positive Wirkung auf ein schnelleres Haarwachstum nachgesagt wird. Hierzu gehören beispielsweise Omega-3-Fettsäuren, Vitamin E, Silizium oder Kupfer. Viele Haarwuchsmittel oder auch das eine oder andere Serum haben ebenfalls einen positiven Einfluss auf die Geschwindigkeit, mit der die Haare wachsen. Insbesondere wenn ein Mittel oder eine Behandlungsmethode die Durchblutung der Kopfhaut fördert, kann sich dies positiv auswirken.

Welches Mittel gegen Haarausfall?

Welches Haarwuchsmittel bei Ihnen erfolgsversprechend sein kann, hängt davon ab, welche Ursache dem Haarausfall zugrunde liegt. Beim hormonell-erblich bedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie) kommen Minoxidil, Alfatradiol oder Finasterid als Wirkstoffe in Frage. Bei Haarausfall durch Schwangerschaft, Pille oder Hormonschwankungen wie den Wechseljahren sind eher Biotin oder Thiocyanat empfehlenswert. Für andere Arten von Haarasufall können auch andere Behandlungsmethoden, Nahrungsergänzungsmittel oder auch Thymusdrüsen-Wirkstoff in Frage kommen.

 

Wie wirkt Minoxidil?

Minoxidil wurde eigentlich als blutdrucksenkendes Mittel entwickelt, denn es sorgt für eine Weitstellung der herzfernen Blutgefäße. Der Wirkstoff entspannt die Muskulatur in den Gefäßwänden, wodurch diese sich weiten. Dies wiederum kann sich auch positiv auf die Durchblutung der Haarwurzel auswirken und dadurch das Haar beim vererbten Haarausfall zu mehr Wachstum anregen.

 

 

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